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Di, 9. April 2019, 09:39

Software::Multimedia

Audioplayer Deadbeef: Erstes Update nach drei Jahren

Der Audioplayer Deadbeef hat nach fast drei Jahren Funkstille ein umfangreiches Update erhalten. Unter anderem wird jetzt auch das Audioformat Opus unterstützt.

Deadbeef 1.8

Ferdinand Thommes

Deadbeef 1.8

Deadbeef, dessen offizielle Schreibweise DeaDBeeF ist und auf 0xDEADBEEF in Hexspeak zurückgeht, ist ein seit 2009 entwickelter und in C und C++ geschriebener ressourcenschonender Audioplayer, der auf die Verwendung einer Datenbank zur Speicherung der Musiksammlung verzichtet. Er ist für Linux, BSD, Android, OpenSolaris, macOS und Windows erhältlich und unterstützt ALSA, OSS4 und Pulse Audio sowie unter anderem die Audioformate MP3, Flac, APE, Vorbis, WavPack und aktuell auch Opus. Darüber hinaus werden auch die Formate verschiedener Spielkonsolen wie unter anderem PlayStation, Sega Saturn, Dreamcast, Super Nintendo Entertainment System unterstützt.

Nach fast drei Jahren Sendepause hat das Team um Projektleiter Alexey Yakovenko jetzt ein großes Update von Deadbeef freigegeben, das die Version des mit GTK2- oder GTK3-Oberfläche nutzbaren Players von 0.7.2 auf 1.8.0 anhebt. Das Änderungslog ist umfangreich, verschweigt aber, dass Deadbeef 32 Bit fallengelassen hat und nur noch als 64-Bit-Version veröffentlicht wird. Hinzugekommen ist die offizielle Unterstützung für das Audioformat Opus. Die ReplayGain-Funktion hat einen eigenen Scanner zum Ermitteln der für die Lautstärkeanpassung und die Vermeidung von Clipping nötigen Informationen erhalten.

Der Player kann besser mit MP4 umgehen. So können dessen Tags jetzt besser verarbeitet werden, lokal verfügbare Coverbilder werden angezeigt. Drag und Drop von Deabeef zu anderen Anwendungen wird nun unterstützt. Playlisten sind künftig besser konfigurierbar, Titel können per Tastenkürzel nach oben oder unten verschoben werden. Darüber hinaus wurden viele Fehler beseitigt.

Deadbeef 1.8 steht als statische Anwendung und als Quellcode zum Download bereit. Die Entwickler wollen zeitnah Pakete für Debian und Arch Linux zur Verfügung stellen. Deadbeef kann über Plugins erweitert werden, eine Qt-Oberfläche ist auf GitHub verfügbar.

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