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Fr, 9. November 2018, 10:15

Software::Desktop::Gnome

GSConnect v15: KDE Connect für die Gnome-Shell

Mit GS Connect v15 ist eine neue Version der Portierung von KDE Connect in die Gnome-Welt erschienen. Unter anderem wurde die Gnome-Shell-UI neu geschrieben.

GS Connect auf der Gnome-Shell

GS Connect

GS Connect auf der Gnome-Shell

KDE Connect hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Anwendungen bei KDE entwickelt. Dieses Werkzeug verbindet Android- und Blackberry-, mittlerweile aber auch Sailfish-OS- und demnächst Plasma-Mobile-Geräte auf vielfältige Weise mit dem Plasma-Desktop. GS Connect setzt diese Funktionalität mit Nautilus-, Chrome- und Firefox-Integration für die Gnome-Shell komplett um. Die neue Version v15 erhielt eine völlig überarbeitete Benutzerschnittstelle und eine neue Funktion, die Tastatur-Ereignisse vom Gnome-Desktop an Android Geräte senden kann.

Um mehr Konformität mit den Designvorgaben von Gnome und eine bessere Bedienbarkeit zu gewährleisten, wurde die Gnome-Shell-UI von GS Connect völlig neu geschrieben. Wurden in der Version v13 noch Icons für bestimmte Aktionen verwendet, sind nun alle Funktionen über ein Menü erreichbar.

Um Tastatur-Ereignisse vom Gnome-Desktop an Android Geräte senden zu können, bedarf es der Installation der Eingabehilfe »Caribou«, die bei Debian gir1.2-caribou-1.0, bei Opensuse typelib-1_0-Caribou-1_0 und bei Arch, Fedora und Gentoo einfach caribou heißt. Zusätzlich muss ein Tastatur-Kürzel in den Optionen für GS Connect festgelegt werden, das später einen Dialog aktiviert, um Texte vom Desktop an ein Android-Gerät zu senden. Auf dem Android-Gerät muss das KDE Connect Remote Keyboard in den Einstellungen aktiviert werden, um dann bei der Auswahl eines Texteingabefeldes dorthin zu wechseln, bevor auf dem Desktop im Keyboard-Fenster mit der Eingabe begonnen werden kann.

Darüber hinaus wurden weitere Verbesserungen umgesetzt. So merkt sich die Anwendung unter anderem künftig Position und Größe von Fenstern. GS Connect kann von der Webseite der Gnome Extensions installiert werden. Eine Anleitung bietet die GitHub-Seite des Projekts. Dort sind auch alle Abhängigkeiten für eine volle Funktionalität gelistet. Zusätzlich muss auf dem Android-Gerät KDE Connect installiert sein, zu finden auf Google Play und F-Droid.

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