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Di, 12. März 2019, 08:12

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation ruft »CHIPS Alliance Project« ins Leben

Mit dem »CHIPS Alliance Project« will die Linux Foundation die Entwicklung offener Hardware fördern. Chip-Design soll durch Open-Source-Prinzipien günstiger und effizienter werden.

Linux Foundation

CHIPS steht für »Common Hardware for Interfaces, Processors and Systems« und ist das neueste Projekt der Linux Foundation. Die CHIPS Alliance will ein Umfeld fördern, das eine beschleunigte Entwicklung und Bereitstellung effizienter und flexibler Chip-Designs für CPUs und SoCs für den Einsatz in Mobil-, Computer- und Unterhaltungselektronik- sowie für Anwendungen des Internet of Things (IoT) ermöglicht. Mitglieder der ersten Stunde sind Esperanto Technologies, Google, SiFive und Western Digital, die sich sowohl für Open-Source-Hardware als auch für die freie und offene RISC-V-Architektur einsetzen.

»Offene Zusammenarbeit hat wiederholt bewiesen, dass sie Branchen hilft, die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen, langfristige Wartbarkeit zu erreichen und De-facto-Standards zu schaffen«, sagte Mike Dolan, Vizepräsident für strategische Programme der Linux Foundation, in einer Erklärung.

Google bringt eine auf der Universal Verification Methodology (UVM) basierende Testumgebung für RISC-V-Kerne in das Projekt ein, die eine standardisierte Methodik zur Überprüfung von Chip-Designs bietet und architektonische und mikroarchitektonische Grenzfälle von Entwürfen überprüfen kann. Western Digital gewährt freien Zugriff auf seinen dualen 32-Bit-SweRV-Kern, einen RISC-V-Kern für SSD-Controller. Hinzu kommt eine Testumgebung und ein leistungsstarker SweRV-Befehlssatz-Simulator. Western Digital übernimmt zusätzlich die Spezifikation und frühzeitige Implementierung des OmniXtend-Cache-Coherence-Protokolls.

SiFive stellt ebenfalls einige Techniken als Open Source zur Verfügung, darunter den Rocket Chip Generator sowie die Open-Source-Hardwarekonstruktionssprache Chisel und die Frameworks Diplomacy und TileLink. Die Linux Foundation erwartet, dass die Zusammenarbeit im Frühsommer 2019 intensiviert wird, wobei der Schwerpunkt auf ersten Projekten rund um RISC-V-Compute-Kerne, Design-Tools und Design-Verifikationsmethoden liegt.

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