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Thema: »a.out« unter Linux bald Geschichte

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Von blubb am So, 10. März 2019 um 11:34 #

Bei Closed Source Programmen, bei der du nur Binaries hast, ja.
Die brauchen nämlich die alten Libs und du kannst sie auch nicht an die neuen anpassen.
Dann installier halt die alten Libs. Sind frei verfügbar. Gerade Debian hat hier noch ein recht großes Archiv und bei Debian kann man ja jetzt nicht unbedingt von "dubiosen" Quellen sprechen, oder? ;)
http://archive.debian.org/
Ich bevorzuge es Software, für die ich viel Geld bezahlt habe, auch noch nach vielen Jahren benutzen zu können.
Mit Windows geht das in den meisten Fällen problemlos, solange kein Kopierschutz mit eigenen Treibern dazwischen funkt.
Tja, da habe ich andere Erfahrungen gemacht, nicht nur wegen Kopierschutz, sondern weil einfach Windows halt doch nicht wirklich rückwärtskompatibel ist.
Aber zum Glück ist das in der heutigen Zeit eh kein großes Problem mehr, dank VM.
Genau aus dem Grund habe ich auch noch Windows XP in einer VM installiert.

Gerade bei Spielen habe ich aber auch so manches Spiel erneut gekauft, da die Versionen auf gog oder Steam manchmal dann doch noch einige Fixes mitbringen, die ansonsten nicht veröffentlicht wurden. (z.B. für Widescreen oder eben neuere Versionen, vom entfernten Starforce/Securom und ähnlichem Mist ganz zu schweigen)

Ganz abgesehen davon gibt es für das von dir genannte Szenario auch schlicht keine wirkliche Grundlage.
Die Software wird nämlich in allen Fällen für ein bestimmtes Betriebssystem verkauft, d.h. da steht dann drauf, dass sie für Windows 98/ME/XP oder was auch immer ist.
Das ist auch unter Linux so.
Alles andere darüber hinaus kann man mehr oder weniger als Glück verbuchen, kann laufen, kann aber auch schief gehen. Beides oft genug erlebt.

Es gibt ja immerhin schon einmal diese eine 2d CAD Software, die es auch als closed Source Version gibt.
Ich habe die zwar nicht, aber die wäre so ein Kandidat, die früher Qt 2.x benutzt hat und jemand der so eine alte Version hat, der wird somit Qt 2.x benötigen.
Nun, gibt doch 2 praktikable Lösungen:
1. Entsprechende Distribution in einer VM installieren (dürfte die einfachste Variante sein)
2. Libraries aus Debian 2(?) auf neueres System migrieren, sollte dann auch laufen.

Ich sehe da einfach nicht das große Problem, sorry.
Und vor allem sehe ich nach wie vor nicht ein, dass für solche Corner Cases dann Menschen völlig unnötig ihre Zeit verschwenden sollen um die alten Pakete zu maintainen.
Insbesondere, da diese das ja oft in ihrer Freizeit machen.

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