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Fr, 29. März 2019, 09:43

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu 19.04 »Disco Dingo« als Beta freigegeben

Canonical hat Ubuntu 19.04 »Disco Dingo« als Beta zum Testen freigegeben. Die stabile Veröffentlichung soll am 18. April erscheinen.

Canonical

Ubuntu 19.04 »Disco Dingo« steht für Desktop, Server und Cloud als Betaversion zum Testen bereit. Neben der Standard-Desktop-Version mit Gnome als Oberfläche stehen laut den Hinweisen zur Veröffentlichung auch Abbilder für die Varianten Kubuntu, Lubuntu, Ubuntu Budgie, Ubuntu Kylin, Ubuntu Mate, Ubuntu Studio und Xubuntu bereit. Ubuntu 19.04 wird für neun Monate bis Januar 2020 unterstützt.

Ubuntu 19.04 setzt auf Kernel 5.0, Mesa 19.0 und in weiten Teilen auf Gnome 3.32, bietet ansonsten wenig Neues. GSconnect zur Verbindung von Android-Geräten mit dem Gnome-Desktop hat es nicht wie geplant in die Softwareauswahl geschafft, kann aber aus dem Archiv installiert werden. Die Softwareverwaltung »Gnome Software« ist in Version 3.30 integriert und somit nicht auf dem neuesten Stand. Auch eine von Canonical geplante Überarbeitung der Oberfläche der Softwareverwaltung ist nicht enthalten. Chromium Browser ist nun als Snap verfügbar.

Den neuesten Stand hat dagegen der Dateimanager Nautilus erreicht, nachdem er in den letzten Ubuntu-Ausgaben jeweils in Version 3.26 ausgeliefert wurde. Grund dafür war, dass Gnome ab 3.28 keine Icons mehr auf dem Desktop platzieren kann. Dafür liefert Ubuntu 19.04 erstmals die noch in der Entwicklung befindliche App »Desktop Icons« aus. In »Anwendungen und Aktualisierungen« in den Einstellungen wurde ein Tab für »Livepatch« integriert. Den Livepatch-Dienst, der es erlaubt, Sicherheitsaktualisierungen in den Kernel zu integrieren, ohne dass ein Neustart erforderlich ist, hatte Canonical erstmals mit Ubuntu 18.04 LTS für den Desktop freigegeben und macht ihn nun leichter zugänglich.

Ubuntu 19.04, das mit X.org als Standard ausgeliefert wird, bietet als experimentelle Funktion in der alternativen Wayland-Sitzung die mit Gnome 3.32 ausgelieferte Unterstützung für »Fractional Scaling« für HiDPI-Displays. Es ersetzt die bisherige ganzzahlige Skalierung durch eine feinere Abstufung, die auch Skalierungen wie etwa 3/2 (1,5) erlaubt. Alle Download-Links zu den Abbildern der Betaversionen sind über die Hinweise zur Veröffentlichung erreichbar.

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