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Thema: Bcachefs bereitet Aufnahme in den Kernel vor

15 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Potz Blitz am Mo, 3. Dezember 2018 um 14:41 #

Nichts gegen yet another file system. Aber wenn alle Dateisysteme -auch die, die man selbst gar nicht benutzt- im Kernel landen, erscheint mir das sehr ineffizient. Hinzu kommt, dass -selten genutzte- Dateisysteme potentielle Schwachstellen haben, die Sicherheitsprobleme nach sich ziehen könnten.

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    Von blablabla233 am Mo, 3. Dezember 2018 um 14:54 #

    Dann kompiliere sie halt nicht in den Kernel, deine Distri kann ja nicht wissen ob du ein "gar-nicht-nutzen"-FS nutzt...oder eben nicht.
    Mit Ineffizienz hat das aber nichts zutun.

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    Von anfänger am Mo, 3. Dezember 2018 um 17:21 #

    Soweit ich das verstanden habe nutzen die meiste Distributionen KernelModule, die bei bedarf geladen oder entladen werden. Dazu gehören auch die Dateisysteme. Der Kernel wird also nicht dicker. Es wird nur das geladen was man auch wirklich benötigt. Unter /lib/modules sind diese gespeichert. Wenn du Dateisystem BTRFS nicht nutzt wird es auch nicht geladen. Uneffizient oder sicherheitsbedenken braucht man also nicht haben.

    • 0
      Von anfänger am Mo, 3. Dezember 2018 um 17:27 #

      Mit lsmod kann man sich die geladenene Module anzeigen lassen und mit modinfo modul_name Informationen zu einem bestimmten Modul

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      Von niradis am Mo, 3. Dezember 2018 um 20:06 #

      Was nützlich ist und sich verallgemeinern lässt wandert aus dem Dateisystem-Modul auch schon mal direkt in den Kernel um dann von anderen Dateisystemen ebenfalls genutzt zu werden. So profitieren wiederum alle. Nachteil, die Dateisysteme lassen sich schlechter auf andere Systeme portieren.

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    Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mo, 3. Dezember 2018 um 20:47 #

    Dann hör endlich auf statische kernel mit allem was du nicht brauchst zu kompilieren, Distributionen machen das seit 20 Jahren nicht

mehr ZFS
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Von Anon am Mo, 3. Dezember 2018 um 15:12 #

Ich verwende schon eine Weile ZFS für home und bin sehr zufrieden. Hat den Vorteil, dass in Kombination mit ECC RAM die Daten auf der Festplatte mathematisch nicht degradieren können. Der einzige Nachteil ist, dass keine Laufwerke in ein bestehendes Pool hinzugefügt oder aus einem Pool entfernt werden können. VDEVs sind auch keine Lösung. Auch lässt sich im Nachhinein das RAID-Level nicht ändern.

Wer es in Erwägung zieht, sollte von Anfang an die Maximalzahl der Festplatten verwenden und sie nach und nach bei Bedarf durch größere Festplatten ersetzen und bei mehr als 8 Festplatten am besten gleich mindestens RAIDZ2 nehmen.

Als Root wird ZFS leider noch nicht in gängigen Distris unterstützt, daher dort noch BTRFS. Ändert sich hoffentlich bald.

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    Von jb_ am Mo, 3. Dezember 2018 um 18:30 #

    Warum sind vdevs keine Lösung?

    Ab 0.8 wird man auch in der Lage sein devices wieder zu entfernen: https://github.com/zfsonlinux/zfs/releases

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Von Btrfs am Mo, 3. Dezember 2018 um 15:57 #

Ich sehe keinen wirklichen Unterschied zu BTRFS. Was soll an Bcachefs besser sein als an BTRFS?

Ich warte ja immernoch darauf dass sich BTRFS auch außerhalb von opensuse durchsetzt. Wozu braucht es noch mehr Dateisysteme?

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    Von kamome umidori am Mo, 3. Dezember 2018 um 19:25 #

    > Was soll an Bcachefs besser sein als an BTRFS?

    Steht doch im Artikel.

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    Von kamome umidori am Mo, 3. Dezember 2018 um 19:48 #

    Und, wenn Du etwas mehr Details willst, liest sich das hier sehr gut:
    https://www.patreon.com/bcachefs
    Ich freue mich darauf, es testen zu können (um irgendwann BtrFS ablösen zu können, wenn es sich schneller und vor allem besser entwickelt).

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