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Thema: KDE Plasma 5.15 freigegeben

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von pharao am Di, 12. Februar 2019 um 14:59 #

KDE gefällt mir mitlerweile richtig gut. Ohne den ganzen Akonadi-Mist und die Mainstream Applications hat man ein verdammt schnelles und schlankes System. Habe LXQT wieder über Bord geschmissen.

Testet mal Void Linux mit KDE

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    Von blubb am Di, 12. Februar 2019 um 15:23 #

    Wie kommst du darauf, dass Akonadi nicht mehr an Bord ist?
    Meines Wissens wird das nach wie vor verwendet.

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      Von dS810 am Di, 12. Februar 2019 um 21:21 #

      Wenn du Plasma unter ArchLinux installierst, ist Akonadi nicht dabei. Wenn man es brauch, muss es manuell nachinstalliert werden

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    Von Unerkannt am Mi, 13. Februar 2019 um 07:24 #

    Ist das nicht ein Kampf gegen Windmühlen? KDE ist doch voll von diesen schönen Freedesktop-Abstraktionen.

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Von Phillip am Di, 12. Februar 2019 um 15:28 #

Ich mag die Idee hinter Linux, hab jedoch Cinnamon und KDE als Windows ähnlich Dektopoberflächen, nach einigen gescheiterten Versuchen immer den Rücken gekehrt und bin zurück nach Windows7, jetzt mittlerweile Win10.
Die Begründung lag meistens daran, dass die Oberflächen nicht für neuere Geräte wie Convertibles Laptop ausgelegt waren, das fing bei der Virtuellen Tastatur an und endete damit das die Akkuanzeige von Bluetooth nicht richtig auf der Desktopoberfläche erkannt bzw. angezeigt wurde. Weitere Probleme gab es soweit ich mich erinnere auch mit meinen HdPi Monitor, sobald die Auflösung über FullHD lag, wurden Symbole u. Texte nicht richtig dargestellt u. es kaum beim Videoschauen und Spielen zu Verzerrungen oder Schleierspuren. Was Cinnamon zumindest zusätzlich beträgt was der Dateimanager. Er hatte verglichen mit den Windows Dateimanager viel zu wenig Einstellungen um mehrere 10000 Dateien von externen Festplatten effizient Darzustellen u. zu verwalten.
Letzter Punkt könnte subjektive sein, empfand den flow von öffnen u. schließen von Programmen unter Windows angenehmer zudem wirkt zumindest seit den neusten Update die Oberfläche von Windows 10 wie ein Guss. Bei KDE war dies mit der Verwendung GTK meistens nicht der Fall.

Naja, ist mittlerweile fast 2Jahre her mit der Verwendung von KDE U. Cinnamon. Hat sich da was getan im Bezug auf die oben genannten Mängel?
My Dreamday ist sowohl mit den Desktop-PC wie auch Notebook komplett auf Linux zu setzen u. auf Windows 10 zu verzichten. KDE u Cinnamin sehe ich da bisher nur als Ausweichmöglichkeit. Alle anderen Oberflächen sind mit zuviel Ungewöhnung verbunden oder erfüllen noch weniger die Möglichkeiten moderner Geräte oder Hardware.

Nice Week u. danke im Voraus für die Rückmeldung.

  • 2
    Von throgh am Di, 12. Februar 2019 um 16:37 #

    Einmal abgesehen von der Verwendung von den Schlagwörtern: Probiere es doch selbst aus? Vorzugsweise gibt es auch die Möglichkeit GNU/Linux so zu modifizieren, dass deine Herangehensweise besser unterstützt wird. Aber dazu ist auch etwas Recherche wie auch Willen erforderlich das System besser zu verstehen. Und es ist ebenso abhängig von der jeweils gewählten Distribution!

    Sofern du einfach Windows in seiner Gesamtheit abbilden willst: Verweile dann lieber dort. Das klingt nun sehr harsch als Antwort aber ein vollwertiger Ersatz kann nur dann entstehen wenn du dazu bereit bist dich auf das System einzulassen und nicht stetig Vergleiche heranziehst.

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    Von Josef Hahn am Di, 12. Februar 2019 um 16:55 #

    > Oberflächen nicht für neuere Geräte wie Convertibles [...] fing bei der Virtuellen Tastatur an [...] sobald die Auflösung über FullHD lag [...] beim Videoschauen und Spielen zu Verzerrungen oder Schleierspuren

    Das kann ich mir alles halbwegs vorstellen. Will der Linux-Freund manchmal nicht hören, aber das GUI war technisch nie am Puls der Zeit bezüglich Unterstützung moderner Technologien. Glücklicherweise betrifft mich keiner der von dir genannten Punkte, ansonsten würde es mich schon auch ärgern.

    > zudem wirkt zumindest seit den neusten Update die Oberfläche von Windows 10 wie ein Guss

    Da hast du mich jetzt aber abgehängt! Vielleicht ist das auch ein wenig "subjektiv", oder aus der Gewohnheit heraus?! Ich benutze privat ausschließlich Linux, und beruflich Windows. Aus einem Guss wirkt da imho wirklich garnichts mehr. Es ist über die Jahre immer schlimmer geworden. Ich kann dir hier Screenshots machen, wo du alle Redmondschen Schaffensperioden seit mitte der Neunziger (Ja! Win95 Buttons im Outlook 365 unter Win 10!!!) drauf siehst. Starte mal MS Office, den Explorer, und meinetwegen den Media Player. Alles MS-eigene Tools wohl gemerkt - kein 3rd Party! Wenn du Lust hast, starte auch nochmal regedit, ein Visual Studio, und vielleicht auch noch ein Adobe-Tool dazu?! Oder mal das GUI zu deiner Soundkarte.... Dazu immer die Frage: Finde ich Konfigurationspanel X jetzt gerade unter den neuen "Settings", oder noch im guten alten "Control Panel"?

    Da ist Linux deutlich näher an dem dran, wie ich das zumindest für richtig halte... Und ärgerlich ist es da trotzdem - im Wochentakt kommen hier Tools rein, die ein eigenes Theme shippen...... Muss man nicht nutzen, klar.... Aber man fragt sich halt schon.......

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    Von Anonymous am Di, 12. Februar 2019 um 17:08 #

    Pfff ... bei diesen ewigen "geht eigentlich inzwischen" und "wieder bei Windows" Kommentaren habe ich inzwischen den Eindruck,dass da wieder einmal einer einfach nur trollen will. Dann geh doch zu Netto!

    Von Windows 7 bin ich in 2015 weg zu openSUSE, Windows 10 halte ich mir noch als Maskottchen auf einem uralten Notebook. Und darum kann ich aus eigener Erfahrung sagen: was mir der KDE in der Grundausstattung an Bedienbarkeit und Komfort bietet, da müssen die Desktops von Windows 7 und 10 erst einmal hinkommen. Da muss man sich als Windows-User erst einmal ein Kiste Tools zusätzlich für installieren.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 12. Feb 2019 um 17:10.
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    Von chilli am Di, 12. Februar 2019 um 17:36 #

    - Convertibles Laptop: musst Du selber mal probieren wie weit da z.B. die Touchscreenunterstützung gediegen ist.
    - Virtuelle Tastatur hat KDE jedenfalls.
    - Akkuanzeige von Bluetoothgeräten: sollte mit Plasma 5.15 (und entsprechend neuen libraries) gehen.
    - HDPI Unterstützung ist immer besser geworden, geht mit ein wenig "zuppeln" jetzt schon prima und mit Plasma 5.15 (angeblich) jetzt noch besser.
    - Video: das ist eher Treiber- und Distributionsabhängig
    - Dateimanager: ja mei, dann installier halt einen andern, für meine Zwecke ist Dolphin prima, andere schwören auf krusader
    - Qt/Gtk Mix: ist WESENTLICH einheitlicher als beim Windows wildwuchs, alleine der Mix aus Office, Foxit reader, Spezialanwendung und Windows 7 ist schon zum Kotzen, das ist die GTK Integration bei Plasma eindeutig besser gelungen.

    Einen viel größeren Unterschied macht es eher, welche Distribution Du als Unterbau nimmst ... ich empfehle gerne KDE Neon, auch wenn man da am Anfang erst noch recht viel nachinstallieren muss; hat einen Ubuntu LTS Unterbau und immer ein knackfrisches KDE.

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    Von Ich am Mi, 13. Februar 2019 um 09:49 #

    Es hilft nur selbst versuchen.

    Der Hardware-Support wird kontinuierlich besser und langsam machts keinen Spaß mehr. Früher brauchte man einige Stunden um einen Drucker einzurichten (apsfilter, Magicfilter, "Treppenstufen...."), jetzt Plug and Play und rennt. Erkaufen tut man sich das mit einer Vielzahl an Abstraktionsschichten durch die langsam kaum noch ein Admin durchschaut. Es stimmt aber, bei brandaktueller Hardware hinkt Linux immer hinterher, das wird sich auch nicht ändern. Ich nutze in der Regel ältere Hardware (aktueller Schlepp: X61s), das hilft...

    Bezüglich der Dateimanager muss man sich auch durchwühlen und schauen welcher einem am besten gefällt. Einen 1:1 Replace von Windows gibt es aber schlichtweg nicht. Alle Ansätze hierzu sind im Sande verlaufen, siehe z.B. QVWM und Konsorten. Auf eine Umgewöhnung muss man sich einstelklen und dazu bereit sein, sonst wird man nie glücklich.

    ABER: Es kann die letzte sein. Ich habe geflucht bei der Umstellung von Windows NT auf XP, war danach genervt von Windows 7 (und mag es bis heute nicht), habe mich dann mit den Kacheln von Windows 8 zumindest anfreunden können und nutze diese bei Windows 10 weiter. Windows 8 und 10 nutze ich aber immer weniger und spare mir damit die Krämpfe beim einrichten, ich finde eh keine Einstellung wieder. Unter Solaris, Linux und BSD nutze ich sei 20 Jahren IceWm und es hat sich an der GUI nichts geändert. Nur die Systemeinstellungen sind mit ähnlichen Flüchen wie bei Windows belegt, durch Faulheit und besser werdende distributionsspezifische Konfigurationstools gehts aber auch hier einiger Maßen.

    Bezüglich des "aus einem Guss"... Nöh. Widerspruch. Es geht schon bei den Druck-Dialogen los, die sich ständig unterscheiden. Menüs sind mal hier, mal dort, mal Ribbon, mal klassisch oder irgendwie gefrickelt. Die Nutzeführung ist Glückssache (bsp: Header anzeigen bei Outlook...) Bei Windows 95 war es ein Guß und auch so beworben, aber jetzt entwickelt doch jeder Hersteller seine eigene GUI. Da sehe ich wenig Unterschied zum üblichen Mischbetrieb von Gnome/KDE-Anwendungen unter Linux, die sich im Übrigen aber zumindest optisch durch Themes halbwegs aufeinander abstimmen lassen.

    Also kurz und gut: Es hilft nur ausprobieren und bereit zu sein sich an neue GUIs und ggf. andere Arbeitstechniken zu gewöhnen. Ansonsten: Schuster bleib bei Deinen Leisten...

    btw, wer kennts noch? http://www.linux-community.de /ausgaben/linuxuser/ 2002/09/ windows-xp-im-unix-test/

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    Von Oiler der Borg am Mi, 13. Februar 2019 um 10:36 #

    wenn Du Windows willst, nimm einfach Windows!!!

    HiDPI ist bei KDE schon ein Weilchen kein Thema mehr , Dateimanager gibt es wie Sand am Meer und viele sind im Gegensatz zu Win auch sauber austauschbar.....

    KDE u Cinnamin sehe ich da bisher nur als Ausweichmöglichkeit. Alle anderen Oberflächen sind mit zuviel Ungewöhnung verbunden oder erfüllen noch weniger die Möglichkeiten moderner Geräte oder Hardware.

    wie gesagt, wenn Du Windows willst....
    Ist im Grunde gar nicht so kompliziert!

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    Von Rusty am Mi, 13. Februar 2019 um 11:51 #

    Probiere es aus!

    Das Tolle an Linux-Desktops ist ja, das ich sie meiner Arbeitsweise anpassen kann, und nicht den Mist nehmen muß, den mir der Hersteller vorsetzt. Windows 7 kann ich ja noch so eingermaßen nachvollziehen, aber Windows 10 ist als Desktop eine einziges Disaster!

    Linux-Dateimanager kommen sogar mit deutlich mehr Dateien problemlos zurecht. Dolphin von KDE ist dem Windows Explorer bei weitem überlegen. Passt nicht? Nimm einen anderen. Selbst Thunar, den glaube ich hat Cinnamon immer gebundelt, übertrifft den Windows Explorer bei weitem.

    Wie gesagt probiere es aus. Es gibt auch noch andere Desktops, z.B. XFCE, Budgie, etc. Die Desktops lassen sich auch Windows-Like konfigurieren, wenn man das den wirklich haben will.

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