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Thema: Thunderbird nimmt Fahrt auf

69 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Fr, 4. Januar 2019 um 12:09 #

Ich habe Evolution und Kontact schon gesehen. Alle zuerst irgendwie vielversprechend, aber am Ende doch entweder eigenartig, oder verbuggt. Evolution fing nach der Einrichtung mal an, ganz selbstverständlich meine IMAP-Ordner zu durchforsten, und alles zu trashen, was er für Spam hielt. Per Default; völlig ohne Warnung! Habe ich nur durch Zufall bemerkt... Kontact kriegt die Zusammenarbeit mit meinem Kalender oder Adressbuch so überhaupt nicht hin. Er kann sich damit einmalig verbinden und Zeug abrufen, aber stellt dann schnell die Synchronisation ein. Natürlich auch ohne irgendeine Meldung. Dass ich von bestimmten Empfängern direkt HTML-Mails sehen möchte, kann er sich auch nicht merken. Man meint immer, das Ding ist gerade im Early Alpha Stage....

Thunderbird wirkte damals, als es noch entwickelt wurde, halbwegs erwachsen. Wenn das mal wieder am Puls der Zeit ist, aber auch nicht auf krampfhaft-modern kaputtgefummelt, dann schmeiss ich mir den Thunderbird wieder drauf, und die anderen gutgemeinten Mailclients fliegen achtkantig.

Und nein, danke für die Ratschläge: Ich will kein pine, und kein mutt, und kein claws. Da reichen mir Screenshots. :)

  • 1
    Von Heiratswillig am Fr, 4. Januar 2019 um 13:49 #

    "Habe ich nur durch Zufall bemerkt..." "Early Alpha Stage" "...direkt HTML Mails sehen möchte..."

    Merkst Du es selbst?

    • 0
      Von Josef Hahn am Fr, 4. Januar 2019 um 13:54 #

      Was willst du mir sagen mit den drei Textsnippets, die du völlig aus dem Zusammenhang gerissen hast?

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      Von Josef Hahn am Fr, 4. Januar 2019 um 18:22 #

      Ich bin immernoch ganz Ohr?!

      Diese Textsnippets bezogen sich ja zum Teil auf Evolution und zum Teil auf Kontact, das hast du schon gemerkt, oder?

      Du wolltest mir jetzt nicht sagen, dass ich selbst von ausgewählten vertrauenswürdigen Empfängern keine HTML-Mails lesen soll, oder? Ich erwarte eigentlich, dass wir heutzutage mal so weit sind, dass eine HTML-Engine kein soo schlimmes Einfallstor mehr ist. Ich kenne auch keinen ernstzunehmenden Mailclient, der da so ein Geschisse drum macht...

      Aber vielleicht wolltest du mir ja auch irgendwas ganz anderes mitteilen?!

      Es darf sich auch gern derjenige in einer Erklärung üben, der den Stern vergeben hat. :D

      • 0
        Von klopskind am So, 6. Januar 2019 um 14:47 #

        Psst, gut gemeinter Ratschlag: Fütter die Trolle nicht und erspare uns allen die geistige Diarrhö!

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        Von tomkater68 am Mo, 7. Januar 2019 um 22:43 #

        Du wolltest mir jetzt nicht sagen, dass ich selbst von ausgewählten vertrauenswürdigen Empfängern keine HTML-Mails lesen soll, oder? [...] Ich kenne auch keinen ernstzunehmenden Mailclient, der da so ein Geschisse drum macht...

        Woran machst Du fest, ob ein Mailabsender vertrauenswürdig ist? Selbst wenn die Mailadresse nicht gefälscht ist, kann der Rechner des Absenders von Schadsoftware befallen und Teil eines Botnetzes sein. HTML Mails sind für mich allein aus diesem Grunde ein NoGo. Was Du 'Geschiss' nennst, zeichnet für mich einen ernstzunehmendem Mailclient aus. Außerdem ist der Wechsel zwischen HTML uind Textansicht bei kmail/kontact nur einen Mausklick entfernt. Soooviel Aufwand ist das jetzt auch nicht.

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      Von klopskind am So, 6. Januar 2019 um 14:49 #

      Gutes Trollen will gelernt sein. Jedenfalls sind Ihre Versuche viel zu offensichtlich und plump.

      Versuchen Sie es beim nächsten Mal einfach auf geistreichere und subtilere Art.

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    Von klopskind am So, 6. Januar 2019 um 20:54 #

    Ich kann Ihre Erfahrungen mit Evolution und Kontact/KMail nur bestätigen. Auch ich hatte schon nach kurzem Gebrauch Fehler entdeckt, die das Arbeiten unerträglich machen. Die meisten Probleme mit Evolution hatte ich allerdings immer nur nach Distributions-Upgrades. Ex-/Import der Konfigurationsprofile schufen hier in der Regel Abhilfe.

    Ich vermute dass, dass Evolution auf LTS-Distributionen wie RHEL, CentOS und Debian vernünftigt läuft.

    Gute Empfehlungen kann ich Ihnen leider nicht geben. Sie suchen ja eher einen PIM statt eines Mail-Klienten, oder?

    Was spricht gegen Claws Mail? Laut Wikipedia kann Claws Mail per Plugin mit einer HTML-Anzeigefunktion nachgerüstet werden. Das verfassen von HTML-Mails geht allerdings weiterhin nicht. Und per vCalendar-Erweiterung klappt auch die Kalenderverwaltung.

    Ich persönlich würde Thunderbird mit Lightning Claws vorziehen.

    Es soll auch Personen geben, die Exchange nicht benötigen, und deshalb auf The Bat! schwören. Wäre aber wieder kein PIM, und nur auf Windows beschränkt.

    • 0
      Von Andre am Mo, 7. Januar 2019 um 15:00 #

      was habe ich hier gelernt?
      kde+basisapps läuft stabil und weitestgehend ohne fehler; das kann also immer nur an der person vor dem bildschirm liegen :-)

      • 0
        Von Josef Hahn am Mo, 7. Januar 2019 um 17:18 #

        Nein, das ist nicht so! Ich schließe nicht aus, dass dan in gewissen Konstellationen funktioniert. Aber daraus abzuleiten, dass immer die User die Schuld haben, ist mit der Grund dafür, dass Linux den immer wieder diskutierten "Durchbruch" nicht schafft.

        Glaub mir, ich weiß schon ungefähr, wo ich da hinklicke. Ich habe den PIM-_Server_ immerhin auch aufgesetzt bekommen :-P. Aber wenn Kontact sich zu Beginn mit meinem Kalender synchronisiert, es aber dann irgendwann einfach einstellt, dann kann ich da als User nicht so viel verkehrt gemacht haben. Sobald ich die Account-Config rauswerfe und neu anlege, klappt es dann auch erstmal wieder.

        Jaja, ich weiß, da kann ich mir ja dann einen cronjob schreiben, der das per DBUS macht... :D Und im Zweifel ist natürlich der GPU-Treiber schuld...

        • 0
          Von Josef Hahn am Mo, 7. Januar 2019 um 17:31 #

          > Ich habe den PIM-_Server_ immerhin auch aufgesetzt bekommen

          Und, nein: Der tut's. Nur nicht mit Kontact. Noch kein anderer Client hat bisher an dieser Stelle ein Problem gehabt. :-P

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        Von klopskind am Mo, 7. Januar 2019 um 21:34 #

        was habe ich hier gelernt?
        Wie's scheint, leider nichts... wie immer...

        kde+basisapps läuft stabil und weitestgehend ohne fehler;
        Bei Ihnen eventuell... und Sie folgern daraus:

        das kann also immer nur an der person vor dem bildschirm liegen
        Das mag zufälligerweise so sein... Ihre Schlussfolgerung entbehrt jedenfalls jeder Logik eines kausalen Zusammenhangs.

        Viel zu offensichtlich getrollt. Das geht auch besser. Ich bin nicht so: <°())))<)

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      Von Josef Hahn am Mo, 7. Januar 2019 um 17:27 #

      Hm, vielleicht müsste ich Claws spaßeshalber mal ausprobieren. Das war für mich bisher immer ein sehr puristisches Ding. HTML und Kalender habe ich dem Ding einfach garnicht zugetraut. Mea Culpa! :D

      Seit ein paar Tagen habe ich tatsächlich mal wieder Thunderbird in Benutzung. Das geht schon. Man merkt es aber halt schon immer ein bisschen, wenn Kalender und Adressbuch nur so 'drangeflanscht' sind. Vielleicht erlebt das Ding ja bald nochmal eine Renaissance. Fein wär's.

      Ich finde Kalender und Adressbuch schon nicht verkehrt. Kalender könnte natürlich auch ein separates Tool sein; das wäre mir egal... Naja, und was auf Windows läuft, läuft bei mir nicht... Erstmal sehen, wie sich jetzt der Thunderbird schlägt. ;)

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Von tretelrusch am Fr, 4. Januar 2019 um 12:55 #

Sehr gut – es ist das beste, was es unter Linux gibt. Aber hoffentlich gibt es bald eine KDE-Integration. Insbesondere nerven die GTK-Dialoge zum Öffnen von Dateien, die halten extrem bei der Arbeit auf.

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    Von blubb am Fr, 4. Januar 2019 um 14:15 #

    Braucht man die? Kann doch einfach dolphin und Drag&Drop nutzen.

    • 0
      Von tretelrusch am Fr, 4. Januar 2019 um 14:50 #

      Um Anhänge einzufügen funktioniert Drag&Drop, aber um Anhänge von eingegangenen Mails abzuspeichern funktioniert das nicht. Hier ist der GTK Speicherdialog oft die einzige Möglichkeit, wo dann natürlich die liebgewonnenen Lesezeichen fehlen, weshalb schnell die Sucherei anfängt. Workflow ist dann dahin.

      Nervig, und für Neulinge nicht zumutbar, ist zudem der Auswahldialog für Anwendungen, mit dem ein bestimmter Anhang geöffnet werden soll: Man landet lediglich im letzten Ordner, anstatt das gewohnte Anwendungsmenü angezeigt zu bekommen. Man muss also nach /usr/bin navigieren um dort nach dem richtigen Programm zu suchen. Das kostet jedes Mal viel Zeit.

      • 0
        Von blubb am Fr, 4. Januar 2019 um 16:02 #

        Um Anhänge einzufügen funktioniert Drag&Drop, aber um Anhänge von eingegangenen Mails abzuspeichern funktioniert das nicht. Hier ist der GTK Speicherdialog oft die einzige Möglichkeit, wo dann natürlich die liebgewonnenen Lesezeichen fehlen, weshalb schnell die Sucherei anfängt. Workflow ist dann dahin.
        Dafür wäre es in der Tat ganz nett. Ein Workaround wäre den Dateipfad in Dolphin zu kopieren und in der Adresszeile einzufügen.
        Dadurch landet man im gewünschten Ordner.
        Leider ist GTK doof genug sich nicht den Dateinamen zu merken, wenn man das so macht, man muss ihn also erneut eintippen.
        Hier ist Windows tatsächlich einen Schritt voraus und merkt sich das, was wirklich sehr praktisch ist.
        Der Fairness halber muss man aber sagen, dass der KDE Dateidialog in der Hinsicht genauso doof ist.

        • 0
          Von Ghul am Fr, 4. Januar 2019 um 23:16 #

          Der Fairness halber muss man aber sagen, dass der KDE Dateidialog in der Hinsicht genauso doof ist.

          Ich frage mich jedes mal, wie man bei KDE auf die Idee kommen konnte, den Dateidialog horizontal zu scrollen.
          Jedes Mausrad ist vertikal eingebaut, die natürliche Vorgehensweise wäre auch vertikal zu scrollen, aber KDE will da anders sein und setzt das nicht entsprechend um.
          Und das ist AFAIK seit KDE 2.x schon so.

          Würde gerne mal den Grund für diese schlechte Designentscheidung wissen.
          Ansonsten finde ich KDE ganz gut und nutze es auch.

          • 0
            Von klopskind am So, 6. Januar 2019 um 21:06 #

            Ich vermute diese Entscheidung rührt daher, den Dateidialog von Windows kopieren zu wollen bzw. gewollt zu haben.

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              Von Ghul am Mo, 7. Januar 2019 um 03:23 #

              Hm, dann muss das aber ein Windows XP oder älter gewesen sein, denn der Dateidialog von Notepad in einem Windows 7 Prof scrollt vertikal.

              • 0
                Von Ghul am Mo, 7. Januar 2019 um 03:27 #

                Ich muss mich korrigieren.
                Beim Dateidialog von Notepad in Windows 7 Prof wird überall vertikal gescrollt, außer in der einfachen Listenansicht.
                Nur bei dieser wird horizontal gescrollt.

                In den Ansichten "kleine Symbole", "große Symbole",
                "mittelgroße Symbole", "Details", "Kacheln" und "Inhalt" ist das Scrolling immer vertikal.
                Ich selbst nutze überwiegend die Detailsansicht, daher habe ich das erst beim Umstellen bemerkt.

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                  Von klopskind am Mo, 7. Januar 2019 um 08:49 #

                  Stimmt genau. Bei mir war in den meisten Anwendungen immer "Liste" aktiviert.

                  Welche Einstellung ist/war eigentlich Standard(tm)?

                  Wie dem auch sei: Hat KDE nicht auch die Option die Ansicht zu ändern (wie in Dolphin)?
                  Falls nicht, so sollte Plasma/KDE vielleicht noch mehr von Windows kopieren, und ich müsste mir folgende Selbstnotiz erstellen: Unter Windows kann man GUI-Einstellungen sinnvoll konfigurieren, die man unter KDE nicht einmal ohne GUI konfigurieren kann.

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                    Von Ghul am Mo, 7. Januar 2019 um 17:24 #

                    Welche Einstellung ist/war eigentlich Standard(tm)?

                    Das weiß ich leider gar nicht so genau. Meine Windows 7 Installation habe ich vor 5 Jahren durchgeführt und dort damals dann gleich die für mich wichtigen Einstellungen vorgenommen.
                    Was das alles aber genau im Detail war, daran kann ich mich nicht mehr erinnern.

                    Unter "Organisieren->Order und Suchoptionen->Ansicht->Orderansicht->Für Ordner übernehmen"
                    kann man jedenfalls die Art der Ansicht unter Windows 7 global einstellen, es wird dann das als globale Ansicht übernommen, was man im aktuellen Ordner eingestellt hat.

                    In WinXP gab es diese Option unter:
                    "Extras->Ordneroptionen->Ansicht->Wie aktueller Ordner"

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                      Von klopskind am Mo, 7. Januar 2019 um 21:40 #

                      Meine Installation von Windows 7 ist bald 9 Jahre alt. Ich kann mich nicht erinnern, globale Einstellungen der Ansicht(en) gesetzt zu haben.

                      Möglicherweise ist "Liste" also der Standardwert. Ich bin zu verwöhnt, jetzt extra eine VM anzuschmeißen, um den Standardwert herauszufinden.
                      Wir werden wohl dumm sterben müssen ;-)

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            Von kamome umidori am Mo, 7. Januar 2019 um 00:33 #

            > wie man bei KDE auf die Idee kommen konnte, den Dateidialog horizontal zu scrollen

            Geht mir genauso, zum Glück gibt es einen Workaround: oben rechts auf Optionen, dann Ansicht und eine andere als „Kurzansicht“ wählen.

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        Von Lustig am Sa, 5. Januar 2019 um 11:34 #

        So richtig lustig wird es mit Thunderbird, wenn du andere Emails anhängen willst ;P

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Von Butterblume am Fr, 4. Januar 2019 um 13:45 #

Mozilla, die Jahr für Jahr dutzende Millionen platt machen, sind nicht in der Lage einen vernünftigen EMail Client zu schreiben... was dutzende anderer Projekte ohne eine müde Mark schaffen. Das sollte doch zu denken geben was diese Bude angeht.

  • 0
    Von Funker Hornsby am Fr, 4. Januar 2019 um 15:05 #

    Ich verstehs auch nicht, was an Mozilla Software so toll sein soll, dass man bei einigen Distributionen die Installation sogar ausdrücklich verbieten muss.

    0
    Von loveless am Fr, 4. Januar 2019 um 15:11 #

    Mozilla, die Jahr für Jahr dutzende Millionen platt machen, sind nicht in der Lage einen vernünftigen E-Mail Client zu schreiben...

    Du kannst ja mal erklären was Thunderbird mit Mozilla zu tun hat, Außer das sie steuerlich und rechtlich von der Mozilla-Foundation vertreten werden, nämlich nicht mehr viel. Wenn man sich schon aufregt, sollte man auch den richtigen Adressaten wählen.

    Diese Loslösung wurde vollzogen, wobei Thunderbird nach der Auslotung einiger Alternativen weiter steuerlich und rechtlich durch die Mozilla Foundation vertreten wird.

    Dazu muss ich sagen, mir geht es nur darum, das Thunderbird immer wieder mit Mozilla in Verbindung gebracht wird, wo eigentlich keine ist (was die Entwicklung angeht). Ich habe nichts gegen das Thunderbird-Projekt oder Thunderbird (verrichtet bei mir ohne Probleme seinen Dienst).

    • 0
      Von DupeNukem am Sa, 5. Januar 2019 um 12:46 #

      ... das Thunderbird immer wieder mit Mozilla in Verbindung gebracht wird, wo eigentlich keine ist (was die Entwicklung angeht).

      Und wer hat nun Thunderbird erfunden/entwickelt?

      • 0
        Von loveless am Sa, 5. Januar 2019 um 14:11 #

        Und wer hat nun Thunderbird erfunden/entwickelt?

        In dem Eröffnungspost wird sich, soweit ich weiß, auf die Gegenwart bezogen:

        Mozilla, die Jahr für Jahr dutzende Millionen platt machen, sind nicht in der Lage einen vernünftigen EMail Client zu schreiben...

        Das man das neuerdings so interpretiert, dass man Rückschlüsse auf die Vergangenheit zieht, ist mir irgendwie neu.

        Ich korrigiere aber gern meine Aussage:

        Dazu muss ich sagen, mir geht es nur darum, das Thunderbird immer wieder mit Mozilla in Verbindung gebracht wird, wo eigentlich keine mehr ist

        0
        Von TmoWizard am So, 6. Januar 2019 um 22:54 #

        Thunderbird und Firefox sind zwei Teile des Netscape Communicator, Mozilla hat da eigentlich nur wenig selbst entwickelt! Die haben den Code ausgemistet, mehr aber nicht. Das sieht man besonders an dem Ärger, welchen SeaMonkey derzeit hat, denn der beruht ja zu großen Teilen immer noch auf Netscape!

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      Von Nozilla am So, 6. Januar 2019 um 17:18 #

      das Thunderbird immer wieder mit Mozilla in Verbindung gebracht wird, wo eigentlich keine ist (was die Entwicklung angeht)

      Komisch, wenn deine Behauptung richtig wäre, ist warum ist Mozilla [1] so bemüht um Thunderbird?
      Ein Indiz könnte auch sein, dass Mozilla die zusätzlichen Thunderbird Entwickler anwirbt und beschäftigt.
      Denn diese bekommen ihre Gehälter von Mozilla.

      [1] https://blog.mozilla.org/thunderbird/

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        Von loveless am So, 6. Januar 2019 um 20:26 #

        Komisch, wenn deine Behauptung richtig wäre, ist warum ist Mozilla [1] so bemüht um Thunderbird?

        Wag ich zu bezweifeln:

        Quellen:
        pro-linux: Organisatorische Zukunft von Thunderbird geklärt
        pro-linux: Mozilla will Thunderbird eine neue Heimat schaffen
        pro-linux: Thunderbird soll aus Mozillas Infrastruktur ausgegliedert werden


        Ein Indiz könnte auch sein, dass Mozilla die zusätzlichen Thunderbird Entwickler anwirbt und beschäftigt.

        Stimmt, weil das Thunderbird-Projekt steuerlich und rechtlich von Mozilla-Foundation vertreten wird. Angeworben werden die Arbeiter vom Thunderbird-Projekt, angestellt sind sie unter dem Dach der Mozilla-Foundation.

        The Thunderbird project is hiring: Software Engineers
        You will be hired as an independent contractor through the Upwork service as a client to the Mozilla Foundation. The Thunderbird Project is separate from the Mozilla Foundation, but the Foundation acts as the project’s fiscal and legal home.
        Quelle: https://blog.mozilla.org/thunderbird: The Thunderbird project is hiring: Software Engineers


        Denn diese bekommen ihre Gehälter von Mozilla.
        Wag ich zu bezweifeln:
        Im vergangenen Jahr konnte, wie Ryan Sipes vom Thunderbird-Team berichtet, das Entwickler-Team weiter vergrößert werden. Dies wurde durch gestiegene Spendeneinnahmen ermöglicht. Das Projekt lebt ausschließlich von Spenden und kann zur Zeit acht Mitarbeiter beschäftigen, davon sieben in der Entwicklung und einen, Ryan Sipes, der für die Außendarstellung und Kommunikation des Projektes zuständig ist.
        https://www.pro-linux.de: Thunderbird nimmt Fahrt auf

        Our team grew considerably in 2018, to eight staff working full-time on Thunderbird. At the beginning of this year we are going to be adding as many as six new members to our team. Most of these people with the exception of this author (Ryan Sipes, Community Manager) are engineers who will be focused on making Thunderbird more stable, faster, and easier to use (more on this below).

        The primary reason we’ve been able to do this is an increase in donors to the project.

        https://blog.mozilla.org/thunderbird: Thunderbird in 2019


        Und die Spenden werden vom Thunderbrid-Projekt über die Infrastruktur der Mozilla-Foundation eingenommen:

        Dass für die Entwicklung von Mozilla-Anwendungen gespendet werden kann, ist nicht neu. Allerdings gab es bisher nur ein allgemeines Spendenformular, deren Zweck man nicht näher bestimmen konnte. Nun gibt es eine eigene Spenden-Seite auf der Mozilla-Webseite, welche sich direkt an Thunderbird richtet.
        https://www.soeren-hentzschel.at: Für Thunderbird-Entwicklung kann ab sofort gespendet werden

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Jan 2019 um 12:17.
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          Von Nozilla am Mo, 7. Januar 2019 um 10:07 #

          Was du alles so bezweifelst ...
          Fakt ist doch, dass der Thunderbird weiter durch Mittel von Mozilla - also auch von Google - und auch dessen Unterstützung entwickelt wird.
          Aber klar, was man nicht sehen will, kann man nicht sehen ...

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            Von loveless am Mo, 7. Januar 2019 um 12:10 #

            Was du so alles als Fakten bezeichnest. Wo sind die Quellen für diese Fakten?

            Ich kann ja mal gern eine Behauptung aufstellen, wenn das Thunderbird-Projekt durch Geld von Mozilla finanziert wird, warum war die Entwicklung vor dem Zeitpunkt, an dem das Thunderbird-Projekt eigene Spenden sammeln konnte, fast eingeschlafen (nur Sicherheits-Updates, Fehlerkorrekturen) und einige Zeit danach konnte man dann bezahlte Entwickler einstellen. Wie erklärst du dir das? Damit, dass das Interesse Mozillas an dem Projekt gestiegen, das Sie noch vor einem Jahr ausgegliedert haben, weil Sie kein Interesse mehr daran hatten?

            • 1
              Von Nozilla am Mo, 7. Januar 2019 um 21:50 #

              Wo sind die Quellen für diese Fakten?

              Bereits verlinkt! - DU hast bereits daraus zitiert ...

              Wie erklärst du dir das?

              Das ist Politik bei Mozilla.
              Projekte werden ausgliedern und wieder in die Foundation geholt, wenn es gerade passt, oder ein neuer Vorstand gewählt wird.

              Mozilla gibt sogar noch Support für Thunderbird

              Quelle 2: https://support.mozilla.org/de/products/thunderbird

              Kannst DU dir dies erklären?

              Ich warte nur darauf, das Mozilla das Projekt wieder eingliedert ...
              Und Mozilla verbrennt allein Millionen an Spenden für die eigene - ineffiziente - Verwaltung.

              Aber auch das wirst du als Fanboy abstreiten!

    0
    Von Anon Y. Mouse am Fr, 4. Januar 2019 um 18:01 #

    Welcher mail client ist denn nun vernünftig? Outlook?

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Von polix am Fr, 4. Januar 2019 um 18:10 #

Nutze seit Jahren dieses Mailprogramm und kann nur positives berichten!
Allerdings wäre es auch wünschenswert, wenn in diesem neuen Jahr eine echte 64-Bit Version für Windows rauskommt.
Oder ist das zu "teuer"?

0
Von karl_k am Fr, 4. Januar 2019 um 18:22 #

Da ich Thunderbird gerne nutze hab ich jetzt mal 10€ gespendet.
Nachahmungstäter ?
lg,
K

  • 1
    Von Platzhalter am Fr, 4. Januar 2019 um 19:00 #

    Und ich würde diese Stück Software nicht mal verwenden wenn man mir dafür Geld geben würde.
    Es graut mir jedes mal, wenn ich für andere den Mist bereinigen muss, der da mitunter hoch kommt.

    • 1
      Von Ghul am Fr, 4. Januar 2019 um 23:19 #

      Dein Kommentar enthält überraschend viele Argumente.

      • 0
        Von V_180_358 am Sa, 5. Januar 2019 um 09:38 #

        Mir geht es aber genauso:

        - technisch mit MBox Computer-Steinzeit
        - technisch und optisch in jeder Arbeitsumgebung ein Fremdkörper
        - keine native Mailverschlüsslung
        - eine Integration in ein bestehendes Mailsystem (fetchmail, exim/postfix, procmail, spamassassin) ist praktisch unmöglich
        - der vor einiger Zeit reingpfrickelte "Kalender" ist ein Witz, vor allem wenn man mit vielen Terminen arbeiten muß
        - Mozilla hat das Ding zwar vor 6 (?) Jahren aufgegeben, läßt sich aber immer noch mit Daten versorgen

        • 0
          Von nanox am Mo, 7. Januar 2019 um 10:35 #

          - Mbox musst du nicht verwenden. Seit Jahren schon nicht.
          - Mailverschlüsselung ist schlicht gescheitert. Warum sollte man es auch fix integrieren? Ich hätte seit 14 Jahren gpg keys aber mir ist noch niemand über den Weg gelaufen mit dem ich sie benutzen könnte.
          - Thunderbird ist ein Pop/Imap MUA! Ich glaube du hast falsche Erwartungen.
          - Der Kalender funktioniert. Seit 5 Jahren setze ich ihn nun in unserer Familie und Firma ein und es gab keine Probleme.

          Was gibts an Mbox auszusetzen? Ich setze Thunderbird seit 2004 ein mit etlichen Konten. Inzwischen wohl über 100k mails und noch nie gab es ein Problem mit Mbox. Im Gegenteil, ich hätte keine Lust jede mail einzeln im filesystem rumliegen zu haben.

          Meine Thunderbirdinstallation ist inzwischen 14 Jahre alt, das Programm hat viele Umzüge mitgemacht, ist mir noch nie (!!!) gecrasht und hat keine Email verloren. Das muss man erstmal schaffen!

          • 0
            Von blablabla233 am Mo, 7. Januar 2019 um 11:24 #

            Mailverschlüsselung ist gescheitert? Verdammt und nun mach ich das seit >5 Jahren (mit Kunden und Systemmails) und niemand hat mir das gesagt...ich bin stinksauer!!!

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            Von V_180_358 am Mo, 7. Januar 2019 um 16:27 #

            Du beantwortest damit doch alles das was für mich die Verwendung ausschließt:

            - Ich verwende Maildir ausschließlich. Und die Integration von Maildir in Thunderbird ist grauenhaft, Verbesserungen liegen seit Jahren auf Eis.
            - Ich kommuniziere zu 90% nur mit GPG verschlüsselten Mail.
            - Ich habe mir ein technisches System aufgebaut, in dem der MUA seine Mail weder selbst empfängt noch selbst verschickt. Dazu gibt Linux-Werkzeuge, die Empfang/Versand erledigen.
            - Ein Kalender, der nicht mal in der Lage ist 20 oder 30 Termine en Bloc aus iCAL-Dateien zu importieren funktioniert eben n_i_c_h_t.

            Ich hatte bereits mehrfach das sehr zweifelhafte Vergnügen aus beschädigten Mbox-Dateien in GB-Größe wichtige Mail zu extrahieren. Wenn Dir das noch nicht auf die Füße gefallen ist, hast Du Glück gehabt.

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            Von Ghul am Mo, 7. Januar 2019 um 17:45 #

            - Mailverschlüsselung ist schlicht gescheitert. Warum sollte man es auch fix integrieren? Ich hätte seit 14 Jahren gpg keys aber mir ist noch niemand über den Weg gelaufen mit dem ich sie benutzen könnte.

            Nunja, hier sind ja gerade die E-Mail Programme das Problem.
            Bis die Verschlüsselung mit OpenPGP direkt aus dem E-Mail Programm funktioniert, muss der Nutzer erst einmal einige Hürden erklimmen und bspw. irgendwelche Plugins installieren, damit das E-Mail Programm damit umgehen kann.

            Eine native Integration dieser Technologie würde daher schon sehr viel Sinn machen.
            Falls das gemacht wird, dann will ich aber nicht bei jeder einzelnen E-Mail das PW eingeben müssen.
            Es sollte hierfür also eine zentrale Passwort- und Keyverwaltung geben,die ich mit einem einzigen PW beim öffnen des E-Mail Programms freischalte.

            Im Gegenteil, ich hätte keine Lust jede mail einzeln im filesystem rumliegen zu haben.
            Die Ausfallsicherheit von maildir ist schon höher.
            Wenn die Mbox Datei kaputt ist, kommt das E-Mail Programm durcheinander.

            Meine Thunderbirdinstallation ist inzwischen 14 Jahre alt, das Programm hat viele Umzüge mitgemacht, ist mir noch nie (!!!) gecrasht und hat keine Email verloren. Das muss man erstmal schaffen!
            Da stimme ich dir zu. Ich hatte auch noch nie ein Problem mit Thunderbird.

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    Von zxy am Sa, 5. Januar 2019 um 14:25 #

    Nein, zur Zeit nicht.

    Wenn ich jeder freien Software, die ich benutze, 10 Euro zukommen lassen müsste, dann wäre mein GNU/Linux-Desktopsystem schlussendlich so teuer, dass ich mir das freie GNU/Linux nicht leisten könnte und mit einem "billigeren" unfreien Betriebssystem vorlieb nehmen müsste.

    Die meisten freien Softwareautoren bekommen genau deshalb so gut wie nie Spenden, Ihre Software wird zwar häufig benutzt, vielleicht noch häufiger als Thunderbird, nur weiß kaum jemand, dass diese Software überhaupt gerade läuft und einen wichtigen Job erledigt.

    Punktuell können Spenden natürlich von Nutzen sein, so wie vor kurzem bei Slackware. Für Thunderbird können diese Spenden zumindest eine Art Starthilfe sein, schließlich muss man ja nun sogar eine Art "Kommunikationsmanager" bezahlen. Mozilla ist ja auch so arm, dass man Thunderbird unbedingt in die Wüste schicken musste. Von daher sage ich bestimmt nichts gegen Thunderbird.

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Von mw am Fr, 4. Januar 2019 um 20:52 #

Nachedem Mozilla den FF komplett kaputt gemacht hat, kommt jetzt der Thunderbird an die Reihe. Mozilla schafft sich selbst ab. Und die Nutzerzahlen bleiben auf Abwärtstrend.

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    Von CCarpenter am Fr, 4. Januar 2019 um 21:10 #

    Monokulturenverwender! Diktaturförderer! :D

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    Von Ghul am Fr, 4. Januar 2019 um 23:20 #

    FF ist nicht kaputt, durch die neue Engine entwickelt mit Rust läuft es performanter als vorher und der integrierte Taskmanager ist in Zeiten von Cryptominern die als Javascript oder Webworker daherkommen ein muss.

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      Von kamome umidori am Sa, 5. Januar 2019 um 11:27 #

      Ein Scriptblocker würde noch vor dem Taskmanager zuschlagen ;)

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        Von Ghul am Sa, 5. Januar 2019 um 14:19 #

        Und welche Skripte willst du nachdem du sie aus der Blacklist genommen hast wieder blocken, wenn du nicht weißt wie viel Leistung die fressen?

        Oder willst du ernsthaft bei jeder Webseite, die du besuchst, erst mal Stunden damit verbringen, einen Code Audit bei den Skripten durchzuführen?

        Das noscript Plugin läuft übrigens auch unter einer neuen FF Version.

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Von Ghul am Fr, 4. Januar 2019 um 23:25 #

Unter Linux fing ich mit kmail an, das ging eine Weile gut, bis ein blöder Bug die gesamte Ansicht verhunzte.

Dann wechselte ich zu Gnome 2 und damit zu Evolution.
Damit war ich zufrieden, bis Gnome 3 kam.

Also habe ich mich nach einer Alternative umgesehen, die ich dann in Thunderbird fand.
Diesen Mailclient nutze ich jetzt schon seit Jahren.
Eine bessere Integration von OpenPGP fehlt noch, aber ansonsten bin ich mit Thunderbird zufrieden.

Ich hoffe nur, dass die geplanten Änderungen keine Rückentwicklungen sind und sich nicht zu viele Fehler einschleichen.

Würde Thunderbird vermurkst werden, dann würde ich auch erst einmal nicht wissen, was ich dann noch als Alternative nehmen könnte. Weswegen ich mal stark hoffe, das alles glatt läuft.

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Von JoeKing am Sa, 5. Januar 2019 um 13:30 #

Ich wage mal eine Prognose:

Die Entwicklung wird nach einiger Zeit stark auf die Unterstutzüng von Gmail und von Google neu entwickelten Features hin ausgerichtet werden. Unterstützung für Google Messaging (keine Ahnung wie Apps momentan heißen) wird irgendwann eingebaut werden, XMPP fällt weg. Vielleicht werden wir mit der Integration weiterer Google-Produkte verwöhnt werden.

Herkömmliche E-Mails von anderen Anbietern funktionieren nebenbei, aber natürlich ohne die neuen Features von Google, die einen Gmail-Account voraussetzen.

Nach einiger weiterer Zeit werden Anwender von anderen E-Mail-Anbietern vermehrt Probleme haben, seien es Darstellungsfehler, Funktionseinschränkungen die innerhalb von Gmail-Nutzern immer selbstverständlicher werden, eine neue Verschlüsselungstechnologie funktioniert nur innerhalb Gmail, oder es werden Mails gleich als Spam aussortiert, weil ein Router oder Mailserver irgendeine Mail nicht verarbeiten kann oder auch einfach nur ein neues Flag nicht gesetzt hat. Meldungen der Art "Warnung: Einige Inhalte dieser E-Mail können möglicherweise nicht einwandfrei funktionieren." werden sich häufen, so dass mehr Leute zu Gmail wechseln werden.

Im Worst-Case wird Gmail irgendwann vollständig inkompatibel zur herkömmlichen E-Mail. In den letzten Monaten gab es immer mal wieder Meldungen, wo E-Mail als schlecht dargestellt wird (siehe Efail, Es ist was faul im E-Mail-Land, 35C3: Efail-Entdecker rät exponierten Personen von E-Mail ab), und davon wird es mehr geben. Vielleicht dient das alles nur dazu die Bevölkerung langsam darauf vorzubereiten, dass eine derartige Technologie durch eine neue und bessere Technologie ersetzt werden muss. Diese muss aus Gründen der Fortschrittlichkeit (siehe auch The Ecosystem is moving von Moxie Marlinspike) natürlich unter alleiniger Kontrolle eines Anbieters sein.

Da das grundlegende Bedürfnis nach einer Technologie wie "E-Mail" natürlich weiterhin bestehen wird, wird die Nachfolgetechnologie auch von anderen Anbietern genutzt werden können, wahrscheinlich auch mit weiteren Domains. Microsoft wird sie in Outlook einbauen, Apple wird Apps dafür bereitstellen, etc. Dies muss selbstverständlich alles lizenziert und bezahlt werden. Neuentwicklungen oder Anpassungen jeglicher Art werden aber unter Kontrolle von Google stehen. Möglicherweise wird es eine abgespeckte OpenSource-Variante geben.

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    Von Platzhalter am Sa, 5. Januar 2019 um 15:42 #

    So unglaublich Deine "Vision" im Moment auch sein mag, abwegig scheint sie nicht zu sein. Leider.

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    Von Pessimist am Sa, 5. Januar 2019 um 16:49 #

    ...aber natürlich ohne die neuen Features von Google, die einen Gmail-Account voraussetzen
    Möglicherweise wird es eine abgespeckte OpenSource-Variante geben
    diese Prognose erscheint mir aktuell wahrscheinlicher denn je. Microsofts Browser Edge wird künftig auf Googles Chromium basieren. Apples WebKit kann kaum noch Schritt halten. Ein gut vernetztes Google-App-Framework aus Browser, Mail, Messaging könnte bald wichtige Standards vorgeben, weil die Nutzer lieber bequeme Bedienung ohne nötige Vorkenntnisse wollen, anstatt Datenschutz und Nachdenken.

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Von schade am Sa, 5. Januar 2019 um 16:32 #

Seit Urzeiten benutze ich den Mailclient von Seamonkey und bin damit rundherum zufrieden (er genügt MEINEN funktionalen Ansprüchen)
Das hat natürlich auch historische Gründe - früher war mal der Netscape communicator mein Ding, danach die Mozilla-Suite (ja .. so hieß Seamonkey früher) und danach eben Seamonkey.
Da dieses Paket leider inzwischen etwas vernachlässigt ist hab ich immer mal wieder in fremden Revieren geforscht und öfters Thunderbird getestet. Funktionen - kein Problem.
Was ganz hervorragend klappt: die Datenübernahme. Kein Im- und Export sondern einfach den entsprechenden SM- ordner rüberkopieren und Thunderbird kennt sich sofort aus.

Ich glaube, dass ich jetzt im hohen Alter von 66 soweit bin, dauerhaft zu wechseln.
Feine Software ... und ich glaube jetzt, dass sie dauerhaft gepflegt wird.
Aber Seamonkey wird nicht gelöscht - ein fallback ist immer denkbar.

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