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Thema: Gawk 5.0 unterstützt Namensräume

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous Coward am Mo, 22. April 2019 um 20:09 #

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie Brooke (s.o.) an dieser Stelle

Ja so ist es richtig! Was ich nicht benutze ist schließlich überflüssig.
richtig verstanden haben. Ich bin mir sicher, dass Brooke das sarkastisch meint, und das somit Kritik an der Argumentation des OP ist.
Was ist daran "dümmlich" oder "verlogen"?
Ich habe sehr wohl verstanden, was geschrieben wurde, Sie haben mich dagegen missverstanden. Was daran verlogen ist, dazu komme ich gleich.

Der OP hat awk nicht kritisiert, weil er es nicht benutzt, [...]
Doch!
Ihr Zitat ist völlig aus dem Kontext gerissen. Das vollständige Zitat lautet:

Der OP hat awk nicht kritisiert, weil er es nicht benutzt, sondern weil der Funktionsumfang von awk schon seit vielen Jahren in anderen Sprachen enthalten ist
Ich bestreite also nicht, dass der OP awk kritisiert hätte, sondern ich bestreite, dass die Motivation für die Kritik der Nichtgebrauch von awk wäre. Und es gab auch keinen Grund, das anzunehmen, und deswegen ist es auch unehrlich und verlogen, ihn dafür zu kritisieren.

Das stimmt soweit. Aber ist das die einzige Metrik, auf deren Grundlage Entscheidungen über die Wahl der zu verwendenden Werkzeuge (z.B. Programmiersprache) getroffen werden (können/sollten)?
Wenn Werkzeug A alles kann, was Werkzeug B kann und noch mehr, und Werkzeug B in seinem Einsatzbereich gegenüber A keine wesentlichen Vorteile bietet, dann ist Werkzeug B überflüssig. Und ja, aufgrund von Synergieeffekten wäre es dann auch gut, wenn Werkzeug B baldmöglichst verschwinden würde.

indem er fahrlässig von sich auf andere schließt.
Hat er nicht getan (der Gebrauch des Wortes „ich“ steht dem nicht entgegen, genauso gut hätte er „man“ schreiben können).

Das ist eine Behauptung, die es zu beweisen gälte. Wer sollte diesen Beweis nun führen? Ich schlage vor, dass diejenigen Personen hierfür verantwortlich sind, die diese Behauptung aufstellen. In diesem Fall wären das Sie und der OP.
Man kann das sehr einfach am Funktionsumfang der Programmiersprachen festmachen. awk bietet schlichtweg keine Features, die es nicht auch in vergleichbarer Form in Perl gäbe.

Ich schlage vor, dass die Bewertung und Entscheidung über die Eignung, Präferenz, Wahl oder Verwendung eines Werkzeugs (etwas anderes ist AWK oder eine andere Sprache - bzw. deren Implementierung - nicht) jedem Entwickler individuell obliegt
Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand hier ein gesetzliches awk-Verbot befürwortet hätte.

  • 0
    Von klopskind am Mo, 22. April 2019 um 22:15 #

    Soweit, so gut!

    Ich kann allerdings Folgendes nicht ganz nachvollziehen:

    Wenn Werkzeug A alles kann, was Werkzeug B kann und noch mehr, und Werkzeug B in seinem Einsatzbereich gegenüber A keine wesentlichen Vorteile bietet, dann ist Werkzeug B überflüssig.
    Was heißt hier "alles"? Das ist mMn in jedem Fall anwendungsspezifisch also nicht rein objektiv zu verstehen.

    Die Formulierung dieses Sachverhalts und der dahinterstehenden Fragen ist mMn zu beschränkt.

    Tolle Sprachfeatures, Entwicklertools und Sprachökosysteme sind die eine Seite der Medaille. Es gibt aber noch andere Maßstäbe, die ein solches Werkzeug ggf. erfüllen müssen dürfte.
    Wie ich oben schon schrieb, kann es mitunter auch (oder gar vorrangig) um Abwägungen in anderen Dimensionen gehen, z.B.: vorhandene Kenntnisse (ggf. im Team), Größe des zusätzlichen Administrationsaufwands im Einsatz, Portierbarkeit, Minimalität und Ressourceneffizienz etc. pp.

    Meines Erachtens nach ist also die Komplexität einer solchen Abwägung (awk vs Alternative wie bspw. universelle Skript- o. Interpretersprache) deutlich höher als der OP mir zu verstehen gibt. Diese "Eindimensionalität" in der "Abwägung" des OPs kann ich demnach nicht teilen.


    Ich möchte mich an diesem Punkt nicht streiten, ob der OP von sich auf andere schließt. Da werden wir uns offenbar nicht einig.
    Für mich jedenfalls liest es sich eindeutig. Die einschlägigen Stellen hatte ich bereits zitiert.
    Eine schlüssige und gültige Argumentation auf so einer Grundlage aufzubauen, halte ich sachlich für äußerst gewagt und unprofessionell, sowie auf anderer Ebene sogar egozentrisch, ignorant und provokant.

    Man kann das sehr einfach am Funktionsumfang der Programmiersprachen festmachen. awk bietet schlichtweg keine Features, die es nicht auch in vergleichbarer Form in Perl gäbe.
    Das ist quasi das selbe Argument von oben.

    Was sind denn (Sprach-)Features für Sie? Zählen Verfügbarkeit mit extrem geringer zusätzlichem Administrationsaufwandes, Portierbarkeit, Leichtgewichtigkeit oder Ressourceneffizienz etwa nicht dazu? (Diese Faktoren können ggf. wichtig sein.) Falls nein, wieso nicht? Falls ja, welche Alternativen schlagen hier awk signifikant? Perl, Python oder Ruby sind es ja offensichtlich nicht, oder?

    Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand hier ein gesetzliches awk-Verbot befürwortet hätte.
    Ganz danach wirken die Kommentare des OP. Zitat: "Braucht doch seit keiner mehr" (Betreff) und "Sowas braucht und will keiner [...]"

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