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Mi, 17. April 2019, 14:23

Software::Distributionen

Linspire Server 2019 freigegeben

Elf Monate nach Linspire Server 2018 ist jetzt der Nachfolger Linspire Server 2019 erschienen. Die Distribution ist frei verfügbar und beruht auf Ubuntu LTS.

PC/Opensystems LLC

Linspire Server ist eine für Server-Aufgaben optimierte Distribution. Sie richtet sich besonders an Benutzer, die Kompatibilität mit Windows oder Microsoft-Diensten benötigen, und enthält dazu unter anderem eine aktuelle Samba-Version, einen Azure Client, MS Powershell für Linux und eine MS SQL-Integration. Nach Angaben des Herstellers, PC/Opensystems, sind die Kunden von Linspire Server hauptsächlich im US-Bildungswesen und vereinzelt unter den großen Unternehmen zu finden.

Jetzt hat PC/Opensystems Linspire Server in der neuen Version Linspire Server 2019 freigegeben. Die neue Version kommt elf Monate nach Linspire Server 2018 und wurde gegenüber der letztjährigen Version aktualisiert. Neu sind der Linux-Kernel 4.18 und Oracle Java 11, beides LTS-Versionen und somit längerfristig unterstützt. Die Distribution selbst soll zwei Jahre lang unterstützt werden, während für Linspire Server 2018 zehn Jahre Support zugesagt wurden. Ob die neue Version auf Ubuntu 18.04 LTS aktualisiert wurde oder weiter 16.04 LTS als Basis hat, ist nicht ersichtlich.

Von Linspire Server 2019 gibt es zwei Varianten. Die Gemeinschaftsausgabe ist, anders als Linspire Desktop, kostenlos und frei erhältlich. Wer keinen kommerziellen Support benötigt, kann somit Linspire Server 2019 unbegrenzt ohne Kosten nutzen. Die kommerziell unterstützte Variante dagegen ist nur mit einer Support-Lizenz erhältlich. Die Preise liegen zwischen 199 US-Dollar für einen einzelnen Server und 3.000 US-Dollar für eine unbegrenzte Zahl von Servern. Der Support wird jeweils für ein Jahr gekauft.

Linspire Server 2019 wird als Lösung vor allem für kleinere bis mittlere Unternehmen und für Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen angeboten. Standardmäßig wird eine angepasste Xfce-Desktopumgebung gestartet. Alternativ steht der Window-Manager DWM zur Verfügung. Wer gar keine grafische Oberfläche auf dem System benötigt, weiß sicher, wie er sie abschalten kann.

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