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Mo, 6. Mai 2019, 08:11

Software::Desktop::KDE

KDE Partition Manager 4.0 vorgestellt

Der KDE Partition Manager ist knapp eineinhalb Jahre nach dem letzten Version in einer neuen Hauptversion erschienen. KDE Partition Manager 4.0 verbessert die Nutzung und die Unterstützung von LUKS2 sowie die Handhabung von weiteren Dateisystemen.

KDE Partition Manager

invent.kde.org

KDE Partition Manager

KDE Partition Manager ist ein freies Dienstprogramm zur Verwaltung von Festplatten, Partitionen und Dateisystemen. Nutzer können mit der Anwendung auf eine einfache Art und Weise neue Partitionen erstellen, Dateisysteme auf existierenden Partitionen einrichten, Partitionen kopieren, verschieben oder löschen, sowie die Größe und die Parametrisierung einer Partition ändern. Wie auch Gparted als Gegenstück aus der GTK-Welt setzt der KDE Partition Manager für die Erkennung und Manipulation von Partitionen auf die Bibliotheken und externen Programme anderer Projekte auf.

Die Anwendung wird bereits seit 2008 entwickelt – auch wenn zwischen den einzelnen Versionen mitunter Jahre vergehen können. Die nun veröffentlichte Version 4.0 kommt knapp eineinhalb Jahre nach der letzten Version und bringt diverse größere Neuerungen mit. Das Highlight der Version ist laut Aussage des Autors, dass die Oberfläche nicht als Root-Benutzer ausgeführt werden muss. Stattdessen verwendet die Anwendung das KAuth-Framework. Durch die Nutzung als unprivilegierter Benutzer funktioniert deshalb auch die Wayland-Portierung besser und verursacht nun keine Probleme mehr. Im Rahmen der Portierung von Partition Manager nach KAuth wurde zudem das KPMcore-Backend von libparted nach sfdisk portiert.

Weitere signifikante Neuerungen von KDE Partition Manager 4.0 ist eine bessere Unterstützung von LUKS2. Die neue Version des Werkzeugs erlaubt es, die Größe von LUKS2-Containern zu ändern, solange sie keine erweiterten Funktionen wie dm-Integrität verwenden. Die Erkennung für das APFS-Dateisystem von Apple und den Bitlocker von Microsoft wurde verbessert und viele KPMcore-Klassen auf d-Pointer umgestellt. Ferner wurden diverse Fehler korrigiert.

Eine Liste aller Änderungen liefert das Commit-Changelog. KDE Partition Manager 4.0 ist freie Software und kann vom Server des Projekts heruntergeladen werden.

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