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Do, 2. Mai 2019, 08:11

Software::Distributionen::BSD::OpenBSD

OpenBSD führt sysupgrade ein

Mit sysupgrade wird die kommende Version von OpenBSD eine neue Einrichtung erhalten, die es Nutzern erlauben wird, ihre Systeme automatisch auf eine neue Version zu aktualisieren.

openbsd.org

Das Unix-Derivat OpenBSD entstand 1995 aus NetBSD heraus mit einem starken Fokus auf Sicherheit. Das Projekt ist für seine kompromisslose Haltung gegenüber einer Korrektheit von Code und Software-Lizenzen bekannt. Selbst unterliegt die Software einer BSD-Lizenz. Ein weiterer Schwerpunkt des Produktes ist die Zuverlässigkeit, die stets eine herausragende Stellung im Projekt einnimmt. Unter anderem sollen regelmäßige Auditings Programmfehler finden und möglichst ausschließen. Aus diesem Grund führt das Projekt auch neue Technologien recht zögerlich ein und erlaubt beispielsweise teils selbstverständliche Praktiken nicht direkt. Eine solcher Selbstverständlichkeiten ist unter anderem eine automatisierte Aktualisierung des kompletten Systems.

Wie das Team allerdings nun bekannt gab, wird in der kommenden Version des Betriebssystems mit sysupgrade ein Werkzeug eingeführt, das eine Aktualisierung von OpenBSD auf ein höheres Version oder einen neuen Snapshot erlaubt. Das Werkzeug lädt dazu alle für ein Upgrade relevanten Daten zunächst in das /home/_sysupgrade-Verzeichnis, verifiziert die Daten mit signify und startet automatisch die Aktualisierung mittels /bsd.upgrade. Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert ein Video auf Twitter.

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