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Thema: Mozilla schützt Firefox besser gegen Fingerprinting und Krypto-Mining

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Mi, 10. April 2019 um 14:17 #

> Es bedeutet vor allem, dass wir User bei Firefox bleiben müssen und nicht zu Chrome wechseln

Das Scheissding fasse ich nicht mehr an - ich mache privat Chromium. Mozilla kann mir viel erzählen. Ich möchte _Substanz_ sehen! Ich will am Ende das Gefühl haben, dass da nicht nur ein Heißluftgebläse läuft, um davon abzulenken, dass hinterm Vorhang eigentlich _gegen_ mich gearbeitet wird.

> Denn eines ist klar, sobald die Nutzerbasis von Firefox unter sagen wir mal 5 % fällt, wird Google die Finanzierungshilfen einstellen. Wozu sollten sie schließlich ein Projekt finanzieren, dass kaum Marktanteile hat?

Gegenfrage: Was ist der Wert daran, etwas am Leben zu erhalten, was mir hauptsächlich etwas vorheuchelt?

Da fliegt zuallererst mal Pocket raus, und diese "Hidden Agenda" namens DoH fliegt achtkantig. Mit der glaubwürdigen Ansage Mozillas, dass sie sich _nicht_ zum nützlichen Idioten machen, die Namensauflösung zur Zensurinfrastruktur umzubauen. Und DRM fliegt raus - inklusive der Ansage, dass man diesen albernen Berners Lee hauptsächlich als unbedeutendes Masskottchen sieht, wenn er sich aus pragmatischen Gründen heraus für DRM einsetzt. Jeder Netflix-Benutzte bekommt dann ein Add-On in die Hand gedrückt. Die Leute können dann individuell ihr System mit abgeschlossenen DRM-Binaries "verschönern".

Und _dann_ schaue ich mir Mozilla nochmal an. Solange es aber genauso ist, wie Chrome, nur mit freundlicherer Miene, brauche ich es nicht mehr...

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    Von Ghul am Mi, 10. April 2019 um 15:19 #

    FF ist Open Source und die Unterstüztung von DRM Webseiten ist ein notwendiger Kompromiss, da ich auch unter Linux Netflix gucken können möchte.

    Vor allem auch, weil die unfreundlichen Videotheken kein Mensch mehr braucht in denen selbst mancher Betreiber ein Arschloch ist. Netflix soll kommen und siegen. Ein hoch auf Netflix. Ja, ich bin Netflix Aktionär.

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      Von throgh am Mi, 10. April 2019 um 16:44 #

      Nur weil du persönlich keine Videothek mehr nutzen möchtest sollen das alle Anderen auch so machen? Ich habe das sehr gerne getan bis zu dem Zeitpunkt als die lokale Videothek aus eben mangelndem Interesse schließen musste und die Besitzer waren / sind freundliche Menschen. Also kannst du dir auch bitte die Stereotypen sparen.

      Netflix fasse ich persönlich gar nicht erst an: Wahlweise dann bitte die gute DVD oder aber gar nicht. Und sollte dereinst keine Möglichkeit mehr für haptische Datenträger bestehen, so habe ich noch genug zum Anschauen.

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      Von Josef Hahn am Mi, 10. April 2019 um 17:41 #

      > [eher albernes Pro-Netflix-Gestammel, angelehnt an Phrasen ausm Latein-Buch]
      > Ja, ich bin Netflix Aktionär.

      Ohne diesen Hinweis wäre es mir eher schwer gefallen, deine übereuphorische Haltung nachzuvollziehen.

      > [...] in denen selbst mancher Betreiber ein Arschloch ist.

      Arschlöcher gibt es auf Erden offensichtlich genug...

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        Von Ghul am Mi, 10. April 2019 um 21:05 #

        > [...] in denen selbst mancher Betreiber ein Arschloch ist.

        Arschlöcher gibt es auf Erden offensichtlich genug...

        Wenn du mal in einer Videothek eine DVD ausleihen möchtest und dann für die Frage, ob du dir die DVD wegen eventueller Kratzer* mal vorher ansehen könntest, Hausverbot erteilt bekommst, spätestens dann weißt du, dass du ein Arschloch vor dir hast.

        Das gilt erst Recht, wenn das Arschloch der Betreiber dieser Videothek ist.

        * Als Kunde weiß man, dass DVD-ROM Laufwerke bei Kratzern Probleme machen können und es per Vertragsbedingung sogar möglich ist, dass man für einen Kratzer haftet.
        Insofern macht es Sinn, sich vorher anzusehen, was man da ausleiht.
        Ich halte es inzwischen sogar für möglich, dass der Videothekenbetreiber auf Kosten der Kunden sich seine DVDs, die er mit Kratzern heraus gibt, ersetzen lässt.

        Deswegen Netflix, da hat man diese Probleme nicht und als jemand, der früher immer Geld in die Videothek gebracht hat und nun so behandelt wird, helfe ich gerne beim Videothekensterben mit.

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          Von throgh am Mi, 10. April 2019 um 22:20 #

          Na das ist doch sehr "nett" von dir: Die Vielfalt einfach mal so entfernen, weil ein Videothekbetreiber dich schlecht behandelt hat. Das tut mir wirklich leid - kein Sarkasmus enthalten - dennoch wäre mein Appell an dich hier konkret nochmals Gedanken mitzunehmen: Jeder kann das für sich halten wie gewünscht. Dennoch finde ich es gerade wichtig verschiedene Wege einfach auch zu erhalten. So kannst du dann "Netflix" nutzen und Andere wiederum gehen in die Videothek zwecks Ausleih haptischer Objekte. Wäre Jedem geholfen damit. Deswegen nun aber so mit einem Fatalismus aufzutreten (Zitat: "Deswegen Netflix, da hat man diese Probleme nicht und als jemand, der früher immer Geld in die Videothek gebracht hat und nun so behandelt wird, helfe ich gerne beim Videothekensterben mit.") hilft konkret wem? Wohlweislich dir selbst, da du fein Luft ablassen konntest.

          Und wenn du einmal KEINE Internetverbindung hast, vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum? Dann ist es vorbei mit "Netflix". Aber darf wie gesagt Jeder halten wie persönlich gewünscht. Probleme beginnen dann, sofern Wahlfreiheiten weiter beschränkt werden - faktisch erwiesen.

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            Von Ghul am Do, 11. April 2019 um 00:22 #

            Und wenn du einmal KEINE Internetverbindung hast, vielleicht sogar über einen längeren Zeitraum?

            Dann habe ich ein ganz anderes Bedürfnis als Filme zu gucken.


            Aber darf wie gesagt Jeder halten wie persönlich gewünscht. Probleme beginnen dann, sofern Wahlfreiheiten weiter beschränkt werden - faktisch erwiesen.
            Es gibt außer Netflix noch Amazon, Sky, Maxdome, Disney, Netzkino und viele weitere.

            Außerdem sind Streaminganbieter wesentlich günstiger als überteuerte Videotheken.

            So manche Videothek verlangt 2,5 € pro Tag für einen Film.
            Leiht man von heute auf Morgen aus, dann sind es schon 5 €.
            Macht man das bei 2 Filmen, dann hätte man sich für das Geld auch einfach ein Abo bei Netflix holen können und hat viel mehr Filme und sogar ganze Serien im Angebot.

            Außerdem hat man keine Datenträger die schmierig oder verkratzt sein können.
            Man kann alles von Zuhause aus leihen und muss auch nicht extra zu einer Videothek fahren.

            Videotheken sind somit wie Pferdekutschen. Etwas, das technologisch überholt ist und kein Mensch mehr braucht.

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            Von Ghul am Do, 11. April 2019 um 00:24 #

            Ach und bevor ich es vergesse.

            Bei 5 € kann man sich übrigens auch schon überlegen den Film einfach zu kaufen, dann hat man ihn für immer.

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              Von throgh am Do, 11. April 2019 um 08:45 #

              Jetzt geht es nur noch um "Recht heben wollen", richtig? Also stellst du hier eine Behauptung auf - unbewiesen nebenbei bemerkt - also eine eigene, subjektive Meinung und möchtest diese nun als Fakt hier gelesen wissen? Ich hoffe das dem nicht so ist und verbleibe dabei: Das hier ist ein Meinungsaustausch. Ich habe dir dazu geschrieben, dass ich das anders sehe und dabei bleibe ich auch. Nicht jeden Film, jede Serie, jedes Spiel habe ich beispielsweise direkt käuftlich erworben sondern mir erst einmal einen Überblick und Einblick verschafft. So manches Werk reichte dann auch zum einmaligen Anschauen während Andere dann sehr gerne im DVD- und Spieleschrank aufgenommen worden sind.

              Videotheken habe ihre Begründung, ihre Daseinsberechtigung und nicht Jeder / Jede möchte auch Alles umgehend kaufen. Ich betone ein letztes Mal die Wahlfreiheit. Du kannst sehr gerne Netflix nutzen und auch der Meinung sein, dass für dich persönlich Videotheken überholt sind. Hast du eine Lösung für dich gefunden, die passt. Andere möchten das aber nicht so halten. Scheint dich unglaublich zu beschäftigen, oder? Vor allem weil du jetzt weiterhin probierst hier das letzte Wort zu behalten. Das können wir aber nun ganz einfach halten: Das "letzte Wort" übergebe ich nun wirklich vollends an dich, da mir diese Form der Konversation, diese absichtliche Pauschalisierung und Reduktion auf Stereotypen (Zitat: "Außerdem hat man keine Datenträger die schmierig oder verkratzt sein können.") wirklich nur noch zu simpel gestrickt ist und durchschaubar daher kommt. Außerdem: Kratzer können passieren, aber Zustände tauscht man sich normalerweise vorher aus. Wie gesagt: Hab du mal das letzte Wort jetzt. Ich bin raus, zuviel Ignoranz, Arroganz und Meinungsmache!

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    Von throgh am Mi, 10. April 2019 um 18:38 #

    Nur als Anmerkung: "Chromium" verlässt sich ebenso auf Google-Dienste wie auch -Inhalte. Insofern greife ich tatsächlich lieber auf einen Firefox-Fork zurück. Noch dazu ist dieser auf Basis der UXP-Plattform in meiner favorisierten Linux-Distribution Hyperbola auch sogleich enthalten mit der Bezeichnung "Iceweasel-UXP".

    UXP steht als Kurzform für "Unified XUL Platform" und ist ebenfalls die Basis für "Basilisk". Das Problem bei Mozilla? Jedes Mal wenn man sich wieder etwas mehr mit dem Browser bzw. dem genommenen Entwicklungsweg angefreundet hat scheint man wieder etwas aus der Kiste zaubern zu können, was dann automatisch die Nutzung des Browsers beispielsweise verleidet. Aber ebenso ist "Chromium" kaum besser. Ob ich das als "versteckte Agenda" bezeichnen mag? Wohl kaum.

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