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Thema: Grub 2.04 nähert sich der Fertigstellung

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von zxy am Fr, 12. April 2019 um 14:46 #

Nicht, dass man Deinen zweiten Punkt falsch versteht:

Dein zweiter Punkt ist im Vergleich zu Grub2 heutzutage aber kein valides Argument mehr.

Grub1 benötigte kein /sbin/lilo-ähnliches Kommando, um die Konfigurationsänderungen zu übernehmen. Das stimmt.

Grub2 hingegen macht es genauso wie Lilo.

Der Unterschied ist hierbei nur die Distro: Debian etwa führt das /sbin/lilo bei Lilo heutzutage genauso automatisch z.B. nach einem Kernel-Update durch wie die entsprechenden Konfigurationsänderungen bei Grub2. Mit einem apt-get update/apt-get upgrade auf der Kommandozeile kann das immer mitverfolgt werden.

Mit Grub2 wurde Grub also funktions- wie sinngemäß quasi wieder an das alte /sbin/lilo-Prozedere in punkto umständlichere Wirksamkeit von Konfigurationsänderungen angeglichen. Nur bei Grub1 genügte eine einfache Änderung der menu.lst.

Grub2 ist für mich persönlich der umständlichste Bootloader, mit dem ich je zu tun hatte. Man denke einmal nur an die Verteilung bzw. Fragmentierung der zuständigen Konfigurationsdateien auf mehrere verschiedene /boot- und /etc-Verzeichnisse.

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    Von hjb am Fr, 12. April 2019 um 15:23 #

    Wenn das Tatsache wäre, müsste ich in den letzten 10 Jahren bei Grub 2 was übersehen haben. grub.cfg anstelle von menu.lst ist jetzt die einzig maßgebliche Konfigurationsdatei, der Rest sind includes oder Dateien, die die Disributionen zur Erzeugung der Konfiguration verwenden.

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    Von Michael Stehmann am Fr, 12. April 2019 um 15:43 #

    "Grub2 ist für mich persönlich der umständlichste Bootloader, mit dem ich je zu tun hatte."

    uboot über JTAG etc. finde ich auch nicht gerade "anfängerfreundlich".

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