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Thema: Microsoft ersetzt Edge durch Chromium-basierten Browser

58 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Potz Blitz am Di, 4. Dezember 2018 um 13:14 #

Aber, wenn man sich die im Artikel geschilderten Konsequenzen vergegenwärtigt, wird das Ganze vielleicht doch nicht so lustig ... :(

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    Von chilli am Di, 4. Dezember 2018 um 13:36 #

    Naja, was ändert sich substantiell? Die 4.5% Edge-Anteil verlagern sich entsprechend zu den anderen:

    Statistika

    Aber den Firefox, den sollten wir in Ehren halten (und tut bei mir ja auch gute Dienste daheim und auf Android).

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    Von Electron-Hasser am Di, 4. Dezember 2018 um 15:14 #

    Was auch weniger lustig ist, ist die Möglichkeit, dass MS das nur gemacht hat, um Electron besser zu integrieren. Eine Electron-Installation für alle Programme und so. Der unschöne Effekt wäre dann, dass man zukünftig mit noch mehr Electron-Anwendungen zugekrebst wird, weil dann vermehrt diverse "Softwareentwickler" denken, dass Electron akzeptabel sei.

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      Von Electron-Hasser am Di, 4. Dezember 2018 um 15:17 #

      Vielleicht versucht sich MS dann auch noch mal an einer neuen Version von EEE, so dass z.B. die dann vorliegende Version dann ewig keine vernünftige Version von sagen wir mal WASM unterstützten wird.

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      Von der-don am Di, 4. Dezember 2018 um 15:18 #

      Für viele Anwendungen - gerade die, die die Integration mit Webdiensten regeln - ist Elektron die deutlich bessere Wahl. Wenn ich sehe, wie manche "Softwareentwickler" native Software hinrotzen, bin ich froh, eine vernünftige Elektron-Anwendung zu haben. Ja, es gibt sie!

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        Von UChef am Di, 4. Dezember 2018 um 16:17 #

        Visual Studio Code zum Beispiel - das erste Microsoft Produkt, welches ich wirklich super finde!

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        Von Electron-Hasser am Di, 4. Dezember 2018 um 17:17 #

        Die Unfähigkeit der meisten Entwickler mal außen vor.
        Tatsächlich ist Elektron für die wenigsten Anwendungen die bessere Wahl. Wenn es nicht echtzeitfähig sein muss, schnell starten muss (was grundsätzlich alle Anwendungen im Autostart tun sollten) oder sonst auch zu viele Ressourcen verbrauchen darf, ist vielleicht OK, bei irgendwelchen CRUD-Anwendungen, die sowieso den ganzen Tag geöffnet bleiben zb.
        Immerhin entfällt der Sicherheitsaspekt, da ja theoretisch immer die neueste Version in Windows vorliegen sollte.

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          Von Josef Hahn am Di, 4. Dezember 2018 um 17:23 #

          Ich empfinde Electron auch eher als Eingeständnis, dass man nicht richtig programmieren kann/will, sondern lieber schnell und unkompliziert irgendwas dahinsauen will. Von daher passt es mMn wie A*** auf Eimer, dass VS Code auf dieses Teil aufsetzt.

          Aber klar, es hat natürlich eine betriebswirtschaftliche Komponente... Man bekommt halt mit wenig Arbeit 'irgendwas' hin, was erstmal zuckt und schlüssig wirkt.

          Man muss sich ja nur mal angucken, was Electron ist. Mit allen Schichten, auf die man da seinen Code aufsetzt. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, kann man das doch eigentlich nicht für eine gesunde Plattform für _ernsthafte_ Software halten?!

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            Von der-don am Di, 4. Dezember 2018 um 20:29 #

            Wenn ich zu meinen Code onanieren wollen würde, würde ich auch alles ein Plain C programmieren - dann wäre das geil genug. Meistens will ich aber die Aufgabe sauber erledigen und einen portablen, wartbaren Client erstellen, der im Web, als PWA und als Electron Anwendung läuft :)

            Irgendwann brauche ich auch mal Zeit, das Geld auszugeben, was das ganze in letzter Zeit anspült ... so weit weg von ernsthaft kann das nicht sein :)

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              Von Electron-Hasser am Di, 4. Dezember 2018 um 21:47 #

              Meistens will ich aber die Aufgabe sauber erledigen und einen portablen, wartbaren Client erstellen, der [...] als Electron Anwendung läuft
              Die Sache würde anders aussehen, wenn du Verantwortung für deine Arbeit, also inklusive den unterliegenden chromium-Quelltext übernehmen müsstest.

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                Von der-don am Di, 4. Dezember 2018 um 23:06 #

                Das tue ich :) Wir arbeiten mit knapp 400 Mann an einer Anwendung, die unter anderem auch als electron Anwendung verteilt wird. Wenn es sein müsste, könnten wir auch eigene Electron-Builds bauen lassen oder die Komponenten selbst aktualisieren - die 5-10 Mitarbeiter würde ich dafür abstellen, der Client ist auf über 12.000 PCs einer öffentlichen Einrichtung im Einsatz, das lohnt sich für mich :)

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              Von Josef Hahn am Di, 4. Dezember 2018 um 23:09 #

              > Wenn ich zu meinen Code onanieren wollen würde

              Willst du jetzt ernstgenommen werden? Ich frage mich, was deine Kriterien für gute Software sind. Du bist hoffentlich kein Entwickler von irgendwas, was ich nutze...

              > würde ich auch alles ein Plain C programmieren - dann wäre das geil genug.

              Joa, mach halt. Go ahead!

              > Meistens will ich aber die Aufgabe sauber erledigen

              Sauber heißt für mich auch, dass die Komplexität 'unter mir' nicht völlig unverhältnismäßig hoch ist. Ich schmiere auch meinen Frühstückstoast nicht auf einer Tresorwand. Wie viele Zwischenschichten willst du haben? Da ist ein Web-Browser und ein Web-Server dazwischen, um einen Texteditor mit ein bisschen Syntax-Highlighting als lokale Desktopanwendung zu fahren. Auf dem Web-Browser kann man natürlich direkt kaum aufsetzen, sondern hat einen Sack voll Javascript-Frameworks dazwischen. Schau dir mal die Komplexität unter dir an! Und trotz allem schafft es diese Kiste nichtmal, mein natives System Look&Feel auch nur zu simulieren... Oder meine CPU halbwegs effizient zu nutzen...

              > und einen portablen, wartbaren Client erstellen, der im Web, als PWA und als Electron Anwendung läuft :)

              Joa, es ist portabler als ein natives Desktop-UI. Klar. Aus der ganz pragmatischen Warte kann man das so sehen. Und viele Entwickler sollten in der Tat ihre Schallplatten-Datenbank auch damit coden! Ein Haufen Hundekot ist in der Wüste auch wenigstens irgendwas zu essen - um mal ähnlich sachlich zu sein :) Aber schon schwer traurig, wenn man das nicht besser hinbekomt...

              Aber wie der Lauf der Dinge so spielt, werde ich sicher auch noch Electron-basierte Webbrowser erleben.... :D Mit hast du ja 'ne Zeichenfläche; da kann man doch sicher auch Webseiten drauf rendern?! Wer weiß, was sich MS jetzt nach Edge einfallen lässt... ;)

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            Von Anonymous am Di, 4. Dezember 2018 um 21:24 #

            Man muss sich ja nur mal angucken, was Electron ist. Mit allen Schichten, auf die man da seinen Code aufsetzt.

            Wie nannte Opa Hayden, der Chefrentner der NSA, unser Zeitalter so schön: "The Golden Age of Sig Int".

            Dank so eines überkomplexen Scheissdrecks, der auf dutzender oder hunderten obskuren node.js-Paketen baut, werden die Zeiten für die Schnüffenbranche noch goldener.

            Und Gegenwehr immer aussichtsloser.

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      Von Potz Blitz am Di, 4. Dezember 2018 um 17:50 #

      Electron sehe ich nicht als ein so großes Problem. Es gibt ja nicht viele Anwendungen mit diesem Framework. Und wenn, dann weil sie auf verschiedenen Plattformen laufen müssen (analog zu Java, Mono). Ich fand schon damals Microsofts Idee der Html-Applications (HTA) gar nicht so schlecht. Imho kommt es immer drauf an, was man daraus macht.

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    Von Antiquities am Di, 4. Dezember 2018 um 18:19 #

    Firefox, Edge, .., alles google-chromes. Warum denn nicht gleich das Original?

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    Von Manfred am Di, 4. Dezember 2018 um 20:32 #

    Die Konsequenzen sehe ich jetzt so nicht. Chromiums Rendering-Engine Blink geht auf Webkit zurück, das seinerseits auf KHTML zurück geht. Jeweils Forks! Ja, es ist OpenSource, wenn die Entwicklung in die falsche Richtung geht, kann man jederzeit forken und sein eigenes Ding machen.
    Man ist dem "Monopolisten" nicht bedingungslos ausgeliefert. Das zeigt sich schon darin, dass es so viele Browser-Alternativen auf Webkit oder Blink Basis gibt.

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Von sftb am Di, 4. Dezember 2018 um 16:36 #

Titel und Inhalt wiedersprechen sich. Der Titel lässt vermuten dass es offiziell sei, direkt unter der Überschrift steht aber "Obwohl es bisher erst ein Gerücht ist"

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Von Verflixtnochmal_9727148 am Di, 4. Dezember 2018 um 17:35 #

Erst diablo immortal und jetzt das.

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Von Ruediger am Di, 4. Dezember 2018 um 19:57 #

Wenn so gute Witze jetzt schon kommen, will ich hier aber am 1.4.2019 den super Kracher sehen.

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Von mw am Di, 4. Dezember 2018 um 20:24 #

Weg mit diesem Mist. Besser wäre es Windows10 gleich mit in die Tonne zu terten.

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Von beccon am Mi, 5. Dezember 2018 um 09:51 #

... auch Chromium ist Open Source. Sollte Google versuchen, proprietäre Zicken machen, ist die Engine schnell geforkt und getrennt weiterentwickelt.

Oracle kann mit Open/Libre Office und MySQL/MariaDB ein Lied davon singen.

Lang lebe FOSS!

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    Von Anonymous am Mi, 5. Dezember 2018 um 10:41 #

    Du vergleichst Äpfel mit Kartoffeln.

    Die von dir genannten Forks waren erfolgreich, weil Oracle die Projekte los werden wollte und fast alle Entwickler zu den Forks übergelaufen sind. Die Originalprojekte waren mehr oder weniger verwaist.

    Die bezahlten Google-Entwickler werden nicht zu einem Fork überlaufen, sondern weiterhin alle 6 Wochen irgend einen neuen Scheiss auf den Markt werfen, mit dem sich die Maintainer des Forks dann auseinandersetzen dürfen.

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    Von ohne_rosa_brille am Mi, 5. Dezember 2018 um 10:58 #

    ... auch Chromium ist Open Source.
    Das bedeutet lediglich, dass der Quelltext offen liegt. Was es hingegen nicht bedeutet, ist, dass gewisse Dritte über die nötige

    • Manpower

    • Markenrechte


    verfügen, um einen Fork langfristig am Leben zu halten. Oder dass der Quelltext überhaupt in einem entsprechendem Zustand ist. Wie man hier sieht, ist es jetzt schon nicht so einfach.
    Sollte Google versuchen, proprietäre Zicken machen, ist die Engine schnell geforkt und getrennt weiterentwickelt.
    Der zweite Teil ist leider nur ein Wunschtraum. Neben Browserentwickler ist Google auch noch Provider der bekanntesten Suchmaschine, verbreiteten anderen Online-Services und Mitglied bei verschiedenen Standardisierungsorganisationen, bei denen die anderen Mitglieder nicht viel zu sagen haben oder ähnlich schlimm sind. Im Zweifelsfall kann Google einfach seine Marktmacht missbrauchen, viele neue "Features" standardisieren, diese dann in seinen Services vorraussetzen und andere Browserentwickler, die mit der Implementierung nicht hinterherkommen (alle anderen) sterben lassen. Im Grunde passiert das jetzt schon; Mozilla kommt selbst kaum hinterher, auch wenn man das teils auf Missmanagement zurückführen kann.

    Oracle kann mit Open/Libre Office und MySQL/MariaDB ein Lied davon singen.
    In beiden Fällen ist die Situation alles andere als vergleichbar, denn da gab es schon Parteien, die die nötige Arbeit geleistet hatten und den Fork so übernehmen konnten.

    Lang lebe FOSS!
    Das wäre schön, reicht aber nicht.

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