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Do, 7. Februar 2019, 12:20

Software::Virtualisierung

OVirt 4.3.0 freigegeben

oVirt, eine Verwaltungsanwendung für mit KVM virtualisierte Maschinen in Datenzentren, ist in der Version 4.3 freigegeben worden. Neu in der aktuellen Version sind unter anderem eine breitere Hardwarepalette und eine bessere Clusterverwaltung.

oVirt 4.3: Neue VM-Portalseite

ovirt.org

oVirt 4.3: Neue VM-Portalseite

Wie Sandro Bonazzola auf der Liste des oVirt-Porjekets bekannt gab, steht mit der Version 4.3.0 eine funktional erweiterte Version der Serverlösung bereit. Die neue Version führt unter anderem eine Unterstützung für Q35-Chipsätze, samt UEFI und Secure Boot ein. Neu ist ebenfalls die Unterstützung der Intel-Skylake-Mikroarchitektur und Ader MD EPYC-Produktpalette, sowie smbus in Windows-Gästen. Der Import und Export von OVA-Templates wurde verbessert und die Live-Migration von High Performance VMs hinzugefügt.

Weitere Neuerungen umfassen Microsoft Failover Clustering-Support für Direct LUN-Disks und eine verbesserte Unterstützung von v2v. Die Cluster Upgrade-Oberfläche erfuhr eine Überarbeitung mit die neue VM-Portalseite informiert detaillierter über laufende Dienste. Ferner haben die Entwickler laut eigener Aussage hunderte von Fehlern korrigiert.

oVirt wurde auf Initiative von Red Hat ins Leben gerufen und wird inzwischen auch durch andere Unternehmen unterstützt. Mit der Lösung können Administratoren virtuelle Maschinen während des Betriebs migrieren, Schnappschüsse laufender VMs erstellen oder Hochverfügbarkeit anstreben. Die eigentliche oVirt-Engine ist ein auf WildFly beruhender Anwendungsserver, während der oVirt-Node die Entsprechung eines Mini-Hypervisors ist. Das gesamte oVirt-Framework besteht aus einer ganzen Reihe von Bestandteilen, darunter eine Weboberfläche zum Einrichten, Konfigurieren und Verwalten von Hypervisoren und Gastsystemen, ein API für eigene Programme oder Skripte sowie einem Portal zum Anmelden an den Gastsystemen.

Die neue Version von oVirt kann ab sofort vom Server des Projekts heruntergeladen werden. Eine Installationsanleitung liefert die Seite des Projekts.

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Kommentare (Insgesamt: 2 || Alle anzeigen || Kommentieren )
kvm/qemu (trallala, Fr, 8. Februar 2019)
Und Qemu 3.1 hat im X86-Bereich eine schöne Prozessorliste (1Linuxer, Do, 7. Februar 2019)
Pro-Linux
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