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Thema: Google will Android für Europa anpassen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anon Y. Mouse am Mi, 20. März 2019 um 17:59 #

Ich habe auch lange Zeit grosse Hoffnungen in Replicant gesetzt, habe nun aber eingesehen, dass Replicant erst ein zweiter Schritt sein kann: als erstes braucht es ein gross angelegtes "Android Mainlining Project" nur mal so als Beispiel: beim Galaxy S3 ist der Kernel bei 3.0.101, von 2013, bei einem recht aktuellen Android One mit Pie ist es zwar nicht ganz so tragisch, aber trotz Sicherheitsupdates vom 5. März 19, auch schon wieder ein 4.4.153 wo 4.4.176 (oder 5.0.3) aktuell wären.

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    Von throgh am Mi, 20. März 2019 um 20:22 #

    Sehr interessanter und wichtiger Gedankengang. Es gäbe ja auch durchaus noch Alternativen zu einem Android, kleine aber feine Nischen. Nur bräuchten diese auch Pflege und Zuwendung! Replicant 6 beispielsweise ist ein tolles Projekt und hinter den Kulissen dürften auch einige Veränderungen passieren, aber eben nicht sichtbar nach außen und Replicant respektive andere Projekte in der Richtung brauchen sich überhaupt nicht verstecken. Im Gegenteil: Mehr Zuwendung auch für eine breite Masse an Geräten. Aber das allein dürfte ein Kampf gegen Windmühlen sein, leider.

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    Von TomWed am Mi, 20. März 2019 um 22:50 #

    ...welchen Kernel sie immer wieder patchen. Die Ursprungsversion ist irrelevant, wenn du nicht unbedingt die neuen Funktionen oder Treiber brauchst, die später dazu gekommen sind und *nur* zu einer neueren Version passen. Mein Desktop-Linux hier hätte an sich auch einen fabrikneu gepatchten 4.12er Kernel... (okay, habe nun 4.19 LTS, mir kommen nur LTS-Kernel auf die Maschine).

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      Von Anon Y. Mouse am Fr, 22. März 2019 um 00:43 #

      Früher oder später läuft dein userland halt nicht mehr auf deinem iralt Kernel ohne sicherheits patches. Und erzähl mir nicht dass Replicant oder lieneage oder pm os die Manpower haben dutzende von veralteten downstream kerneln zu patchen. Langfristig führt nichts am upstreamen von soc bsps vorbei. Ansonsten hätten wir schon lange mindestens einen Anbieter von Geräten mit mehr als 2-3 Jahren support.

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    Von Ghul am Do, 21. März 2019 um 03:30 #

    Ein Microkernel wäre auf solchen Geräten ein Vorteil.

    Denn die Closed Source Treiber wären separat und könnten wiederverwendet werden.
    Das führt zwar nicht zwangsläufig zu einer höheren Sicherheit, vor allem wenn die CS Treiber Sicherheitslücken haben, aber immerhin kann man das Gerät dann auch neue Kernelversionen hieven.

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      Von Anon Y. Mouse am Fr, 22. März 2019 um 00:48 #

      Nur wie wichtig ist da der kernel wenn es um Sicherheit und Funktionalität geht? Alles andere sind ja ohnehin server im userspace, vermutlich würde das zu noch mehr blobs führen.

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