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Thema: Aus TeaHub wird Codeberg

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Arran am Mi, 9. Januar 2019 um 10:12 #

Die Idee, dass wir in Europa (nicht nur in der «eu») unsere eigenen Interessen vertreten und vor allem auch fördern, finde ich toll.

Nur, wenn ich gerade als erstes unterhalb der Meldung lesen muss, dass GitHub 100 Mio.$ zugesprochen bekommen hat, frage ich mich, ob dieses Projekt wirklich je ein kleines bisschen Relevanz bekommen wird.

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    Von throgh am Mi, 9. Januar 2019 um 11:20 #

    Ich finde es gut, dass der Versuch unternommen wird offene Alternativen zu fördern. Insofern scheitert das Projekt nur, wenn wir überhaupt derlei Größenvergleiche adaptieren. Es gibt ja auch mehr Möglichkeiten wie beispielsweise notabug.org. Je dezentralisierter sich die Projekte und die damit verbundenen Quelltexte verteilen, desto besser.

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    Von blablabla233 am Mi, 9. Januar 2019 um 11:21 #

    Ja leider ist Europa (nicht die EU) sehr innovativ, macht aber nie wirklich was daraus (zumindest in der IT).
    Man stelle sich nur vor was alles in Europa (meist durch Steuergelder über Uni's) entwickelt wurde, dann aber in der USA gewinnbringend vermarktet wurde.
    Europa ist der geniale Autist der Kontinente.

    • 0
      Von throgh am Mi, 9. Januar 2019 um 18:11 #

      Wie darf der Vergleich zum "genialen Autisten" verstanden werden? Das Andere diesen ausnutzen? Das sagt beileibe mehr über die jeweils Ausnutzenden aus als über den Ausgenutzten selbst und wirft die globale Gesellschaft in ein sehr schlechtes Licht. Und was soll die Schlussfolgerung sein? Nur Vermarktung und weitergehende Kommerzialisierung zwecks weitergehendem Konkurrenzgedanken? Was wenn Konkurrenz gar nicht in dem ausgeprägten Sinne überhaupt eine Zielsetzung gewesen ist sondern es um die gemeinsame Weiterentwicklung von quelloffener, freier Software geht? Das steht auch deutlich in dem Artikel und insofern kann ich beileibe nicht zu einer solchen Schlussfolgerung gelangen.

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Von safsadf am Mi, 9. Januar 2019 um 12:29 #

Juhu ein Scheißhaufen haha Denglish ist so was von blöd für einen neuen Namen. Weiß jemand warum die sich umbenannt haben? Im Artikel steht dazu leider nichts...

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    Von blablabla233 am Mi, 9. Januar 2019 um 13:11 #

    GitHub ist irgendwie auch kein Kompliment für die Programmierer (DeppenZentrum):
    https://dict.leo.org/englisch-deutsch/git

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    Von Naja am Mi, 9. Januar 2019 um 15:16 #

    Am allerlustigsten ist immer noch die Sprachpolizei.

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    Von klopskind am Mi, 9. Januar 2019 um 17:11 #

    Juhu ein Scheißhaufen haha Denglish ist so was von blöd für einen neuen Namen.
    Sie schreiben aber auch ein Kauderwelsch. Deutsch ist es jedenfalls nicht.

    Jedenfalls ist 'berg' ein englisches Wort mit der Bedeutung 'iceberg' (dt. Eisberg) oder 'mountain'/'hill' (dt. Berg/Hügel). Also wer ist hier nun blöd?

    Weiß jemand warum die sich umbenannt haben? Im Artikel steht dazu leider nichts...
    Ihre Lesekompetenz gleicht Null, denn mehr als zwei Absätze widmen sich dieser Frage.
    Ich zitiere mit eigenen Hervorhebungen:
    Zum Jahresbeginn gaben die Projektmacher bekannt, dass die Plattform in Codeberg umbenannt wurde. Waren anfänglich nur ausgesuchte Projekte eingeladen, die Plattform zu testen, so steht es nun jedermann offen, Repositorien auf Codeberg anzulegen.

    Der dahinter stehende Codeberg e.V. hat seinen Sitz in Berlin und formuliert seine Mission auf der Webseite: »Codeberg e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, eine kostenlose Kooperationsplattform für die Erforschung, Erstellung, Archivierung und Bewahrung von Wissen, Code aufzubauen und zu pflegen und seinen Entwicklungsprozess zu dokumentieren.« Weiterhin erklären die Macher: »Abhängigkeiten von kommerziellen, externen oder proprietären Diensten für den Betrieb der Plattform werden konsequent vermieden, um Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.«

    [...]

    Somit steht das Projekt rechtlich zunächst gefestigt da. Um die finanzielle Seite abzusichern, bietet der Codeberg e.V. die Mitgliedschaft im Verein an. Aktive und Fördermitglieder können ihren Mitgliedsbeitrag dabei selbst bestimmen.

    Sind Ihnen das nicht genügend Gründe für eine Umbennung?

    Zudem hätten Sie auch die im Artikel erwähnte und verlinkte Mitteilung des Codeberg e.V. selbst lesen, und ggf. vorher (automatisch) übersetzen lassen, können.
    "Schreib' dich nicht ab - lern lesen und schreiben!"

    Geht's eigentlich noch inkompetenter? (rhetorische Frage)

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      Von Kommentator am Mi, 9. Januar 2019 um 21:41 #

      Leider ist meine Lesekompetenz auch nicht sonderlich ausgeprägt, denn für mich beziehen sich die hervorgehobenen Absätze auf das Projekt, nicht jedoch auf den Namen. Und da der Teaser die Umbenennung in den Vordergrund setzt, jedoch keinen direkten Zusammenhang zum Ende der private-beta zieht stellt sich mir die Frage weiterhin.
      Github hat sich jetzt ja auch nicht umbenannt, nur weil man jetzt kostenlos private Repos haben kann. Ich finde eine Umbenennung ok, jedoch hätte ich mich über einen Hinweis, wie "mit der Öffnung für alle wurde der neue Name gewählt" oder "der Name Codeberg löst den Arbeitstitel TeaHub ab" (steht so übrigens im verlinkten Blogeintrag), gefreut.

      Schönen Abend.

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        Von klopskind am Mi, 9. Januar 2019 um 22:41 #

        Man muss hier wohl ein wenig zwischen den Zeilen lesen.
        Was für eine Organisation war TeaHub denn vorher?

        Es ist ja nicht so, dass die einzige Änderung, das kostenfreie Anlegen privater Repos gewesen wäre.

        Stärker wiegt hingegen die geänderte Ausrichtung auf dem Fundament eines ("non-profit"/gemeinnützigen?) e.V. samt veröffentlichter Satzung (vom Vereinsregister abgesehen), Vereinszweck, Vorstand, Mitgliedern, Mitgliederversammlungen, ggf. separate Schatzmeister(in) und sauberen Finanzjahresabschlussberichten.
        Daraus resultiert ein stark verändertes Verhältnis zu den Nutzern und der Community. Vertrauen, Image etc.

        Unabhängig davon, scheint TeaHub kein besonders guter Name für dieses Projekt zu sein. Schau 'mal, was man unter dem Suchbegriff 'teahub' alles so findet (ohne individuelle Parametrisierung der Suche, d.h. Region, Sprache, vergangene Suchbegriffe, Cookies, etc).

        Und wenn man es nun wirklich unbedingt aus erster Hand erfahren will, so hätte man seine Zeit auch ergebnisorientierter mit dem Verfassen einer Mail an den Codeberg e.V. - statt mit dem Kommentieren hier - verbringen können.
        Vielleicht hat 'safsadf' ja genau das getan. Ich unterstelle hier nichts.

        GitHub ist ein ganz anderes Kaliber, und würde sich allein aufgrund des aktuellen Bekanntheitsgrades nicht umbenennen wollen.

        Gute Nacht ;)

      0
      Von Anon Y. Mouse am Mi, 9. Januar 2019 um 22:37 #

      Klassisches Eigentor Klopskind...

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