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Di, 19. Februar 2019, 09:36

Software::Systemverwaltung

FAI.me verbessert den Bau von personalisierten Images

Der Dienst FAI.me erlaubt die Erstellung personalisierter Debian-Installationsmedien. Jetzt wurde der Service erweitert und bietet über das Webformular einen Modus für Anfänger und Fortgeschrittene an.

FAI: Profilwahl

fai-project.org

FAI: Profilwahl

FAI steht für Fully Automatic Installation und ist eine freie Software, die neben Debian GNU/Linux auch Ubuntu, CentOS und Scientific Linux ohne Benutzereingriff auf mehreren Rechnern installiert und konfiguriert. Das Projekt entstand an der Universität zu Köln und wird seit 1999 von Debian-Entwickler Thomas Lange entwickelt. Im November 2017 startete der FAI-Build-Service, mit dem man eigene angepasste Debian-Installationsmedien erzeugen kann, ohne FAI auf dem eigenen Computer zu installieren.

Der FAI.me getaufte Dienst hat nun einige Verbesserungen erfahren. Er bietet über das Webformular nun je einen Modus für Anfänger und Fortgeschrittene an, der über einen Schalter ausgewählt werden kann. Im Modus für Fortgeschrittene kann man für den Root-Zugang einen SSH-Schlüssel hochladen oder einen Github-Account angeben, dessen öffentlicher Teil des Schlüssels dann in das Image eingebaut wird. Der Dienst nutzt die neueste FAI Version 5.8.1 Das Booten der resultierenden ISO-Images von CD oder USB Stick auf Notebooks wurde verbessert, sodass die vollautomatische Installation nun ganz ohne Netzwerk auskommt.

Seit einigen Monaten bereits können neben Installations-Images nun auch Cloud/VM-Abbilder erzeugt werden, die direkt in einer virtuellen Maschine wie KVM, VirtualBox oder VMware sowie in einer Cloud-Umgebung gestartet werden können, ohne dass eine Installation durchgeführt werden muss. Dazu gibt man zunächst die Größe des zu erzeugenden Abbildes an, wählt ein Format wie raw, qcow2, vdi, vhdx oder vmdk aus.

Wie bei den Installationsabbildern kann im Folgenden auch hier Benutzer und Passwort angegeben und ein Root-Account erstellt werden. Dann wird eine Debian-Version und bei Bedarf ein Desktop ausgewählt. Eine Listenfunktion erlaubt das Hinzufügen weiterer Softwarepakete. In wenigen Minuten steht dann ein Installations- oder Cloud/VM-Image zum Download bereit.

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