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Mo, 7. Januar 2019, 09:36

Software::Distributionen::Fedora

Fedora bleibt im Zeitplan

Zwischen Fedora 30 und 31 werden nur sechs Monate vergehen und nicht, wie angedacht, ein Jahr. Das wurde jetzt nach Gesprächen mit dem Fedora-Leitungsgremium FESCo beschlossen.

fedoraproject.org

Im November des vergangenen Jahres stellte Fedora-Entwickler Paul Frields eine Objektive vor, um nach den Umbauten der vergangenen Jahre jetzt die Werkzeuge zu Erstellen und Veröffentlichen der Distribution zu erneuern und zu vereinheitlichen. Das angedachte Vorgehen sah vor, dass Fedora 31 erst im Frühjahr 2020 und nicht turnusmäßig im Herbst 2019 erscheinen sollte, um den Entwicklern genug Zeit zu geben, die vorgesehenen tiefgreifenden Maßnahmen in Ruhe umsetzen zu können.

Der im November vorgeschlagenen Weg, Fedora 31 zu verschieben, den auch Fedora-Projektleiter Matthew Miller unterstützte, wurde kontrovers diskutiert. Einige Entwickler erwähnten, mit den Verschieben von Fedora 31 würde auch eine Gnome-Version komplett unter den Tisch fallen. Einen Weg, das abzumildern, sahen andere in der Möglichkeit, die neuen Modularity-Repos zu nutzen, um mit dem verspäteten Fedora 31 beide Gnome-Versionen anzubieten und dem Anwender die Wahl zu lassen. Ein Argument für eine Verschiebung war, dass die Entwickler, die die Werkzeuge gut genug verstehen, um sie zu verbessern, die gleichen Personen sind, die für die Veröffentlichung der Distribution verantwortlich sind.

Nach Gesprächen mit dem Fedora-Leitungsgremium FESCo und Entwicklern, die auf den bestehenden Veröffentlichungszyklus angewiesen sind, verfasste Frields ein Update seines ursprünglichen Vorschlags und will nun versuchen, in den nächsten Wochen Wege zu finden, die nötigen Umbauten innerhalb der gegebenen Kadenz zu bewältigen. Dazu gehört unter anderem, zusätzliche Entwickler in den Umbau oder die Veröffentlichung einzubinden. Intensive Gespräche dazu sollen auf der DevConf.cz Ende Januar im tschechischen Brno stattfinden. Derweil ist Fedora 30 für eine Veröffentlichung am 30. April vorgesehen. Eine Betaversion steht am 26. März auf dem Plan.

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