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Fr, 1. Februar 2019, 08:26

Software::Grafik

Nvidia stellt Treiber für »G-SYNC-Kompatible«-Monitore vor

Der Soft- und Hardwarehersteller Nvidia hat eine erste Testversion seines Treibers veröffentlicht, die »G-SYNC-Kompatible«-Monitore unterstützt. Hinter dem Schlagwort verbirgt sich nicht geringeres als eine vorläufige Unterstützung von ATIs »FreeSync«-Technologie.

Nvidia

Screen Tearing spielt vor allem bei Spielen und Präsentationen eine unangenehme Rolle und ist ein Effekt, bei dem der Aufbau und das Anzeigen der Einzelbilder nicht mit der Monitorwiedergabe synchronisiert sind. Der Betrachter sieht dann mehrere Teile aufeinanderfolgender Teilbilder zur selben Zeit. Die so verunstalteten Ausgaben wirken dann »zerrissen«.

Einen Lösungsansatz bietet die vertikale (VSync) oder horizontale Synchronisation (HSync). Mit aktivierter Synchronisation wartet die Grafikkarte mit der Ausgabe und aktualisiert erst nach einer bestimmten Zeit die Bilddaten. Der Nachteil der Lösung ist allerdings, dass dabei die Ausgabe künstlich verlangsamt wird. Techniken wie Nvidia G-Sync oder AMD Freesync lösen dieses Problem, indem sie keine feste Bildwiederholfrequenz mehr verwenden, sondern ein dargestelltes Bild erst dann auffrischen, wenn die Grafikkarte ein neues Bild generiert. Dazu muss allerdings sowohl der Monitor als auch die Grafikkarte und der Treiber die Technologie unterstützen. So unterstützen beispielsweise die Treiber von AMD in der Regel »FreeSync« und kompatible Hardware, während Nvidia »G-Sync« samt Hardware propagiert.

Nun hat Nvidia mit einer ersten Betaversion unter Linux einen Treiber veröffentlicht, der eine Unterstützung für »G-SYNC-Kompatible«-Monitore anbietet. Im Gegensatz zur »echten« Unterstützung für »G-Sync« verbirgt sich hinter dem neuen Schlagwort nichts anderes als eine Unterstützung für FreeSync von AMD. Wie bereits unter Windows werden auch unter Linux nur vereinzelte Monitore offiziell unterstützt. Weitere Monitore können aber manuell hinzugefügt werden. Zudem wird mindestens eine GeForce GTX 1000-GPU vorausgesetzt.

Der neue Treiber kann ab sofort auf der Seite des Unternehmens gefunden werden. Wie immer bei der Einführung neuer Technologien steht die Neuentwicklung in Form einer Betaversion bereit.

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Kommentare (Insgesamt: 7 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Proprietäre Treiber - nein Danke (Ghul, Mo, 4. Februar 2019)
Re: Proprietäre Treiber - nein Danke (LeiderWiederNix, Mo, 4. Februar 2019)
Re[3]: Schlagwort (Anonymous, Fr, 1. Februar 2019)
Re[2]: Schlagwort (schmidicom, Fr, 1. Februar 2019)
Re: Schlagwort (Anonymous, Fr, 1. Februar 2019)
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