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Mi, 8. Mai 2019, 09:27

Gemeinschaft::Organisationen

Urban Computing Foundation gegründet

Unter dem Dach der Linux Foundation wurde die Urban Computing Foundation gegründet, um die Entwicklung von Open-Source-Software zu fördern, die die Mobilität, Sicherheit, Infrastruktur, Verkehrsbelastung und den Energieverbrauch in vernetzten Städten optimieren hilft.

Linux Foundation

Wie die Linux Foundation (LF) jetzt bekanntgab, wurde unter ihrem Dach die Urban Computing Foundation gegründet. Sie soll eine Gemeinschaft von Entwicklern hervorbringen, die die urbane Entwicklung mit den Mitteln von Open Source steuern hilft. Initial zur Urban Computing Foundation haben unter anderem Entwickler von Uber, Facebook, Google, HERE Technologies, IBM, Interline Technologies, Senseable City Labs, StreetCred Labs und der University of California San Diego (UCSD) beigetragen.

Auf der Webseite der Urban Computing Foundation wird die Zielsetzung der neuen Stiftung näher umrissen: »Während sich Städte und Verkehrsnetze zu immer komplexeren Systemen entwickeln, entwickelt sich das Urban Computing zu einem wichtigen Bereich, um die Kluft zwischen Entwicklung, Visualisierung und traditioneller Transportsystemanalyse zu überbrücken. Diese Fortschritte sind jedoch abhängig von der Kompatibilität vieler Technologien in verschiedenen öffentlichen und privaten Unternehmen. Die Urban Computing Foundation wird ein neutrales Forum für diese kritische Arbeit bieten, einschließlich der Anpassung von georäumlichen und zeitlichen maschinellen Lerntechniken und städtischen Umgebungen sowie Simulationsmethoden zur Modellierung und Vorhersage stadtweiter Phänomene.«

Dazu sollen Entwickler, Datenwissenschaftler, Visualisierungsspezialisten und Ingenieure in die Lage versetzt werden, die städtische Umwelt, die Lebensqualität der Menschen und die Stadtbetriebssysteme zu verbessern und eine vernetzte städtische Infrastruktur aufzubauen. Das soll durch ein offenes Leitungsmodell geschehen, das die Beteiligung und den technischen Beitrag aller Betroffener fördert, und die Schaffung eines Rahmens für eine langfristige Betreuung durch Unternehmen und Einzelpersonen gewährleisten, die in den Erfolg von »Open Urban Computing« investieren.

Als Hilfsmittel sollen dazu unauffällige und allgegenwärtige Sensortechnologien, erweiterte Datenmanagement- und Analysemodelle, neue Visualisierungsmethoden und maßstabsgerechte Simulation urbaner Systeme eingesetzt werden. Das erste Projekt, das bei der LF dazu gehostet wird, ist Kepler, ein von Uber entwickeltes Georaumanalysewerkzeug zur Erstellung großer Datensätze. Kepler wurde 2018 veröffentlicht, um die Erstellung aussagekräftiger Visualisierungen von Standortdaten ohne Codierung zu erleichtern.

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