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Mo, 3. Juni 2019, 11:39

Gesellschaft::Politik/Recht

Unity 3D: Editor für Linux offiziell angekündigt

Unity Technologies, Hersteller der Unity-Spiele-Engine, kündigt die offizielle Unterstützung des Unternehmens für die Linux-Version des zugehörigen »Unity Editor« an.

Unity

Bereits seit 2015 gibt es den Unity Editor in einer Version für Linux. Diese war bisher allerdings nie offiziell unterstützt und galt als experimentell. Mit dem Erscheinen von Unity 2019.1 am 16. April erwähnte die Ankündigung im Blog beiläufig auch eine offizielle Vorabversion des Editors für Linux. Vor wenigen Tagen erschien nun die Ankündigung der Linux-Version im Blog der Entwickler.

Noch ist es eine Vorschauversion, die per Unity Hub zum Download angeboten wird. Die dort heruntergeladene Setup-Anwendung kommt als AppImage auf die Festplatte. Mit der vollen Unterstützung rechnen die Entwickler für die Veröffentlichung von Unity 2019.3 im Spätherbst. Bis dahin sollen im Forum für die Linux-Version des Editors die Erfahrungen der Anwender gesammelt werden.

Die Vorabversion setzt Unity 2019.1 voraus und ist für freie und Bezahl-Lizenzen für die Ubuntu-LTS-Ausgaben 16.04 und 18.04 sowie für CentOS 7 für die x86-64-Architektur verfügbar. Die Unterstützung der Entwickler wird sich bevorzugt auf die Anwendung unter Gnome auf X11 sowie mit Nvidia-Karten mit proprietärem Treiber und AMD-GPUs mit Mesa-Treiber auf Desktops und ohne Virtualisierung fokussieren.

Die zunehmende Verwendung der experimentellen Linux-Version durch Entwickler und die weitere Verbreitung von Unity 3d in Bereichen außerhalb der Spielewelt, wie etwa der Film-, Automobil- und Transportindustrie sowie dem verarbeitenden Gewerbe veranlasste das Unternehmen, die Linux-Version des Unity Editors nun auch offiziell zu unterstützen. In den nächsten Wochen steht auch Unity 2018.4 LTS zur Veröffentlichung an, bietet aber keine Unterstützung für die Vorschauversion des Editors für Linux.

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