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Mo, 10. Dezember 2018, 11:01

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 19.1 »Tessa« als Beta zum Test bereitgestellt

Linux Mint 19.1 »Tessa« steht seit einigen Tagen als Beta zum Testen bereit. Das Mint-Team hofft, die stabile Version noch vor den Feiertagen freigeben zu können.

Clement Lefebvre

Rund sechs Monate nach Linux Mint 19 »Tara« folgt nun mit Linux Mint 19.1 »Tessa« eine weitere Version mit Langzeitunterstützung bis 2023. Als Basis dient, wie schon beim Vorgänger, Ubuntu 18.04 LTS »Bionic Beaver«. Die fertige Version, so hofft Chef-Entwickler Clement Lefebvre, soll noch vor den Weihnachtsfeiertagen mit den Desktops Cinnamon, Mate und Xfce erscheinen.

Linux Mint 19.1 wird mit dem hauseigenen Desktop Cinnamon 4.0 ausgeliefert. Der kommt mit einem überarbeiteten Aussehen, das neue Design basiert auf einem überarbeiteten Panel und dem angepassten Mint-Y-Theme für Fensterrahmen, Symbole und Steuerelemente sowie Mint-Y-Dark für den Desktop. Das Panel ist höher als bisher und bringt einen neuen flachen Icon-Satz mit. Zudem gruppiert es nun auch standardmäßig Apps und zeigt an, wenn mehrere Instanzen derselben Anwendung geöffnet sind.

Um dem Anwender die Wahl zu lassen, ob er das klassische oder das modernisierte Design bevorzugt, bietet der Willkommensbildschirm Schalter, die zwischen beiden Varianten umschalten. Dort kann als weitere Neuerung auch die Firewall Gufw komfortabel konfiguriert werden. Der Update-Manager zeigt mit Linux Mint 19.1 erstmals zusätzlich zum Distributionskernel auch offizielle Linux-Kernel-Versionen und deren Support-Status an.

Der Dateimanager Nemo ist überarbeitet worden und ist laut den Veröffentlichungshinweisen nun dreimal schneller als bisher. Mit der neuen Ausgabe der Distribution wollten sich die Entwickler auch erneut dem Problem »Screen Tearing« annehmen. Zwar hilft die Option V-Sync, allerdings kostet sie auch Performance. Die jetzige Lösung bietet die Möglichkeit, V-Sync in den Systemeinstellungen auszuschalten und delegiert das Verhalten damit an den GPU-Treiber. Wenn dieser gut funktioniert, sollte er Eingabeverzögerungen eliminieren und die Leistung steigern, ohne das es zum Abreißen des Bildes kommt.

Linux Mint 19.1 steht auf dem Projektserver als Image für Cinnamon, Mate oder Xfce in jeweils 32- und 64-Bit zum Download bereit.

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Kommentare (Insgesamt: 13 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Mint 19.1 (Rolf, Mi, 12. Dezember 2018)
Re[3]: mint 19 (Mandrake666, Di, 11. Dezember 2018)
Absolut gleicher Meinung (nuko, Di, 11. Dezember 2018)
Re[2]: mint 19 (linux-nutzer, Di, 11. Dezember 2018)
Läuft super (NaJa, Di, 11. Dezember 2018)
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