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Thema: Opensuse strebt eigene Organisation an

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Von OpaSuSE am Do, 6. Juni 2019 um 21:38 #

SuSE als Namensbestandteil aufzugeben, und umgekehrt, von SuSE das zuzulassen, wäre, mit Verlaub, nicht so schlau. Für SuSE : weils nix beseres gibt als unter der Zielgruppe bekannt zu sein und den Nachwuchs zu sichern.
Für OpenSuse um den Support professioneller Art zu Dokumentieren.

Aber die angesprochen "Brands" sind teilweise ganz nett, die sind näher an der SuSE als SuSE selbst ist...

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    Von Anonymous am Fr, 7. Juni 2019 um 15:55 #

    Die Schreibweise SuSE gibt es seit vielen Jahre nicht mehr. weil es die damit verknüpften Gesellschaften ebenso lang nicht mehr gibt.

    Heute gibt es SUSE und es gibt openSUSE.

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    Von klopskind am Fr, 7. Juni 2019 um 19:49 #

    1. Die Marke heißt SUSE®, und das inzwischen seit Jahren. Das Community-Projekt heißt openSUSE, ebenfalls seit Jahren.
    Zugegeben: Der Artikel enthält an dieser Stelle ebenfalls Fehler - leider.

    2. SUSE® wird unverändert weiterbestehen. Die Diskussion dreht sich allein um openSUSE (wird auch seit Jahren nur so geschrieben).
    Das hätten Sie wissen können, wenn Sie den Artikel richtig gelesen hätten. Im Artikel steht sogar, dass einige Involvierte es so sehen wie Sie und den Markennamen SUSE als Teil des Namens für openSUSE behalten wollen - aufgrund des bestehenden Wiedererkennungswertes.

    Hierbei gibt es [...] auch [im Projekt involvierte] Gegner, die befürchten, dass die in vielen Jahren aufgebaute bekannte Marke zerstört würde.

    3. Es gibt gute Gründe gegen eine Umbenennung von openSUSE, aber eben auch dafür. Genau deshalb diskutieren die Projektteilnehmer derzeit. (siehe Artikel und dessen Verweise)

    4. Wie "schlau" diese Entscheidung der Umbenennung (und Umsetzung) dieser Frage ist, wird sich zeigen.
    Ich denke jedenfalls, dass die aktuell Involvierten die beste Position und den größten Einblick in die Materie haben dürften, um eine vernünftige Entscheidung zu fällen. Andernfalls wären Sie inkompetent, sodass der Fortbestand des Projekts bis zum heutigen Tage an ein Wunder zu grenzen vermag.
    Was qualifiziert Sie oder den Gehalt Ihrer Bewertung/Einschätzung? Sind/waren Sie im Projekt involviert?

    5. Was soll

    Für OpenSuse um den Support professioneller Art zu Dokumentieren.
    in diesem Zusammenhang überhaupt bedeuten?

    6. Welche "Brands" (zu deutsch: Marken) meinen Sie denn konkret? Und was soll

    [...], die sind näher an der SuSE als SuSE selbst ist...
    in diesem Kontext präziser bedeuten? Was zeichnet die Nähe einer Marke zu einer anderen oder sich selbst aus?

    Abstände (Metriken) haben die mathematische Eigenschaft, dass sie zwischen den selben Elementen verschwinden. D.h. für Marke X gilt: der Abstand einer beliebigen Marke A zu sich selbst ist null, also d(A,A)=0 für alle Marken A. Da Metriken positiv sind, kann keine Marke B "näher" an Marke A sein als Marke A selbst.
    Da dies für alle sinnvollen Abstandsbegriffe (Metriken) gilt, ergibt Ihre Aussage absolut keinen Sinn.

    P.S.: Ihr Kommentar wirkt so, als wäre es nach dem Credo "Hauptsache irgendwas gesagt" verfasst worden. :down: :?

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      Von OpaSuse am Fr, 7. Juni 2019 um 21:32 #

      Prima die Kommentare durcheinander gemixt, damit wirds leider nicht besser...und auch nicht richtiger.
      PS :
      Ihr Kommentar wirkt so, wie Hauptsache mal Klug geschwätzt.

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    Von Andrer am Mi, 19. Juni 2019 um 18:53 #

    Darum geht es doch gar nicht. Es geht um eine Gesellschaft, die Resourcen verwaltet.

    Die muss nicht so heißen wie das Produkt. Das wäre sogar sehr vorteilhaft und normal.

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Von was ist das am Do, 6. Juni 2019 um 21:38 #

OpenSuSE ist die Linux-Distribution, die mein Interesse an Linux noch "am Leben" hält. Auch die Nähe zu SuSE empfinde ich als sehr positiv. Das es an Entwicklern mangelt, ist auch nicht das alleinige Problem von OpenSuSE. Viele Projekte suchen Entwickler. Vom neuem Namen für OpenSuSE halte ich gar nichts. Wie im Text schon steht, wird nur die Marke ruiniert. Wäre ähnlich wie der Fall um OpenOffice und LibreOffice. Kann man gut verzichten.

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    Von Buddy am Fr, 7. Juni 2019 um 11:19 #

    Die aktuelle Systemstruktur seit leap 42.1 SUSE Linux Enterprise als Basis zu verwenden hat der Distribution sehr gut getan und sollte jetzt nicht wieder aufgegeben werden!
    Der Wunsch nach mehr Selbstverwaltung um Gelder sammeln zu können und für den Fall der Fälle besser gerüstet zu sein ist logisch und nachvollziehbar.

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      Von OpaSuse am Fr, 7. Juni 2019 um 13:20 #

      ja, und : Geld in die Freie Version (OpenSuSE) und Hilfe, auch monetärer Art, kann auch über Fördervereine oder Foundations/Stiftungen ermöglicht werden. Die Diskussion um den Nmane und das Branding bringt die Distribution ehrlich gesagt nicht weiter. Und wenns um Rechte geht : das hat man bei Trolltech auch hinbekommen, also warum nicht bei SusE und OpenSuSe sowie verbundenen Konstrukten wie Vereine, Stifttungen usw. Das ist, mit Verlaub, so mein Eindruck, wenig konstruktives Schattenboxen zum Schaden von SuSE und der Distribution OpenSuSE. Weiter so, dann wirds wie Fedora....Nur gibs dann keine IBM mehr, die dann die SuSE zu RedHat dazukauft, auch wenn Seibt früher mal davon geträumt hat....

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        Von klopskind am So, 9. Juni 2019 um 10:33 #

        Die Diskussion um den Nmane und das Branding bringt die Distribution ehrlich gesagt nicht weiter.
        Diskussionen bringen einen eigentlich immer irgendwie weiter, auch wenn der Mangel an Konsens zur Erkenntnis führt, sie "ergebnislos" einzustellen.
        Was nun tatsächlich das Ergebnis dieser Diskussion sein wird, und wie die Entscheidungen umgesetzt werden, wird sich zeigen. Also heißt es Abwarten & Tee trinken.

        Wie sah denn die Situation von Trolltech bzgl. Rechtsform und Markenrechte in diesem Zusammenhang aus? Könnten Sie das bitte näher erläutern und kontextualisieren? Danke!

        Schattenboxen hin oder her. Ausführungen des inneren Kampfes eines Projekts ist nie ohne Risiko, aber er muss im Sinne des Fortbestands früher oder später (besser früher) auf eine angemessene, vernünftige und konstruktive Art und Weise exerziert werden. Genau das passiert momentan gerade.

        Inwiefern fiele denn eine Umbenennung des openSUSE-Projekts ohne SUSE im Namen schlecht auf SUSE zurück?
        Fedora entsprang Red Hat Linux, enthält also nicht mehr Red Hat, und gedeiht recht ansehnlich. Als Pendant zu openSUSE Leap enthält CentOS auch kein Red Hat im Namen und floriert. Wieso genau sollte es bei (open)SUSE anders sein?

        Die Welt besteht nicht nur aus den drei Unternehmen Red Hat, SUSE und IBM. Seit 2014/2015 wächst SUSE signifikant, siehe Finanzberichte von Micro Focus (von EQT konnte ich derzeit nichts finden; vllt. erst nach 2019).

        Es spielt keine Rolle, was Richard Seibt träumte. Meines Wissens ist er seit 2005 nicht mehr für SUSE tätig.
        Am Rande würde mich dennoch interessieren, woher Sie dessen "Träume" (Unternehmensinteressen) kennen.

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    Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 7. Juni 2019 um 20:19 #

    Was genau kann denn SuSE?

    Mir reicht es dass vmware die appliances vor Jahren von CentOS auf SLES umgestellt hat, was für ein Haufen dämlicher Scheisse während bei der alten VDP die erste Amtshandlung war EPEL hinzuzufügen, das System auf einen aktuellen Stand zu bringen und den firewall Dreck durch ein "iptables.sh" zu ersetzen

    Nichtmal tools wie hop oder mlocate lassen sich ohne kopfstand nachrüsten und zypper ist für jemanden der yum/dnf gewohnt ist einfach nur eine Frechheit

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      Von Anonymous am Sa, 8. Juni 2019 um 10:53 #

      Was genau kann denn SuSE?

      Was genau kannst denn du? Du kannst lediglich anonym hetzen.

      Nichtmal tools wie hop oder mlocate lassen sich ohne kopfstand nachrüsten

      Ach ja, und im Lügen bist du auch nicht schlecht.

      mlocate ist als Paket offiziell im Update--Repository vorhanden.
      Na ja, anomyme Pöbler hatten es noch so mit der Wahrheit.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jun 2019 um 10:54.
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        Von Verfluchtnochmal_5987109 am So, 9. Juni 2019 um 12:08 #

        Blöderweise hast du in einer vmware appliance die SLES Repos nicht während das auf CentOS kein Problem war, ist ja auch eine offene Distribution

        Du darfst dir die am besten "passenden" openSUSE Quellen dazu klopfen

        Also wenn du vom Thema und Kontext keine Ahnung hast besser die Klappe halten statt anderen Lügen zu unterstellen

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          Von Anonymous am So, 9. Juni 2019 um 13:21 #

          Kannst du auch etwas verständlich beschreiben, du süßer kleiner anonymer Troll?

          Ne, vermutlich nicht.
          Aber das ist typisch für Leute, die mit Fäkalsprache "argumentieren".
          Blöd nur für sie, dass man sie nie wiedwer ernst nimmt ... 8)

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            Von Verfluchtnochmal_5987109 am So, 9. Juni 2019 um 14:35 #

            Was genau verstehst du an der simplen Tatsache nicht dass vmware appliances wie "vmware data protection" im gegensatz zum Vorgänger Produkt "vmware data recovery" anstelle von CentOS auf SLES basieren und eben keine repos mitbringen?

            Bei einem CentOS basierten Produkt kostet mich das im Zweifel keine 5 Minuten die repos hinzuzufügen und kernel, glibc etc auf einen aktuellen Stand zu bringen, bei SLES no way, du kannst openSUSE repos dazu würgen wobei es da eben keine Kompatibilitätsgarantie gibt

            CentOS Pakete sind und waren immer binärkompatibel zu RHEL, du kannst mit einem simplen Tausch des Release packages zwischen beiden wechseln wenn du zukünftig keinen Support mehr brauchst bzw umgekehrt

            ist beim SuSE Spielzeug nicht möglich

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      Von Moinsen am Sa, 8. Juni 2019 um 10:56 #

      Was genau kann denn SuSE?

      Was kann es den deiner Meinung nach nicht?

      Nichtmal tools wie hop oder mlocate lassen sich ohne kopfstand nachrüsten

      Kann es sein, das du dich einfach nur dämlich anstellst?

      Gerade mit openSUSE Leap 15.1 getestet: zypper install htop mlocate

      zypper ist für jemanden der yum/dnf gewohnt ist einfach nur eine Frechheit

      Bitte was? zypper/yum/dnf sind sich sehr ähnlich. Wo ist da jetzt bei zypper die Frechheit?

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Von Gertomat am Fr, 7. Juni 2019 um 15:01 #

Ehrlich gesagt ich verstehe nicht, warum OpenSuSE über die Jahre in der Öffentlichkeit so gering geschätzt wird....?!
Ich finde die Distro ist eine der besten im Privatanwenderbereich... Ubuntu kommt da aus meiner Sicht nicht ran... Ich setze OpenSuSE auch seit Jahren produktiv ein und habe sehr sehr selten Probleme... Ich möchte sie nicht mit DEBIAN gleich stellen, aber nach meiner Erfahrung ist sie ganz nah dran... ABER NUR, wenn es nicht immer weniger Mitarbeiter werden, denn dann leidet die Qualität irgendwann erheblich...
Ich arbeite mit OpenSuSE seit den Anfängen von LINUX und habe mich auch immer wieder mit den neuen Linux Distros beschäftigt... YAST z.B. ist meiner Meinung nach das beste Konfigurationstool auf dem Linux Markt... zypper braucht sich vor apt nicht verstecken und die vielen speziellen REPOS machen aus OpenSuSE auch ein wirklich sicheres, stabiles Serversystem.
Ich spreche da aus nun mehr 15 jähriger Erfahrung mit Mail, DNS, DHCP, Egrouopware, LAMP, Nagios und Icinga, OSSEC, OpenVAS, Tripwire, AppArmor, vor allem auch SAMBA und Pacemaker im Cluster...
Außerdem für unsere Programmierer GIT & TRAC & Testlink
Und der Support mit RT 4.x als Helpdesk

Obwohl ich auch ein absoluter DEBIAN Fan bin (aber nur DEBIAN original!;-) ) bestehn meine Produktivsysteme immer noch zu 90% aus OpenSuSE Maschinen...
Jedem Anfgänger würde ich auch nichts anderes empfehlen .... Wer mit OpenSuSE ernst gemeint in die Linux Welt einsteigt, hat auch schnell einen MEGA Videoserver Zuhause und mit NVIDIA Kernel eine geile Spielekiste auf der man vor allem mit Emulatoren auch noch die ganz alten Sachen zum Laufen bringt...

Aber ich muss zugeben, dass die vielen Inhaberwechsel nicht unbedingt 'Vertrauen' schaffen, obwohl die Qualität tatsächlich nie gelitten hat... Für OpenSuSE würde ich mir so eine treue Anhängerschaft wie für DEBIAN wünschen, damit man mit OpenSuSE auch weit weit in die Zukunft planen könnte.... I :love: OpenSuSE ... (´▽`).。o♡

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    Von Tamaskan am Fr, 7. Juni 2019 um 15:40 #

    Das Hauptproblem von openSUSE ist der Entwicklermangel und daher auch die geringere Anzahl von Paketen. Beispielsweise ist Maven erst seit kurzem wieder im Repository enthalten (aber nur in Tumbleweed, nicht in Leap). Mich hat das damals echt geschockt, dass so ein (für Java-Entwickler) wichtiges Werkzeug nicht vorhanden war. Natürlich kann man sich zusätzliche Repositories einbinden, das ist auch Sicherheits- und Stabilitätsaspekten jedoch eigentlich nicht zu empfehlen.

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    Von blablabla233 am Fr, 7. Juni 2019 um 16:10 #

    SUSE ist gut aber leidet am nicht-vertrauen-syndrom (kein wunder wenn man sich jedem hin und her verkauft). Schon bei RedHat gehen rote Ampeln an (kein wunder bei IBM)...jetzt mach das mal mit novell und microIrgendwas :-) . Da muss man schon Microsoft huldigen die wurden noch nicht von Amazon aufgekauft :x

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    Von Josef Hahn am Fr, 7. Juni 2019 um 16:23 #

    > Wer [...] ernst gemeint in die Linux Welt einsteigt,

    Uii... Jetzt kommt's ....

    > MEGA Videoserver

    > NVIDIA Kernel eine geile Spielekiste

    ... ach _so_ ernst ...

    > Für OpenSuSE würde ich mir so eine treue Anhängerschaft wie für DEBIAN wünschen

    Dieses ganze Großgeschreibe erinnert doch ein wenig ans Fussballstadion... Da gibt's auch treue Anhänger... Ob das alles tolle Menschen sind, ist im Zweifel eine Einzelfallentscheidung. ;)

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    Von Anonymous am Fr, 7. Juni 2019 um 16:26 #

    Ich finde die Distro ist eine der besten im Privatanwenderbereich... Ubuntu kommt da aus meiner Sicht nicht ran...

    Ack, aber du hast JEHOVA gesagt. Der shitstorm aus einer bestimmten Ecke wird nicht lange auf sich warten lassen.

    YAST z.B. ist meiner Meinung nach das beste Konfigurationstool auf dem Linux Markt.

    Auch her ack, aber auch hier JEHOVA. Die einen werden "klickibunti" nörgeln, die andern gruselige Stories von 1999 erzählen.

    zypper braucht sich vor apt nicht verstecken

    Warum sollte es auch. btw: hast du mal in einer openSUSE-Installation einfach einen apt-Kommando ausgeführt. Mach mal, evtl. bist du überrascht ... 8)

    hat auch schnell einen MEGA Videoserver ...

    Immer wieder kommen Anfragen wie "warum läuft MP4 nicht" und "Videos ruckeln" und "keine Hardwareunterstützung im Browser möglich" in diversen Foren hoch. Allerdings idR nicht von openSUSE-Anwendern. 8)

    und mit NVIDIA Kernel eine geile Spielekiste auf der man vor allem mit Emulatoren auch noch die ganz alten Sachen zum Laufen bringt...

    Ich habe zwar eine Geforce 1050Ti im Einsatz, aber aus der ganzen Zockerei mache ich mir nichts mehr. Sie ist auch nur drin, weil sie mir jemand für einen Appel&Ei aufgedrängt hat und ich einfach nur wissen wollte, was ist dran am Nvidia-Bashing, das immer wieder hoch kommt.

    Fazit: praktisch nichts ist dran, das Teil läuft wie Schmidts Katze und versorgt zwei gänzlich unterschiedliche Monitore (einer freesnyc kompatibel, einer uralt) über DP und DVI.
    Man muss halt bei einem Kernelwechsel abseits des Standardkernel die Kernelmodule als root auf initlevel 3 neu erzeugen, was Sache einer Minute ist.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 07. Jun 2019 um 16:27.
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      Von blablabla233 am Fr, 7. Juni 2019 um 17:08 #

      Man muss halt bei einem Kernelwechsel abseits des Standardkernel die Kernelmodule als root auf initlevel 3 neu erzeugen, was Sache einer Minute ist.

      Ach YAST kann das nicht?

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        Von Maik Nelkenbrecher am Fr, 7. Juni 2019 um 17:37 #

        Warum das? Gibt es bei openSuse keinen Dynamic Kernel Module Support (DKMS)?
        Den letzten NVIDIA-Treiber von Hand habe ich bei mir für einen Kernel 3.irgendwas gebaut, glaube ich jedenfalls. Inzwischen stehe ich jedenfalls bei 5.1.5.

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        Von Anonymous am Fr, 7. Juni 2019 um 18:02 #

        Ach YAST kann das nicht?

        Lol ... quoten musst du noch lernen oder?
        Und diesen (anonymen) Nick scheinst du mit Bedacht gewählt zu haben.

        Du weißt, was initlevel 3 überhaupt ist?
        Du weißt, dass Yast eine grafische Anwendung ist?

        Und nun?
        Hast du nachgedacht, bevor du diesen absolut unsinnigen Kommentar losgelassen hast?
        Oder wolltest du mal eben schnell nur etwas stänkern?

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    Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 7. Juni 2019 um 20:25 #

    YAST ist und war ein Haufen scheisse um lernresistente Windows user zu streicheln, mittlerweile überschreibt der Dreck wenigstens nicht mehr alle manuellen Änderungen die man sich mühsam angelernt hat, war um 2000 herum der Grund dass ich von Linux für einige Jahre die Fresse nachhaltig voll hatte

    Damals hast du halt nicht mit 56k lustig Distributionen runter geladen und getestet um drauf zu kommen dass Linux für den an Idioten angelehnten Aufbau von SuSE nichts kann

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    Von pointer am So, 9. Juni 2019 um 11:08 #

    > Aber ich muss zugeben, dass die vielen Inhaberwechsel nicht unbedingt 'Vertrauen' schaffen, obwohl die Qualität tatsächlich nie gelitten hat... Für OpenSuSE würde ich mir so eine treue Anhängerschaft wie für DEBIAN wünschen, damit man mit OpenSuSE auch weit weit in die Zukunft planen könnte.... I :love: OpenSuSE ... (´▽`).。o♡


    Anders gesagt: die vielen Inhaberwechsel schaffen Unsicherheit. Und wer sich nicht gerade als Distro-Hopper versteht, fragt sich schon jedesmal: Wie geht's denn jetzt weiter mit openSUSE? Gibt's die in 6 Monaten noch? Lohnt es sich für mich, da noch Zeit, Nerven, Hirnschmalz oder Herzblut zu investieren? Oder soll ich vielleicht besser doch zu XYZ wechseln?

    Für manchen dürfte es auch eine Rolle spielen, *wer* der neue Eigentümer ist. Da könnte es schon einen Unterschied machen, ob dieser "IBM", "Heuschreck" oder "Microsoft" heißt. Wobei man bei MS immerhin wüsste, was kommt. :)

    Eine "treue Anhängerschaft" besteht imo schon und auch aus gutem Grund. Aber es ist nicht Aufgabe der *Anhängerschaft*, für Planungssicherheit zu sorgen, sondern von openSUSE bzw. SUSE. Und ohne Planungssicherheit ist es mit der Treue dann irgendwann eben auch vorbei.

    Ein Weg aus dem Dilemma wäre wohl die Unabhängigkeit von openSUSE. Sicher riskant, aber imo langfristig vielversprechend. Eine Partnerschaft/Zusammenarbeit mit SUSE könnte ja durchaus weiterbestehen. Die jetzt geplante Stiftung wäre für einen solchen Schritt eine gute Gelegenheit. Allerdings ist die Zielsetzung offenbar eine andere, wie Richard Brown klarstellt:

    "The primary motivator for the Foundation is to better handle financial
    transactions and to attract sponsors - period." [1]

    Das wäre dann - selbst bei Namensänderung - wie alter Wein in neuen Schläuchen. Würde *mich* nicht wirklich überzeugen.

    Aber wie sagte einst ein großer Philosoph: "Schaun mer moi, dann sehn mer scho." :)


    [1] https://lists.opensuse.org/opensuse-project/2019-06/msg00101.html

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Von pointer am Fr, 7. Juni 2019 um 18:38 #

Der Name wird selten richtig geschrieben, auch hier im Artikel nicht oder in den Kommentaren. Und das von Kennern und Anhängern. Statt openSUSE findet man:

OpenSuse
Opensuse
OpenSuSE
OpenSuSe

Und es gibt natürlich noch mehr Varianten. Für einen Markennamen ist das katastrophal.

Allein von daher besteht IMO Anlass, den Namen zumindest mal zu hinterfragen.

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    Von OpaSuse am Fr, 7. Juni 2019 um 19:09 #

    Solange Open sUSe in der richtigen Reihenfolge vorkommen und der Gecko erkennbar ist, ist das vollkommen kINderSchnItte....

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      Von pointer am Fr, 7. Juni 2019 um 20:14 #

      Tja, oPa, dann sag' das mal den Leuten im oS-Projekt, die sich darüber so aufregen. ;)

      Ich rege mich darüber zwar nicht auf - warum auch -, aber ob openSUSE oder OPENsuse ist sicher *nicht* egal. Und gleiches gilt auch für ibm, IbM, redHAt oder REDhaT und alle anderen Markennamen, inkl. vauWeh.

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        Von OpaSuse am Fr, 7. Juni 2019 um 21:29 #

        Man kann jede Mücke zum Elefanten aufblasen....

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          Von Anonymous am Sa, 8. Juni 2019 um 10:47 #

          Sicher, aber grundsätzlich hat er Recht. Denn schreibst du sonst auch

          -feDoRA
          -deBIAn
          -uBuNtU

          Ich glaube, dass tust du nie.

          S.u.S.E. gab es bis 1998 und stand für einen Slackware-Fork. SuSE gab es bis 2004 und steht für die Nürnberger-Epoche und seit der Übernahme durch Novell ist die Schreibweise SuSE Geschichte, sie macht also nur im historischen Kontext Sinn.

          Hast du noch eine SuSE-Version auf dem Rechner laufen?
          Dann würde es auch Sinn machen.

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    Von Moinsen am Sa, 8. Juni 2019 um 11:03 #

    Weißt du was? Ich lege noch Heulsuse drauf!

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    Von pointer am Mi, 12. Juni 2019 um 10:01 #

    Hier nochmal ein Beispiel [1] zur Verdeutlichung:


    "Welche Distribution das neue Mesa nachreichen

    Rolling-Release-Distributionen wie Arch Linux oder openSUSE Tumbleweed dürften das neue Mesa mitsamt seiner verbesserten [...]

    /* Nur wenige Zeilen darunter: */

    Debian GNU/Linux, Linux Mint, OpenSuse Leap, Ubuntu und viele anderen [...]"


    Das Problem der bunten Schreibweise von openSUSE ergibt sich praktisch *zwangsläufig* aus der unglücklichen Kombination von Klein- und Großschreibung. Sie führt zu diesem Durcheinander. Und das wird auch nicht aufhören.

    Aus meiner Sicht hat das Projekt daher zwei Möglichkeiten: entweder es schwenkt die weiße Fahne und begnügt sich mit "Solange man weiß, was gemeint ist..." oder es ändert den Namen.

    ---
    [1] https://www.heise.de/ct/artikel/Mesa-19-1-freigegeben-
    Neue-3D-Linux-Grafiktreiber-fuer-ARM-und-Intel-4433356.html

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      Von Anonymous am Mi, 12. Juni 2019 um 16:08 #

      Das Problem der bunten Schreibweise von openSUSE ergibt sich praktisch *zwangsläufig* aus der unglücklichen Kombination von Klein- und Großschreibung. Sie führt zu diesem Durcheinander. Und das wird auch nicht aufhören.

      Das sehe ich anders. Die "bunten" Schreibweisen sind ja nicht willkürlich/zufällig, sondern beschränken sich gewöhnlich auf SuSE oder S.u.S.E., also auf einst real existierende Produkte aus der (fernen) Vergangenheit.

      Oft werden diese Schreibweisen von Trollen benutzt, die gerne SUSE oder openSUSE bashen wollen und die sich dadurch ungewollt entlarven: dass sie seit vielen Jahren nichts mehr mit openSUSE gemacht haben und ihr "Wissen" einfach veraltet oder ergoogelt ist.

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        Von pointer am Mi, 12. Juni 2019 um 16:54 #

        Ich würde nicht gleich hinter jedem falsch geschriebenen openSUSE einen Troll oder Basher vermuten. Der Autor des Artikels hier auf Pro-Linux ist sicher keiner und dem von der c't würde ich das auch nicht unterstellen.

        Die Gründe sind einfacher:
        1. Wer *merkt* sich schon, ob nun openSUSE oder OpenSuse (oder Ähnliches).
        2. Und selbst wenn man weiß, wie es richtig geschrieben wird, ist es einfacher z. B. OpenSuse zu *tippen* als openSUSE, weil man dazu ja in's Capslock wechseln muss (und wieder zurück). Und ohne Capslock wird's ja noch schwieriger.

        Markennamen müssen einfach sein. Und das trifft auf openSUSE nur in der gesprochenen Form zu - und das gilt bei einem viersilbigen Namen auch nur bedingt.

        Zudem ruft das Wort "Suse" zumindest im Deutschen nicht nur positive Assoziationen hervor. Um's mal vorsichtig auszudrücken. ;)

        Also sorry, nee, der Name ist schon suboptimal.

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          Von Anonymous am Do, 13. Juni 2019 um 10:44 #

          Ich würde nicht gleich hinter jedem falsch geschriebenen openSUSE einen Troll oder Basher vermuten.

          Das tat/tue ich auch nicht. Ich schrieb , dass das oft der Fall ist, nicht grundsätzlich. Und es gibt viele Beispiele auch hier bei pro-linux.de Kommentaren dafür , kann ja jeder selbst überprüfen.

          1. Zu realisieren, dass die Marke SUSE heißt, sollte nicht wirklich schwer sein selbst für Minderbegabte.
          2. Dass die freie Version mit dem Präfix "open" unterschieden wird, desgleichen.
          Allenfalls nachvollziehbar wäre eine Schreibweise "Open".

          Das hat nichts mit Tipp-Mechanismen zu tun. Die Schreibweise SuSE/S.u.S.E. ebenfalls nicht.
          Das sind eben keine Vertipper oder Handlingsprobleme mit Capslock, es ist gewollt.
          Und andere Schreibweisen tauchen praktisch nie auf, was dann aber der Fall wäre.

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            Von pointer am Do, 13. Juni 2019 um 12:18 #

            > Das tat/tue ich auch nicht. Ich schrieb , dass das oft der Fall ist, nicht grundsätzlich.


            Und mein Kommentar war nicht als mathematische Abhandlung gedacht.


            > Und es gibt viele Beispiele auch hier bei pro-linux.de Kommentaren dafür , kann ja jeder selbst überprüfen.


            Und es gibt eben noch mehr Gegenbeispiele, also un-richtige Schreibweisen von Neutralen oder auch Sympathisanten.


            > 1. Zu realisieren, dass die Marke SUSE heißt, sollte nicht wirklich schwer sein selbst für Minderbegabte.


            Das hat nichts mit Begabung zu tun, sondern mit *Bedeutung*, nämlich Bedeutung für den User/Kunden. Ob nun openSUSE, OpenSuse oder OpenSuse bzw. SUSE oder SuSE etc. ist für viele eben nicht wirklich relevant. Das kam ja auch in diesem Thread deutlich zum Ausdruck.

            Minderbegabung sehe ich eher bei denen, die sich die aktuellen Namen ausgedacht bzw. diese abgenickt haben. Ein Markeninhaber hat schließlich kein *Recht* auf richtige Schreibweise seine Marke. Er kann seine Marke allerdings so anlegen, dass diese überwiegend eingehalten wird. Und das ist bei SUSE/openSUSE ganz offenkundig nicht der Fall.


            > 2. Dass die freie
            Version mit dem Präfix "open" unterschieden wird, desgleichen.
            Allenfalls nachvollziehbar wäre eine Schreibweise "Open".


            Siehe oben.


            > Das hat nichts mit Tipp-Mechanismen zu tun. Die Schreibweise SuSE/S.u.S.E. ebenfalls nicht. Das sind eben keine Vertipper oder Handlingsprobleme mit Capslock, es ist gewollt.


            Viel wahrscheinlicher: *erlernt*. Denn obige Schreibweisen wurden ja über Jahre verwendet und wohl mit gleichem Nachdruck eingefordert wie die aktuellen. Damals hätten sich einige wohl auch über "SUSE" aufgeregt. Und bei so vielen Änderungen zu erwarten, dass die Leute sich dann sklavisch an die jeweilige Schreibweise "du jour" halten, ist unrealistisch.

            Wie gesagt: Das Problem sind imo die Namen, nicht die User/Kunden/Journalisten.

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              Von Anonymous am Do, 13. Juni 2019 um 19:11 #

              Denn obige Schreibweisen wurden ja über Jahre verwendet und wohl mit gleichem Nachdruck eingefordert wie die aktuellen.

              S.u.S.E. und später SuSE gab es als Distribution gerade 7 Jahre von 1996 bis 2003. Inzwischen ist mehr als die doppelte Zeit vergangen, wir haben längst 2019.

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Von pinky am Sa, 8. Juni 2019 um 10:19 #

Eines derwichtigsten Zitate von Brown auf dem LWN Artikel ist für mich dieser:

Sadly, there have been times working on Kubic I have been requested by SUSE to say publicly things and act in a way which I feel would have compromised not only SUSE & openSUSE's best interests, but also my personal responsibility to always act in a truthful manner when interacting with fellow openSUSE contributors and our upstreams. I will not air dirty laundry in detail here, but needless to say, my faith in SUSE's ability to always do the right thing has been shaken.

Es scheint also auch handfeste Verstimmungen zwischen SUSE und (dem Board von) openSUSE zu geben.

Rational betrachtet weiß ich nicht ob man sich einen Gefallen tut wenn man sich von einem so bekannten Namen/Logo und der Unterstützung einer Firma trennt, wenn es jetzt schon einen Entwicklermangel gibt. Meiner Meinung nach ist die Chance groß, dass man das damit eher verstärkt. Aber als nicht-openSUSE Benutzer kann ich mir das entspannt von der Seitenlinie anschauen.

  • 0
    Von Anonymous am Sa, 8. Juni 2019 um 10:38 #

    Aber als nicht-openSUSE Benutzer kann ich mir das entspannt von der Seitenlinie anschauen.

    Wenn ein Projekt sich selbst zerlegt, dann ist das sicher ärgerlich für die betroffenen Anwender, aber kein Weltuntergang. Wenn es so kommt und openSUSE den Bach heruntergeht, dann ist es halt so ... shrug ...

    Mein System läuft ausgesprochen performant und stabil, ich habe dann alle Zeit der Welt, um mich nach einem anderen System für die Zukunft umzusehen.

    0
    Von pointer am Sa, 8. Juni 2019 um 12:22 #

    Die zitierte Passage hat mich auch aufhorchen lassen, zumal ich Brown immer als sehr SUSE-nah empfunden hatte.

    Für mich steht das Projekt an einem Scheideweg: Entweder es geht in Richtung Unabhängigkeit (dann braucht es irgendwann auch einen neuen Namen) oder es bleibt auf dem bisherigen, vermeintlich sicheren Pfad. Schwierige Entscheidung, denn *beides* birgt Risiken und Chancen.

    0
    Von kamome umidori am So, 9. Juni 2019 um 22:17 #

    > ob man sich einen Gefallen tut wenn man sich von einem so bekannten Namen/Logo und der Unterstützung einer Firma trennt

    Wenn man die Unterstützung verliert, kann das natürlich wehtun.
    Aber den Namen könnte man sicher entspannter sehen – es geht ja nicht um eine Parallel-Distri (wie sich z.B. Libreoffice gegen OpenOffice durchsetzen musste), es würden eben alle, die jetzt openSUSE installieren, ein XYZ verwenden. Wer jetzt ein openSUSE kennt, wird dann sicher auch XYZ kennen.

    • 0
      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mo, 10. Juni 2019 um 01:46 #

      Dein Kommentar ergibt keinen Sinn denn es will sich nicht erschließen wo genau du den Unterschied zu Libreoffice siehst

      Es passiert exakt genau das gleiche, aber ja openSUSE kann nur besser werden und auf lange Sicht geht SuSE enterprise den Bach runter worum es nicht schade wäre

      redhat zeigt mit Fedora und vor allen CentOS seit langem wie es geht

      Und ja CentOS ist seit Jahren eine redhat trademark und kein unabhängiger Klon, der wurde niemals bekämpft, letztlich sogar übernommen WEIL es eine win-win Situation ist wenn der potentielle Kunde ohne kopfstand von CentOS mittels weniger Handgriffe und ohne Neuinstallation ein bezahlter werden kann

      vor allem kannst du dein testzeug kostengünstig auf CentOS belassen und hast dank binärkompatibilität auch Tests die etwas wert sind

      Selbiges beim Aufbau neuer produktivserver: CentOS Master klonen, Entwicklung, finally unter support stellen und wenn das Zeug an Wichtigkeit verliert ohne Neuinstallation wieder zurück zu CentOS

      wo kann denn SuSE da ernsthaft mitspielen?

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Von Ritter Runkel von Rübenstein am Mo, 10. Juni 2019 um 17:59 #

wenn es kein wie-auch-immer-SuSE mehr geben würde.
Außer vielleicht, wenn sich die Vertreter der Fraktionen Pro und Contra openSUSE sich öffentlich auf die allerdämlichste Art und Weise beim Vornamen nennen - und dabei, wie es scheint, überhaupt nicht merken, wie sehr sie sich doch zum Papplöffel machen.

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    Von Anonymous am Mo, 10. Juni 2019 um 18:51 #

    Gegen pro & contra ist grundsätzlich nichts einzuwenden, wenn man dabei einigermaßen sachlich bleibt.

    Anscheinend haben es sich aber welche zur Lebensaufgabe gemacht, gegen openSUSE zu bashen, wo immer sich die Gelegenheit bietet (siehe hierzu auch meine Ankmerkung "JEHOVA" weiter oben). Bingo ...

    Ansonsten gebe ich dir Recht: wenn die openSUSE auf der Strecke bleibt - warum auch immer - es gibt reichlich Alternativen.

    Aber darüber mache ich mir Gedanken, wenn es soweit ist. Aktuell ist dach alles pure Spekulation.

    0
    Von pointer am Mo, 10. Juni 2019 um 19:24 #

    1. You never know what you've got until you lose it.
    2. Jeder hat das Recht, sich zum "Papplöffel" zu machen.
    3. Willkommen im Club!

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Jun 2019 um 19:28.
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    Von TF-TF am Di, 11. Juni 2019 um 09:32 #

    + 1
    Auf Grund in der letzten Zeit hier eingezogenen Diskussionskultur, oft noch unter Heise-Niveau, beteilige ich mich kaum noch. Lese meist nur noch die Artikel selbst.

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Von schade am Di, 11. Juni 2019 um 12:16 #

Ich gehöre auch zur Gemeinde der überzeugten Opensuse-Nutzer

Viel Gemecker scheint die Erfahrungen aus Vorkriegszeiten zu dokumentieren - einer Zeit als es Ubuntu/Mint und co noch nicht mal gab.
Aus meiner Sicht hat die enge Bindung an SLES sehr viele positive Seiten - aus meiner Erfahrung eine deutliche Stabilisierung der Entwicklung vulgo Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Innovation.

Man bleibt bei KDE und integriert es, man pflegt Yast, man führt btrfs ein und liefert dazu snapper, es gibt den OBS ..
alles Alleinstellungsmerkmale.

Den Paketmangel halte ich nach meinen Erfahrungen für ein Gerücht - es gibt fast alles auch wenn die meisten Entwickler zunächst mal für die debian/ubuntu- oder redhat-Schiene entwickeln.

Ich befürchte - trotz Verständnis für die Argumente - dass ein Opensuse-fork nicht automatisch mehr Entwickler aber mehr Reibungsverluste mit sich bringt.
Dafür ist immer noch Gelegenheit, wenn sich Suse tatsächlich von Opensuse abwendet aber das ist nicht zu sehen.

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    Von wurzel am Di, 11. Juni 2019 um 14:41 #

    ich kann mich deiner Position nur anschließen.
    Opensuse 'hält Kurs' was offenkundig mit der Notwendigkeit der kommerziellen Mutter zu tun hat, den Kunden einen langfristig konsistenten Unterbau zu liefern.
    Das mag langweilig sein aber ergibt eine stabile Arbeitsdristro.
    Zudem kann man sich erlauben die Entwicklungsarbeit zu finanzieren - du hast yast - btrfs/snapper und obs genannt.
    Das ist vorbildlich und nicht Kommunity-feindlich wie die Aktionen von Canonical.

    Die Divergenzen zwischen Opensuse und SuSE scheinen atmosphärisch zu sein .. ja .. sowas kommt in allen Familien vor.

    Dieses zwanghafte UI-Gebastel vieler anderer Distros finde ich .. zwanghaft ...
    Baut an der Substanz .. nicht am UI
    Man kann über KDE viel meckern aber die machen langfristige Arbeit.

    • 0
      Von Frühstücksbrötchen am Di, 11. Juni 2019 um 15:42 #

      Sorry, aber wenn ich alleine das Theater um den 20.03. herum sehe, welches mit dem gegen die Wand gefahrenen Build Service los war. Und dann hat man lt. M. Meissner nicht mal genug Geld um ein vernünftiges Backup dieser Infrastruktur zu finanzieren...

    0
    Von pointer am Di, 11. Juni 2019 um 14:58 #

    > Ich befürchte - trotz Verständnis für die Argumente - dass ein Opensuse-fork nicht automatisch mehr Entwickler aber mehr Reibungsverluste mit sich bringt.


    Soweit ich es verstanden habe, geht es aktuell nicht um einen Fork, sondern um die Gründung einer Stiftung, evtl. mit neuem Namen. Zielsetzung ist offenbar, finanzielle Transaktionen zu erleichtern und Sponsoren anzuziehen (s. mein Post weiter oben).

    Ansonsten bliebe wohl alles, wie es ist. Mehr Entwickler oder andere Mitarbeiter bringt das aber imo auch nicht.


    > Dafür ist immer noch Gelegenheit, wenn sich Suse tatsächlich von Opensuse abwendet aber das ist nicht zu sehen.

    Ich finde, dass eher SUSE Bammel davor haben sollte, dass sich openSUSE von SUSE abwendet. Aber das ist ja auch nicht zu sehen. ;)

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