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Mi, 24. April 2019, 08:27

Software::Grafik

Nvidia 418.52.05 führt Raytracing für ältere GPUs ein

Mit der Vorstellung der Treiberreihe 418.52.05 hat Nvidia seine Raytracing-Technologie für Vulkan nicht nur der neuen Turing-Architektur, sondern auch einigen älteren GTX-Grafikkarten hinzugefügt.

Mittels Raytracing erstellte Szene in Unreal Engine 4.22

unrealengine.com

Mittels Raytracing erstellte Szene in Unreal Engine 4.22

Spätestens seit der Vorstellung der neuen Nvidia RTX-2000-Grafikkartenreihe ist Raytracing nicht nur bei Grafikern und 3D-Künstlern, sondern auch bei vielen anderen Disziplinen präsent. Die neue GPU-Reihe des US-amerikanischen Soft- und Hardwareherstellers erlaubt es in Echtzeit, 3D-Szenen mittels Raytracing zu berechnen. Das ist weitgehend neu, denn in der Vergangenheit beschränkte sich das Rendern in Echtzeit weitgehend auf kleinere Demos. Größere Animationen waren in der Regel im Offline-Verfahren erstellt worden.

Einer der Pioniere war dabei Microsoft. Mit DirectX Raytracing versucht der Redmonder Hersteller bereits seit geraumer Zeit das neue Verfahren auch auf dem heimischen PC zu etablieren. Dazu hat Microsoft Teile der Licht- und Objektberechnung auf eine parallele Pipeline ausgelagert und innerhalb von DirectX 12 als Teil der Grafik- oder der freieren Compute-Pipeline integriert. Nvidia hat zudem in der Turing-Architektur spezielle Raytracing-Funktionalität integriert und die Unterstützung in Vulkans VK_NVX_raytracing-Erweiterung in den Treibern implementiert. Damit ist die neue Technologie nicht nur unter Windows, sondern auch unter Linux nutzbar. Eine Einschränkung war allerdings die Verfügbarkeit der neuen GPU-Architektur. Diese fällt nun – zumindest ein Stück weit – weg.

Wie der Hersteller bekannt gab, steht mit der Treiberversion 418.52.05 Raytracing auch Nutzern von Grafikkarten der GeForce GTX 1000 »Pascal«-Reihe zur Verfügung. Darunter fallen unter anderem auch die Volta-basierten Titan V und auf Turing aufsetzenden GTX 1600 Grafikkarten. Wie es allerdings mit allen neuen Technologien der Fall ist, ist der Nutzen noch immer überschaubar. Neben einigen kleineren Demos und Workshops gibt es immer noch kein ernsthaftes Anwendungsszenario. Damit müssen Nutzer nun auch Monate nach der Vorstellung unter Linux auf ein größeres Spiel oder eine Anwendung warten, die das Potenzial der neuen Technik nutzen.

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