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Thema: Oracle Linux 7 Update 6 setzt auf Linux 4.14 auf

20 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Andre am Do, 8. November 2018 um 09:44 #

Oracle-Linux ist im besonderen für den Einsatz für Oracle-Produkte optimiert. Dazu gehören u.a. auch Storage-Features, sowie ergänzende RPM-Packages für das Enterprise-Umfeld etc.

Die Distro ist im Serverumfeld grundsätzlich sehr stable einsetzbar.

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    Von Bill Tür am Do, 8. November 2018 um 09:59 #

    Ich bin gespannt, ob IBM jetzt die Daumenschrauben anzieht. Eine gewisse klammheimliche Freude könnte ich nicht verhehlen, wenn Oracle die eigene Medizin zu schmecken bekommt (vgl. MySQL, Java usw.).

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      Von Andre am Do, 8. November 2018 um 10:25 #

      Mehr sollte sich die GNU/Linux Gemeinde sorgen das endlich mal ein langzeit und stabil funktionierender Business-Fähiger Desktop geschaffen wird der auch wirklich praktisch einsetzbar ist:

      * KDE/Plasma = Dauerhafte Baustelle (mal unstable, mal unperferomant, mal unfertig... und wenn alle punkte halbwegs passen obsolete weil alles neu gemacht wird, und das bestehende nicht mehr weitergepflegt wird (s. kde3.x, kde4.x)

      * Gnome = Spätestens seit v3 ist die Usability insbesondere wenn man an mehreren Dateien und Browser/Commandline parallel arbeitet spürbar eingeschränkt. Die ganzen Gnome-Clones mögen ja für TanteEmma toll sein, aber für ein Langzeit-Stabiles Business-Umfeld sind sie einfach weder final ausgereift, noch wirklich stable genug.

      * XFCE/WindowsManager = kein vollwertigen Desktops - und nein, ich will kein frickelwerk aus kde/gnome/xfce tools zusammenbauen damit ich eine halbwegs nutzbaren Desktop habe sondern ein gesamtwerk als Standard.

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        Von DjangoJoe am Do, 8. November 2018 um 10:32 #

        Du hast Ubuntu und Suse nicht erwähnt.
        Zusammen mit RHEL und Nachbauten sollte Dein Wunsch bereits in Erfüllung gegangen sein. Mindestens 3fach

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          Von Andre am Do, 8. November 2018 um 13:33 #

          RH hat angekündigt den KDE-Support streichen:
          >> Link

          Ich kann den Schritt als solchen sehr gut nachvollziehen. KDE4 ist unsupported, KDE5/Plasma unstable und unausgereift.
          Damit bleibt noch Gnome als Standard welches wie o.b. in multitask-umgebungen eine fragwürdige usability an den tag legt.

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            Von der-don am Do, 8. November 2018 um 13:49 #

            Soweit ich weiss - kann auch sein dass ich mich täusche - ist doch von Haus aus bei RHEL der GNOME3-Classic-Modus aktiv, der ja so schlecht auch wieder nicht ist. Den würde ich schon als Business-Tauglich bezeichnen.

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          Von Klaus Holdinger am Fr, 9. November 2018 um 10:38 #

          Du hast Ubuntu und Suse nicht erwähnt.

          Die SUSE Linux GmbH mit SLES. - Ja, wenn es unbedingt sein muss, aber Canonical mit Ubuntu im Enterprise?
          Wer sowas empfiehlt, war noch nie wirklich auf Canonicals "Lösungskompetenz" angewiesen!

          Das wundert auch nicht, bei dem hohen Anteil an Privat- bzw. Desktopnutzern hier.
          Die werden niemals Enterprise-Support einkaufen, egal von welchem Distributor.

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        Von Gefährliches-Halbwissen am Do, 8. November 2018 um 12:04 #

        Ich denke der Poster hat mangeldes Verständnis mit gefährlichem Halbwissen gepaart, denn was hat eigentlich die GNU/Linux Gemeinde denn mit KDE/Gnome/XFCE zu tun? Nur für das log, GNU/Linux ist der Kernel.

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        Von glasen am Do, 8. November 2018 um 14:06 #

        * Gnome = Spätestens seit v3 ist die Usability insbesondere wenn man an mehreren Dateien und Browser/Commandline parallel arbeitet spürbar eingeschränkt. Die ganzen Gnome-Clones mögen ja für TanteEmma toll sein, aber für ein Langzeit-Stabiles Business-Umfeld sind sie einfach weder final ausgereift, noch wirklich stable genug.
        Komischerweise scheint das im Businessumfeld keine Sau zu stören, denn alle Enterprise-Distributionen benutzen GNOME3.

        Und ich arbeite jeden Tag produktiv mit GNOME3. Bei mir sind immer mehrere Konsolen, mein Browser und mein E-Mail-Programm geöffnet. Und ich komme super damit zurecht. Wenn man sich angewöhnt dauerhaft geöffnete Fenster auf mehrere virtuelle Desktop zu verteilen, dann geht flutscht der Wechsel zwischen den Programmen nur so.

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          Von Potz Blitz am Do, 8. November 2018 um 14:54 #

          Man kann sich bei Gnome 3 sicherlich an der Usability stören. Das Programmdesign hat eben nicht nur Fans. Aber die Performance, was Multitasking angeht, dürfte sich kaum von der anderer Desktops unterscheiden. Zumindest ist das mein Eindruck.

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          Von 404namenotfound am Do, 8. November 2018 um 14:59 #

          Geht mir ebenso.
          Nutze ebenfalls beruflich GNOME und habe sehr viele Anwendungen und Fenster gleichzeitig offen (Office, Browser, Nautilus, Terminal, Texteditor).

          Für alteingesessene und eingefahrene Benutzer kann man dann auch den Classic Modus von GNOME3 verwenden.
          Bei jüngeren Benutzern sehe ich sogar den Vorteil, dass Anwendungen ähnlich dem Smartphone verwaltet werden.

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          Von Andre am Do, 8. November 2018 um 15:00 #

          ich bin nun wahrlich nicht der erste der kritik über schlechte usabiltity im gnome3 umfeld übt (zb fehlende taskleisten, übergrosse icons, lange mauspfade etc. pp.).
          und irgendwelche js-basierte addons sind mit sicherheit auch keine zufriedenstellende gesamtlösung (mal ganz unabhgig vom sicherheitsaspekt irgendwelche ungeprüften drittanbieter addons auf den desktop zu einzubetten). es ist mir ein rätsel warum die gnome-entwicklergemeinschaft sich so dermaßen querstellt eine brauchbare usability zu bieten. im gegenteil, es wird eher akzeptiert das mehrere forks gebildet werden, nur weil man keine lust optionen anzubieten.
          demnächst kann man dann noch nichtmals mehr icons auf dem desktop ablegen - schön, was kommt als nächstes?

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            Von glasen am Do, 8. November 2018 um 15:34 #

            ich bin nun wahrlich nicht der erste der kritik über schlechte usabiltity im gnome3 umfeld übt (zb fehlende taskleisten, übergrosse icons, lange mauspfade etc. pp.).
            Gemeckert wird immer, egal was die Entwickler machen. Was die genannten Kritikpunkte betrifft:

            1. Fehlende Taskleisten:

            Das war halt damals eine Designentscheidung der Entwickler. Ich setze ein Dock ein, was mir 100x besser gefällt als jede klassische Taskleiste, da ich dieses problemlos an den Rand legen kann.

            2. Übergroße Icons:

            Im normalen GNOME sieht man diese nicht und bei der Verwendung eines Docks kann man die Größe einstellen.

            3. Lange Mauswege:

            Wenn man sich angewöhnt die vorhandene Tastenkombinationen zu benutzen (Die Windows bzw. Super-Taste ist dein Freund), dann braucht man die Maus nur noch selten.

            es wird eher akzeptiert das mehrere forks gebildet werden, nur weil man keine lust optionen anzubieten.

            Es gibt exakt zwei Forks von GNOME:

            1. MATE als Weiterentwicklung von GNOME2
            2. Cinnamon als Fork der GNOME-Shell Version 3.2, weil es Clem nicht fertig gebracht hat dem Upstream zu folgen.

            demnächst kann man dann noch nichtmals mehr icons auf dem desktop ablegen - schön, was kommt als nächstes?
            Da frage ich mich schon immer wozu das gut sein soll? Ich fand das schon immer eine absolute Krücke in den klassischen Desktopumgebungen. In der Regel arbeitet man mit allen Programmen eh immer im Vollbild. Um an ein Icon auf dem Desktop zu kommen, muss man alle Programme verkleinern und dann das gewünschte Icon erst einmal finden. So wie bei vielen Menschen der Desktop ausschaut, ist das nicht gerade eine leichte Aufgabe.

            Dazu kommt:

            Seit es durchsuchbare Startmenüs gibt, bei dem man seine häufig benutzten Anwendungen auch fixieren kann, hat der Desktop als Ablage für Programme ausdient. Ein modernes Startmenü ist voll schneller und aufgeräumter als das Gefrickel auf dem Desktop.

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              Von Andre am Fr, 9. November 2018 um 03:24 #

              ein einfaches Dash-To-Dock fest ins System zu integrieren, mit möglichkeit wie in kde/xfce/gnome2 zwischen den desktops via mausklick zu wechseln würde sicherlich die desktop-usability out-of-box deutlich komfortabler gestalten - sich das nach 20jahren gnome-entwicklung manuell zusammenfriemeln zu müssen ist ein unding. zumal gerade bei redhat die gnome-addons sich via browserplugin nicht sauber out-of-box integrieren lassen...

              ergänzungen beim dateimanager, sowie beim editor richtung dolphion/konsole würde sicherlich auch die besagten tools erheblich verbessern. da würde niemanden ein zacken aus der krone brechen - aber offensichtlich will man das in der gnome-welt nicht.

              und für alle die meinen die gnome-usability wäre überragend: LINK

              im übrigen hab ich bei limux auch nirgends gnome-desktops gesehen... irgend einen guten grund muss es ja geben wenn die anwender wählöen können das sie ein verbuggtes kde/plasma bevorzugen...

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      Von qwertz am Sa, 10. November 2018 um 18:07 #

      Es ist nicht undenkbar, das Oracles Verhalten unter der neuen IBM-Ägide indirekt den Untergang der Community-RHEL-Klone auslöst

      Man kann den möglicherweise auftretenden (oder auch nur angenommenen) Schaden, der dadurch für Red Hat und nun auch für IBM verursacht wird, beziffern, und jede Firmenführung entscheidet da u.U. anders.

      Die freie Software-Orientierung und GPL-Verbundenheit Red Hats ist bestimmt kein bestimmender Faktor in der IBM-Unternehmenskultur. Das wird nur dann so beibehalten, wenn die Gewinne sprudeln.

      Das Bluewashing von Red Hat wird aber einige Zeit dauern. Red Hats Software lässt sich aber aufgrund der freien Lizenzen nur bedingt "bluewashen", das gilt aber nicht für die Vertriebswege und für die von der GPL ausdrücklich erlaubte und firmenindividuell ausgestaltbare Kommerzialität mit der kundenbezogenen Sourcecode-Herausgabe auf Anfrage. Und genau hier kommen dann die bereits bekannten Red Hat-Supportverträge ins Spiel.

      Hoffen wir, dass Red Hat wenigstens soviel Bewegungsfreiheit wie Suse LLC haben wird.

      Suse z.B. verfährt auch strikt gemäß der GPL. Nun fragt Euch aber: Wer hat denn privat schon eimal SLES/SLED installiert und sich den Sourcecode besorgt?

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