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Mo, 25. März 2019, 12:17

Gemeinschaft::Organisationen

FSF Award 2018 an Deborah Nicholson und OpenStreetMap

Richard Stallman, Vorsitzender der Free Software Foundation (FSF), hat Deborah Nicholson, die sich für verschiedene freie Software und für Bürgerrechte einsetzt, sowie das OpenStreetMap-Projekt mit dem FSF-Award 2018 ausgezeichnet.

Deborah Nicholson, Richard Stallman und Kate Chapman

Free Software Foundation

Deborah Nicholson, Richard Stallman und Kate Chapman

Deborah Nicholson wurde mit dem Advancement-Award geehrt, das OpenStreetMap-Projekt mit dem Social-Benefit-Award. Nicholson erhielt die Auszeichnung für ihre umfassenden Aktivitäten, mit denen sie nicht nur für freie Software, sondern auch für eine freie Gesellschaft und Bürgerrechte eintritt. So kämpft sie für den freien Zugang zu politischen Informationen und uneingeschränkte Rede- und Versammlungsfreiheit. Zur Zeit arbeitet sie für die Software Freedom Conservancy, wo sie deren Mitgliedorganisationen unterstützt und die Zusammenarbeit mit der erweiterten Gemeinschaft ermöglicht. Zusätzlich war sie zeitweise Mitgliedschafts-Koordinator der FSF und organisierte dort den Women's Caucus, um mehr Frauen für die Ziele freier Software zu gewinnen. Sie arbeitet ferner mit an GNU MediaGoblin, OpenHatch, dem Willkommens-Komitee der FSF für neue Mitglieder, und der Organisation von Veranstaltungen wie der Seattle GNU/Linux Conference.

Deborah Nicholson

Free Software Foundation

Deborah Nicholson

Ebenfalls ausgezeichnet wurde das OpenStreetMap-Projekt. Über OpenStreetMap braucht man kaum Worte zu verlieren; es ist ein freies Projekt, das die gesamte Welt kartieren will und zu dem jeder beitragen kann. Es ist eine freie, in vielen Regionen bereits bessere Alternative zu proprietären Kartendiensten.

OpenStreetMap wurde 2004 von Steve Coast in Großbritannien gegründet, hat inzwischen über eine Million Beitragende und weite Verbreitung erreicht. Im Gegensatz zu proprietären Diensten legt es den Benutzern keine Restriktionen auf. Innerhalb von OpenStreetMap gibt es eine Gruppe, die versucht, bei Katastrophenfällen schnell aktualisiertes Kartenmaterial bereitzustellen. Dieses Humanitarian OpenStreetMap Team (HOT) konnte bereits etliche Male die Katastrophenhilfe wirksam unterstützen. Kate Chapman, Mitgründerin von HOT und Vorstandsmitglied von OpenStreetMap, nahm den Preis für das Projekt entgegen.

Der »FSF Award for the Advancement of Free Software« ist eine seit 1998 von der Free Software Foundation vergebene Auszeichnung an Personen, die sich um die Weiterentwicklung freier Software verdient gemacht haben. Neben dem »Advancement of Free Software«-Award vergibt die FSF seit 2005 jährlich auch den »Award for Projects of Social Benefit«. Mit der Auszeichnung werden freie Softwareprojekte geehrt, die signifikante Beiträge für die Gesellschaft leisten.

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