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Do, 9. Mai 2019, 13:28

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat kündigt OpenShift 4 an

Red Hat hat seine Kubernetes-Distribution OpenShift in Version 4 veröffentlicht. Die neue Version soll die Verwaltung und den Betrieb vereinfachen und weiter automatisieren.

Red Hat

Hybride Clouds sind weiterhin ein Wachstumssegment, auf das sich Red Hat besonders konzentriert. Hybride Clouds sind eine Kombination von privaten und öffentlichen Clouds, bei denen die Dienste die Grundlast auf einer privaten Cloud abarbeiten, bei Bedarf aber zusätzliche Container in öffentlichen Clouds gestartet werden. Fällt die private Cloud weg, kann man seine Dienste auch auf mehrere öffentliche Clouds verteilen, was als Multicloud bezeichnet wird.

Die Verwaltung der Dienste erfordert umfangreiche Software wie OpenShift von Red Hat. Die OpenShift Kubernetes Distribution ist ein freies Gemeinschaftsprojekt, das von Red Hat wesentlich mitentwickelt und mitbestimmt wird. Aus diesem System erstellt Red Hat ein stabilisiertes und in Red Hat Enterprise Linux eingepasstes Angebot, das den Kunden in Form eines Abonnements zugänglich gemacht wird.

Red Hat OpenShift 4 ist die neueste Version dieses Angebots, die auf dem gerade veröffentlichten Red Hat Enterprise Linux 8 beruht. Red Hat OpenShift 4 soll die Verwaltung von hybriden und Multicloud-Diensten vereinfachen. Der Schwerpunkt dieser Version lag auf der Automatisierung. So soll die Plattform sich weitgehend selbst verwalten, Aktualisierungen der Software und das Starten und Stoppen von Containern sollen automatisch erfolgen.

OpenShift 4 unterstützt zahlreiche Anbieter öffentlicher Clouds, einige bereits jetzt, andere in den kommenden Monaten, sowie OpenStack, Virtualisierungsplattformen und die direkte Ausführung auf Servern. Die neue Version soll sich einfacher installieren lassen und auch die Einrichtung und Verwaltung der Anwendungen soll einfacher sein. Dafür werden sogenannte Operatoren für Kubernetes eingesetzt, die selbst als Container laufen und zum Teil von Red Hat zertifiziert wurden. Die Operatoren automatisieren Aufgaben wie die Verwaltung der Anwendungen, Skalierung und Failover.

Auch für die Anwendungsentwicklung setzt OpenShift 4 auf Operatoren. Entwickler können ihre Anwendungen eigenständig und automatisiert zum (Test-) Einsatz bringen. Mit den CodeReady Workspaces können Entwickler ihre vertraute Entwicklungsumgebung und Container an ihrem Arbeitsplatz nutzen. Dazu kommen Kubernetes-based Event Driven Autoscaling (KEDA) und weitere Neuerungen. OpenShift 4 soll im nächsten Monat erhältlich sein.

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