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Thema: Mozilla veröffentlicht neuen Bericht zur Internet-Gesundheit

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Von Gerfrie am Mi, 24. April 2019 um 15:54 #

CoC sind kein Zeichen von Gesundheit sondern übergriffige Eingriffe in Open Source Gemeinschaften durch radikale Amerikaner. Sie sind Anti-Internet. Anti-Liberal. Exklusorisch für "Inklusion".

Das sind die Feinde der offenen Gesellschaft vor denen George Orwell gewarnt hat.

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    Von throgh am Mi, 24. April 2019 um 17:41 #

    Das man sich Regeln für ein Miteinander gibt soll also eine Beschränkung sein? Vorzugsweise durch "Amerikaner"? Eine offene Gesellschaft spricht auch offen über ihre Probleme und hüllt kein Tuch des Schweigens darüber, um dann im Anschluss anhand meritokratischer Grundsätze übelstes Benehmen zu dulden oder noch zu hofieren. Und den Anti-Amerikanismus kannst du dir dann auch bitte sogleich sparen.

    Kleine Grundregel: Meine Meinungsfreiheit endet einfach genau dort, wo sie die Würde Anderer beschränkt oder auch noch absichtlich eingrenzt. George Orwell hat sicherlich vor vielen Dingen gewarnt, die leider heute als sog. "Standard" durchgehen - beispielsweise die Lautspracher-Wanzen oder kleine Computer mit Telefonfunktionalität (auch "Smartphone" genannt). Aber nope: Sich selbst zu hinterfragen, zu reflektieren ist natürlich wieder einmal "böse, böse". Nein, ist es nicht!

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      Von Herby2019 am Mi, 24. April 2019 um 18:20 #

      CoC sind Instrumente von linksextremen US Politsekten, die Software-Communities gutwillig aufgedrückt werden, und dann geht es los.

      Du hast keine Ahnung, was die anrichten und wie tief undemokratisch die sind.

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        Von Dennis am Mi, 24. April 2019 um 18:26 #

        Nein. Man muss cocs nicht gut finden, aber deine Meinung ist ziemlich realitätsfern. Oder Troll woanders. Es nervt

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        Von throgh am Mi, 24. April 2019 um 18:47 #

        Was für ein Unsinn und schon wieder fällt das Wort "linksextrem". Kann man hier in der Kommentarsektion nicht einmal mehr unterscheiden was "extrem" ist und was nicht? Es gab mehr als genug klare Indikatoren wo Problemstellungen vieler "Open Source"-Projekte (bei weitem nicht alle) liegen: Meritokratische Grundsätze getreu dem Motto "Haste was biste was, machste nichts biste nichts" sind mehr als nur schädlich und absolut widerlich. Danach dürfen sich dann "Leistungsträger" absolut ALLES ungefragt und unwidersprochen heraus nehmen, sexuell anzügliche Witze, rassistische Herabstufungen und ekelhafte Vergleiche - natürlich auf einer öffentlichen Bühne für allerlei Schau- und Leselustige.

        Und jetzt erzählst du mir wirklich, dass Grundregeln abzulehnen sind? Wenn sich Jemand daneben benimmt, so darf er oder sie auch in die Schranken verwiesen werden. Das ist mitnichten undemokratisch sondern ein Grundsatz des Miteinanders. Würde man also dem ganzen Benehmen widersprechen bräuchte es einen "Code of Conduct" auch nicht. Fertig! Man muss das deswegen nicht gut finden, aber das Verhalten, welches es abzuwenden gilt, ist defakto noch weit schlimmer.

        Und bitte: Hört einmal auf mit eurem "linksextrem" und diesen steten Pauschalisierungen, nur weil ihr eure Meinungsfreiheit und die Auswirkungen des Gesagten / Geschrieben reflektieren müsst. Das nervt nämlich und ist einfach falsch!

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          Von Donald_Luck am Do, 25. April 2019 um 00:50 #

          Das ein asoziales Verhalten geahndet werden muss dem wiederspricht wohl keiner es geht eher um den Teil von deinem Satz:

          "... machste nichts biste nichts"

          Leute die nichts beitrugen zu den jeweiligen Projekten sich aber einfach "populär" machen wollen picken sich Themen und weiss Gott was immer raus um angeblich auf "diese Missstände" hinzuweisen.
          Hinterlassen verbrannte Erde und ziehen weiter.

          Keiner der bei Verstand ist lehnt Grundregeln für eine Gemeinschaft ab.
          Aber es will auch niemand dass in ein laufendes Projekt sich Leute einmischen und die "moralische Instanz" spielen,
          wie gesagt: "ohne" direkt was eigenes in die Projekte zu investieren.

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            Von throgh am Do, 25. April 2019 um 01:04 #

            Dann hast du den Satz falsch gedeutet: Meritokratische Grundsätze übergeben die "Macht" eben nicht der Gemeinschaft sondern ausgesuchten Leistungsträgern. Insofern ist die Wortwahl für "machste nichts biste nichts" sogar doppeldeutig zu verstehen, da dann selbige Leistungsträger / -trägerinnen auch die Wertigkeit von Beiträgen festlegen und diese ganz nach Belieben entsprechend auf- oder abwerten. So wird dann sehr schnell aus einem an für sich gut gedachten Beitrag schnell etwas Anderes.

            Davon abgesehen ergänze ich die Ebene der sog. "Einmischung": Diese gibt es derweil eben nicht. Wahlweise klären sich Befindlichkeiten direkt nur unter / mit den Betroffenen oder aber es wird im öffentlichen Raum geschehen. Und genau hier wird es immer eine Rückmeldung geben, eine Form der Parteilichkeit oder auch schlicht Einwände gegenüber ungebürhlichen Verhaltensweisen. Und damit wäre der Rückschluss gegeben: Da sich eingangs erwähnte Leistungsträger / -trägerinnen dann gerne wie oft eine größtmöglich offene Bühne für ihre zugeteilten Demütigungen ausgesucht haben sind die Missstände klar wie offen. Und wenn du selbst nie von einem solchen Verhalten betroffen gewesen bist oder / und derlei bisweilen auch ignorierst, ist das natürlich einerlei und du kannst für dich die Formulierung "angeblich" weiter nutzen. Das bedeutet aber noch längst nicht, dass diese Verhaltensweisen weiterhin existieren, dieses absichtlich schadhaft bis gar boshafte Vorgehen weiter vollzogen wird und genau dann wirklich nur Verletzungen zurück bleiben, die nur sehr schwer heilen.

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    Von Anonymous am Mi, 24. April 2019 um 19:12 #

    Ich gehe davon aus, dass Du genau so ein Bullshit-Sprecher bist wie die CoC-Extremisten, die ein im Grunde sinnvolles Instrument zu pervertieren versuchen.

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      Von throgh am Mi, 24. April 2019 um 19:24 #

      Kannst du bitte kurz abgrenzen was oder wer spezifisch "CoC-Extremist" ist? Aufgrund der vorherigen Einstufungen hinsichtlich "linksextrem" habe ich gerade Probleme das einzuordnen. Nein, da ist kein Sarkamus enthalten sondern einfach nur der Wunsch nach Differenzierung welche Verhaltensweise konkret wohin fällt.

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        Von Anonymous am Mi, 24. April 2019 um 23:01 #

        Irgend so eine Transe (Neusprech: LGBT-Person) hatte mal - vermutlich aus gekränkter Eitelkeit (meine private Interpretation) - versucht, Sand in die Kernel-Entwicklung zu streuen, indem Leute, die sich aus ihrer Sicht "daneben benehmen", zwingend und automatisch von der Kernel-Entwicklung ausgeschlossen werden sollten.

        Das wurde mit der unscheinbaren Streichung eines Nebensatzes erfolgreich entschärft:

        https://www.pro-linux.de/news/1/26421/code-of-conduct-von-linux-entschärft.html

        Und um das restliche Blablah, das von dem CoC übrig geblieben ist, ist es still geworden.

        Das war aus meiner Sicht ein(e) CoC-Ecxtremist/in, deren Angriff erfolgreich abgewehrt wurde.

        Wenn sich im Ergebnis der Ton auf der Kernel-Mailinglist zivilisiert hat, begrüsse ich das selbstverständlich. Aber das war wohl nicht das eigentliche Ziel des Angriffs; es ging (wiederum aus meiner Sicht) nicht ums Klima, sondern um so eine Art Rache.

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          Von throgh am Mi, 24. April 2019 um 23:41 #

          Okay, da habe ich eine vollkommen andere Perspektive, aber sei es drum. Zunächst einmal habe ich ein Problem mit dem Wortlaut, welchen du benutzt um despektierlich über Mitmenschen zu sprechen. Das Geschlecht spielt überhaupt keine Rolle hierbei und deine Interpretation ist insofern wirklich nur eine Solche. Es handelt sich hierbei um mögliche Empfehlungen und selbst der Artikel bei pro-linux zeigt insofern auf was die Kernel-Entwickler kritisieren, wo sie konkret hin möchten und wie sie Regelwerke für sich umsetzen wollen. Das unterstreicht nochmals den Charakter einer Empfehlung!

          Jetzt aber eine Form von Rache zu unterstellen ist sehr weit hergeholt und noch zudem ist die besagte Person hier auch nicht zugegen, um in einen Diskurs eintreten zu können. Also bringen Annahmen und Mutmaßungen nicht viel. Was aber eindeutig zu beobachten ist wie man in manchen Projekten mit Rückmeldungen und Fehlern umgeht respektive umgegangen ist. Das war wirklich jenseits dessen was man überhaupt "Fehlerkultur" nennen kann und kann überhaupt nicht in irgendeiner Form "respektvoll" genannt werden. Wie ich bereits zuvor geschrieben habe: Leistungsträger dürften sich wirklich Alles erlauben und dann auch öffentlich mögliche Teilnehmer einfach mal bloßstellen. Sofern man Wert auf den Mitmach-Charakter von Projekten legt, sollte genau das nicht der Fall sein. Alles Andere sind irgendwelche Mutmaßungen, die hier in dem Kontext nur bedingt etwas verloren haben und in meines Erachtens noch zudem unnötig verschärfen bis gar wieder zu verletzendem Verhalten zurück gekehrt wird. Ich möchte das nicht pauschlisierend auf die Gemeinschaft hinsichtlich quelloffener, freier Software nun anwenden und genau deswegen sollte man immer individuell hinschauen.

          Da wurde nichts abgewehrt, es bestand zu keiner Zeit irgendeine Gefahr und vor allem sind mir weitergedachte Annahmen dann auch sehr schnell wieder bei tendenziös fragwürdigen Äußerungen - Stichwort "politisch inkorrekt". Geht gar nicht!

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    Von dodona am Do, 25. April 2019 um 08:49 #

    da gebe ich dir voll recht. Es handelt sich um einen Zum Nationalsozialismus und Kommunismus vergleichbaren Extremismus, der im Gegensatz zum Marxismus auch noch vollkommen blöde ist und und nur von den Dummen unter uns geglaubt werden kann.

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      Von throgh am Do, 25. April 2019 um 09:09 #

      Dann sind Gesetze und Regeln offenkundig auch Selbiges? Mensch, Leute: Lest ihr euch eure Einwürfe eigentlich einmal vor dem Abschicken durch oder geht es nur noch darum Begriffe irgendwie zueinander in eine Bedeutung zu setzen? Offenkundig nur noch Letzteres. Wenn sich Jemand daneben benimmt, so kann das geahndet werden. Also bedeutet das im Umkehrschluss: Es wird geklärt.

      Deine Gleichsetzung ist aber absichtlich, provokativ und widerlich gleichermaßen, da du so auch eine menschenverachtende Ideologie wie auch generisch einen Systemkontext - Stichwort "Kommunismus" - komplett durcheinander wirfst und suggestiv sogar Erstere verharmlost bzw. Menschen, die einfach Courage zeigen so auch in einen verachtenden Kontext wirfst: Hättet ihr einmal nichts gesagt, ihr wäret nicht mit dem "Nationalsozialismus" gleichgesetzt worden.

      Insofern ist dein "Strohmann" gerade kaputt.

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        Von wenjuckts am Do, 25. April 2019 um 13:11 #

        Die Nazis hatten Gesetze und Regeln zum Abwinken. Waren die etwa "gut"? Absolut nicht. Selbiges gilt für Wichtigtuer und Zerstörer, die Projekte vernichten wollen. Beides muss abgewehrt werden.

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          Von throgh am Do, 25. April 2019 um 13:32 #

          Das macht diese Vergleiche zu keiner Zeit richtig oder gar passend. Im Gegenteil: Hier wird mit tendenziöser Argumentation gearbeitet und versucht selbstverständliche Regeln des Miteinanders zu diffamieren und Menschen, die Courage zeigen gleichermaßen zu diskreditieren. Dabei lässt du wie Andere hier auch einfach mal so unter den Tisch fallen, dass einem Bedarf nach einem "Code of Conduct" zuvor vorzugsweise auch mehr als nur widerliche Verhaltensweisen oftmals vorausgegangen sind. Und rassistische, sexistische oder ableistische Sprache braucht keinen Platz, in keinem Projekt, zu keiner Zeit!

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            Von KarstenD am Do, 25. April 2019 um 16:10 #

            Führst Du hier Diskussionen mit Dir selbst und deinen Sockenpuppen?

            Weiss doch jeder, dass dies von den toxischen Personen kommt, die Mozilla reingeholt hat nachdem der Chefentwickler von Javascript aus einer Rolle gemobbt wurde, weil er für Libertäre gespendet hat. Nicht jeder weiss was für Seilschaften von Nicht-Codern bei Mozilla Schais bauen. Aber wer Mozilla kennt, der schon.

            Coc für Foss-communities sind Mittel zur feindlichen Übernahme durch sehr extrene Grüppchen mit Mobberarmee.
            Und genau das sollte man vermeiden, dass toxische Leute und Agenden dein Projekt kaputt machen. Wer CoC für Inklusion aufdringt, der will faktisch Exklusion und bringt ganz neue Kriterien rein. Für ein Bugfix z.B ist nur relevant ob er den Bug angemessen fixt. Ob der Contributor ein Rassist ist, ist technisch irrelevant genauso wie es Schnurz ist ob Leute, die nicht contributen sich willkomnen fühlen und deshalb den Rauswurf von Alphaentwicklern fordern, weil sie irgendwelche Vorbehalte spielen. Coc sind da reine Trollvorlagen.

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              Von throgh am Do, 25. April 2019 um 16:19 #

              Nö ich antworte einfach wie schlicht fragwürdigen Äußerungen mit menschenfeindlichem Touch hier (mir würde dazu auch noch eine andere Beschreibung einfallen allerdings spare ich mir das auch hier). Und wieder einmal Pauschalisierungen, dieses Mal noch gemischt mit netten Steilvorlagen: Spielt es eine Rolle ob ein "Contributor" ein Rassist ist? Absolut. Daran ist nichts schnurz oder irrelevant, vor allem weil man so auch die Problemstellungen von Diskriminierung auch noch zementiert und so auch Rassismus toleriert. Es gibt da keine Ausnahme und nur weil du wie auch Andere hier stetig dafür plädieren solcherlei Einstellungen Tür und Tor zu öffnen wird es dadurch nicht besser.

              Im Gegenteil: Offenkundiger kann man nicht demonstrieren wo die Probleme liegen, auch bei quelloffenen Projekten jedweder Art. Warum sollte das auch anders sein? Die Meinungsfreiheit gerade beim sog. "Ansprechen von Problemen" endet dort, wo sie Rechte Dritter tangiert bzw. verletzt. Und wenn ein Projekt kein Problem damit hat Beiträge von Menschen mit rassistischer Einstellung zu akzeptieren ist das eine Bankrotterklärung gegenüber einer freien, offenen und bunten Gesellschaft.

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                Von KarstenD am Do, 25. April 2019 um 17:07 #

                Damit bist Du in die Falle gelaufen. Gratulation.

                Der natürliche unschriftliche Standard-CoC von Open Source ist die Hackerethik. We believe in running code. Es interessiert uns überhaupt nicht, was du glaubst, wählst usw, welche Hautfarbbe oder welches Geschlecht du hast und wie Du riechst, welchen Doktortitel Du hast und wo du herkommst. Es zählen nur deine technischen Beiträge.

                Die CoC die von Communitytrolls und ihren Mobbern, wozu ich auch dich zähle, propagiert werden, wollen die Hackerethik durch andere tocische Regeln ersetzen. Plötzlich ist es wichtig, was du denkst, ob du eine bestimmte Identität hast usw. Weil diese CoC aus LGBT Gemeinschaften stammen geht es plötzlich auch um die Durchsetzung von politischen Meinungen aus dem linksextremen LGBT Spektrum, die keine demokratische Mehrheit hinter sich wissen.

                Meritokratie funktioniert damit nicht mehr. Die Hackerethik, die blind ist ggü dem gesellschaftlichen Gedöns, und genau so maximale Inklusion schafft, wird durch ein ausschliessendes Instrument ersetzt, das fleissig die Guillotine schmiert.

                Hackerethik ist nicht über Meinungsfreiheit sondern Meinungsirrelevanz definiert.

                Für mein Stück Code interessiert nur ob es das Problem löst. Keiner setzt eine Software ein, weil sie exklusiv von schwarzen Transfrauen mit Harvardprofessur geschrieben wurde oder weil der Coder die richtige Meinung hat.. Genauer gesagt, es hat schnurz zu sein, was jemand ist und denkt.

                Ich mache mir Sorgen, wenn COC angenommen werden, die Softwareentwickler entmündigen.

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                  Von throgh am Do, 25. April 2019 um 17:16 #

                  Da zucke ich mit den Schultern: Die Debatte gab es bereits mehrfach und du kannst probieren mir noch so viele Fallen zu stellen. Das hat defakto nichts aber auch wirklich gar nichts mit Hackerethik zu tun. Und Jemand mit rassistischer Motivation interessiert sich sehr wohl dafür, welche Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht etc. sein Gegenüber hat respektive in der jeweiligen Umgebung vertreten ist.

                  Wenn es also demnach um eine rhetorische Fangfrage geht, so hast du dich gerade hervorragend selbst demaskiert: Technik kann und wird niemals frei von Ideologie sein. Im Gegenteil: Sie ist der Inbegriff einer Ideologie selbst. Und tatsächlich funktioniert eine Meritokratie sogar sehr hervorragend: Genug freie Projekte haben das bereits demonstriert und ganz offenkundig zur Schau gestellt. Du kannst dir also Sorgen machen, wenn eine man sich frei von gesellschaftlicher Umgebung spricht und quasi Alles so ohne Fragen akzeptiert. Denn diese Form von "liberal" funktioniert defakto nicht. Frag einfach dazu einmal Herrn Popper nach dem Toleranz-Paradoxon!

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                  Von throgh am Do, 25. April 2019 um 17:25 #

                  Addendum: Ich formuliere besser ... mach dir lieber direkt Sorgen, denn solange eine Gesellschaft Minderheiten in ihrer eigenen Mitte nicht achtet, ihnen feindlich gegenüber stehende Einstellungen sogar noch hofiert und um ihrer selbst willen dann besagte Minderheiten ignoriert wie auch diskriminiert, ist das Alles ein Teil des Gesamtproblems. Sobald begonnen wird sich auch einmal selbst zu hinterfragen und den werten Denkapparat einzuschalten bevor man ungebührlich und öffentlich Andere zwecks Machtdemonstrationen und Hierarchiegeplänkel bis zum absoluten Ultimum erniedrigt, braucht es einen "Code of Conduct" auch nicht mehr.

                  Bis dahin aber sind Grundregeln unabdingbar und wie sie dann genannt werden - ob nun "Code of Conduct" oder auch die gute alte "Netiquette"- spielt keine Rolle. Und ja: Regeln können wie auch werden missbraucht. Das ändert aber nun herzlichst wenig daran, dass sie gebraucht werden, da nicht Jeder mit dem gleichen ethisch-moralischen Kompass zugegen ist und man sich auch miteinander verständigen möchte ohne sich über Andere rassistisch, sexistisch oder auch ableistisch, transphob (siehe diese Debatte) oder auch homophob zu belustigen. Auf diesem Gebilde wachsen keine hübschen Blümchen sondern mehr als nur fragwürdige Handlungsweisen. Gegenseitiger Respekt ist keine Selbstzensur oder gar eine Entmündigung!

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                  Von throgh am Do, 25. April 2019 um 17:40 #

                  Nochmals hinzugefügt: Und natürlich bringt ein "Code of Conduct" einen faden Beigeschmack mit. Deswegen muss man aber noch längst nicht hier widerliche Vergleiche durchführen sondern einfache Kritik reicht. Diese steten Gleichsetzungen und Pauschalisierungen helfen niemals. Im Gegenteil: Sie führen die Debatte komplett ad absurdum und zudem bei zusehends langem Verlauf verbergen sich dann auch immer mehr Seitenhiebe auf hier nicht anwesende Teilnehmer und die Beispiele dehnen sich immer weiter aus. Regeln sind das Eine, aber ihrem Missbrauch auch entgegenzuwirken nochmals etwas Anderes.

                  Sofern du also diese Ebene ansprichst: Fein, aber zuvor solltest du klare Abgrenzungen vornehmen und bitte nicht mit einer Hackerethik beginnen. Der Wunsch nach Chaos war solange toll, wie man ein homogenes Einverständnis hatte. Das ist aber nun schon seit längerer Zeit vorbei und Rassismus zu dulden führt im besten Falle ins Nichts, im schlimmsten Falle aber zur Normalisierung und auch hier kann ich nur empfehlen sich die aktuelle Entwicklung genau anzuschauen. Allein in Deutschland haben wir bereits sehr besorgniserregende Tendenzen und da wirst du mit Hackerehtik gar nichts mehr erreichen. ;)

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                    Von KarstenD am Do, 25. April 2019 um 19:28 #

                    Du denkst das sei ungefährlich, was Du unterstützt.

                    In Wirklichkeit macht es - wenn durchgesetzt - OSS Projekte kaputt und zerstört die Internet-Technik.

                    In der Hackerethik gibt es keinen Rassismus. Aber nicht auf diese antiliberale Art. Denn nach der Hackerethik wird nur gewürdigt, was zur Sache etwas beiträgt.

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                      Von throgh am Do, 25. April 2019 um 20:24 #

                      Ach bitte: Was ich unterstütze oder nicht unterstütze weißt du doch gar nicht. Ebenso wie du dich hier für ein idealisiertes Modell aussprichst, in welchem etwas nicht sein kann was nicht sein darf. So blendet man erfolgreich dann toxisches Verhalten aus, welches nachhaltigen Schaden anrichtet - wozu Rassismus eindeutig gehört.

                      Ich bin auch durchweg für ein positives Chaos zu haben, aber eben nicht so und nicht auf diese Weise. Wie wäre es schlag eine Alternative vor? Ich habe da bereits zuvor auf die Netiquette verwiesen. So sehe ich auch eine "Code of Conduct": Ein freundliches Regelwerk, was aber auch für klare Grenzen genutzt werden kann. Oder kennst du entsprechende Personen? Kennst du ihre Vorgeschichte? Ich habe mich da durchaus auch bereits zuvor an Diskussionen beteiligt und so simpel wie einfach ist es da niemals, getreu dem Motto "Die wollen ALLE beschränken!". Das ist wirklich Quatsch.

                      Was ich aber zwischen den Zeilen lese möchte ich gerne hervorheben: Der Weg hinein in schlimmste Zustände kann mit besten Absichten gepflastert werden. Ja, dem stimme ich zu. Aber das sehe ich hier noch lange nicht und es wäre tatsächlich dann auch eine gemeinschaftliche Aktion wie auch ein Gespräch. Sich aber allem nun verweigern was helfen könnte, soll dann der Weg sein? So funktioniert das eben nicht. Ebenso wie es nicht funktioniert gesellschaftliches Miteinander und menschliches Verhalten deterministisch zu vereinfachen.

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Von pointer am Do, 25. April 2019 um 09:58 #

@Mozilla: Fasst Euch lieber an die eigene Nase!

Statt selbstgerecht mit dem Finger auf andere zu zeigen und mit Banalitäten zu langweilen, die eh schon jeder weiß, solltet Ihr lieber mal einen simplen Button in Firefox anbieten, mit dem man JavaScript ein- und ausschalten kann - *das* z. B. wäre ein konkreter Beitrag zur "Internetgesundheit".

Der Bericht jedenfalls läuft bei mir bestenfalls unter "Heuchelei".

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    Von uninteressant am Do, 25. April 2019 um 14:35 #

    Die sollten einen Button einführen, der jegliche Telemetrie inklusive der eigenen abschaltet.

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      Von pointer am Do, 25. April 2019 um 21:25 #

      Da ließe sich Einiges machen. Aber Mozilla sieht wohl eher Google und die Werbeindustrie als primären Kunden und nicht die User. Und solange sich das nicht erkennbar ändert, sitzt Mozilla imo im Glashaus und sollte besser nicht mit Steinen werfen.

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        Von throgh am Do, 25. April 2019 um 21:42 #

        Stimmt, genau das ist mit ein zentrales Problem. Allerdings ist es ja auch so, dass viele Nutzer / Nutzerinnen heutzutage gar keine Achtsamkeit mehr an den Tag hinsichtlich Datensparsamkeit legen sondern lieber gleich voll auf das sprichwörtlich "Ganze" gehen. Und sofern dann die neue Firefox-Version nicht mehr all das anbietet - DRM-Unterstützung, JavaScript bis hinein in die tiefsten Tiefen - wird einfach wie schlicht zu einem anderen Browser gewechselt und dieser dürfte dann wohlweislich noch weniger Wert auf Datenschutz und Sparsamkeit legen - wahrscheinlich ist es dann so oder so Chrome.

        Bleibt jetzt die Frage: Warum stetig immer nur das kleinere Übel? Und so betreibt Mozilla dann auch eine Milchmädchenrechnung.

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Von linux-nutzer am Do, 25. April 2019 um 10:34 #

Mozilla — der Browser-Entwickler, der grade eine weitere Chance auf mehr Privatsphäre im Netz verschenkt hat, indem er als letzter großer Browser-Entwickler auf den "wir erlauben Hyperlink Ping Tracking per default"-Zug aufgesprungen ist. Das hätte sich markteing-technisch so richtig schön ausschlachten lassen.

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