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Mo, 3. Dezember 2018, 09:31

Software::Kommunikation

Mozilla födert vier Forschungsprojekte

Im Rahmen der »Mozilla Research Grants« wurden Forschungsgelder an vier Projekte vergeben, die sich im Einklang mit Mozillas Mission der Offenheit und Zugänglichkeit des Internets widmen.

Mozilla

Mozilla hat zum zweiten Mal in diesem Jahr Forschungsgelder an vier Projekte vergeben. Die Projekte kommen aus den Bereichen »Web of Things«, »Core Web Technologies«, »Voice/Language/Speech« und »Mixed Reality«.

Anträge für Gelder aus den »Mozilla Research Grants« müssen mit einer Universität, einem Forschungsinstitut oder einer forschungsorientierten gemeinnützigen Organisation in einem beliebigen Land verbunden sein. Ausnahmen sind Länder, die vom US-Außenministerium mit einem Embargo belegt sind. Mozilla ermuntert dabei besonders Mitglieder der Fakultäten in ihrem ersten oder zweiten Jahr zur Teilnahme. Die Projekte werden mit jeweils 25.000 US-Dollar gefördert.

In der Kategorie »Web of Things« wird die Assistenzprofessorin für Interaktionsdesign Audrey Desjardins an der »School of Art + Art History + Design« der Universität von Washington bei dem Projekt »(In)Visible Data: How home dwellers engage with domestic Web of Things data« unterstützt. Das Projekt will eine detaillierte qualitative Beschreibung der Art und Weise liefern, wie Anwender mit den Daten aus dem Internet der Dinge umgehen und wie künftige Entwicklungen aussehen könnten.

Im Bereich »Core Web Technologies« gehen die Forschungsgelder an die polytechnische Universität der Stadt Turin, das »Politecnico di Torino«. Dieses Stipendium unterstützt die Forschung von Assistenzprofessor Luca Ardito und sein Projekt »Algorithms clarity in Rust: advanced rate control and multi-thread support in rav1e«. Dieses Projekt zielt darauf ab zu verstehen, wie die Programmiersprache Rust die Wartbarkeit von Code bei der Implementierung komplexer Algorithmen verbessert.

Der dritte geförderte Bereich »Voice, language and speech« erhält Mittel für Suraj Chiplunkar an der »Indiana University Bloomington«. Chiplunkars Projekt heißt »Uncovering Effective Auditory Feedback Methods to Promote Relevance Scanning and Acoustic Interactivity for Users with Visual Impairments« und beschäftigt sich mit Möglichkeiten, Menschen mit Einschränkungen beim Sehen das Internet akustisch darzubieten.

Beim Thema »Mixed Reality« geht es um erweiterte und virtuelle Realität, ein Thema, dass Mozilla mit seinem Browser Firefox Reality aufgegriffen hat. Hier gehen die Forschungsgelder an Assistenzprofessor Michael Nebeling an der »University of Michigan’s School of Information« und sein Projekt »Rethinking the Web Browser as an Augmented Reality Application Delivery Platform«. Das Projekt will die Möglichkeiten untersuchen, Elemente aus mehreren Augmented-Reality-Anwendungen gleichzeitig darzustellen.

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