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Thema: Compressed Block Device für Linux

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von CodeKnight am Di, 30. Januar 2001 um 14:15 #
Das hört sich ja mal richtig interessant an.
Sollte man mal ausprobieren. Könnte auf auf kleineren Laptops Sinn machen.

CU,
CodeKnight

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    Von Descartes am Di, 30. Januar 2001 um 17:53 #
    Vor allem aber auf PDAs wird dies Sinn machen. Gerade bei diesen Geräten sind die Hersteller mehr als sparsam. Ein WinCE Gerät wie den Casio EM500 mit nur 16MB auszustatten ist schon ein bisschen arg abgespeckt. Zumal ich bei PDAs -- im Gegensatz zu Laptops -- i.d.R. nicht die Möglichkeit habe, Speicher nachzurüsten.

    Ich denke hier mehr an PalmTops oder PocketPCs mit Linux drauf. Sowas wie ein Palm (2 oder 8 MB) oder Casio EM500 (16MB) mit Linux drauf.

    In der aktuellen ct befasst sich ja ein Artikel mit Linux auf PDAs.

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Von Anonymous am Di, 30. Januar 2001 um 19:48 #
Ich hab mal ne Weile e2compr auf einem Notebook eingesetzt...

Dafür finde ich leider keine aktuellen Patches...

Auch den alten Ansatz -- double hieß er glaube ich -- hab ich vor Urziten mal ausprobiert...

Naja...

Was mich am komprimierten Block device wundert: Von wieviel Blocks wird das Filesystem ausgehen? Diese Größe muß ich beim Anlegen ja angeben...

Double hatte ebendies Problem und wenn keine Kommunikation des CBD mit dem darüberliegenden FS geschieht, habich keine Phantasie, wie das besser als bei "double" funktioniren soll...

Die Kompression für ext2 (e2compr) hat mich aber bis auf das Fehlen aktueller Patches regelrecht begeistert...

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Von Dariush am Di, 30. Januar 2001 um 20:49 #
Was für möglichkeiten gibt es denn, komprimierte Daten readonly zu mounten? wie z.b. ein tgz file?
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    Von hackbyte am Do, 1. Februar 2001 um 16:43 #
    Ehm.. auf suns... ehm meta.. grmbll ftp.ibiblio.org gibt es afair VFS-"Treiber" die es ermöglichen .gz und .tgz Files als "Dateisysteme" zu mounten.
    (Oder wars freshmeat/sourceforge, egal such nach "FS" ;)

    Arbeitet dann ähnlich wie der .tgz support in MC imho..

    Probieren geht über studieren, imho kommt aber immer beides bei raus;)


    Grüsselchens - hacky

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Von Knopper am Di, 30. Januar 2001 um 23:37 #
Ein Compressed Block Device für Linux ist eigentlich nichts neues. Das gibt es seit mindestens einem Jahr z.B. auf der Rescue-CD von LinuxCare. Geschrieben hat's Paul 'Rusty' Russel (ipchains-Author). Ich verwende eine modifizierte Version für ein Live-Filesystem auf CD (ca. 1.2 Gig lauffähiger Software in einem 400MB loopback-File). Das Ganze ist allerdings nur read-only, da es ziemlich knifflig ist, Blöcke nicht vorhersehbarer Größe zu sortieren und in einem Dictionary unterzubringen (jedenfalls hat sich bisher niemand des Aufwandes angenommen). Read-Write macht in dem Beispiel auf CD sowieso keinen Sinn, wäre aber natürlich interessant, wenn man auf Platte partitionsweise komprimieren will. Nach Erzeugen eines zunächst unkomprimierten Dateisystems (mkisofs) muss also erst mal ein Komprimierer durchlaufen, der dann ein Block-Dictionary für die komprimierten Blöcke erzeugt und das Komprimierte Filesystem dann einfach anhängt.

Diese read-only Variante ist im Verglehc mit komprimierten Filesystemen wie e2comp ziemlich schnell und erlaubt es, z.B. die /usr-Partition um Faktor 2-3 komprimiert (z.B. von CD) zu mounten. Die Dekompression ist erfahrungsgemäß kaum ein Zeitfaktor, da ist sogar das Lesen von einem 40-fach Laufwerk noch langsamer, lohnt sich also alleine schon wegen der Geschwindigkeit.

Der grundlegend neue Ansatz beim CBD von Infomatec scheint die Möglichkeit des Neuschreibens/Anfügens zu sein, wobei ich nach der Lektüre des Source noch nicht ganz sicher bin, ob es sich wirklich für ein "daily use" Standard-Dateisystem eignet, ob man also on demand neue Dateien auf dem Filesystem, das das Blockdevice enthält, anlegen kann, oder ob dafür dann eine neue (Sub-)Partition in einem unkomprimierten Bereich erzeugt wird, die offline komprimiert werden muss. Muss mir das Ganze noch mal genauer ansehen.

Das compressed loopback device in der Version, die ich verwende, ist unter http://www.knopper.net/knoppix/sources/cloop.tar.bz2 im Quelltext downloadbar. Ist für Kernel 2.2.18 geschrieben, sollte unter 2.4 schon compilieren, ob es dort aber auch läuft, weiss ich noch nicht. Feedback erwünscht. No warranty, though. ;-)

Zu der oben gestellten Frage, wie man sowas mountet und unmountet, empfehle ich das README.

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    Von Dariush am Mi, 31. Januar 2001 um 10:46 #
    Danke, das ist genau das, wonach ich gesucht habe! Auf die Idee mit dem Loopbackdev und einem iso-img war ich auch schon gekommen, Kompression war damit alleine leider nicht möglich.
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