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Thema: Opensuse strebt eigene Organisation an

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von pointer am Mi, 12. Juni 2019 um 16:54 #

Ich würde nicht gleich hinter jedem falsch geschriebenen openSUSE einen Troll oder Basher vermuten. Der Autor des Artikels hier auf Pro-Linux ist sicher keiner und dem von der c't würde ich das auch nicht unterstellen.

Die Gründe sind einfacher:
1. Wer *merkt* sich schon, ob nun openSUSE oder OpenSuse (oder Ähnliches).
2. Und selbst wenn man weiß, wie es richtig geschrieben wird, ist es einfacher z. B. OpenSuse zu *tippen* als openSUSE, weil man dazu ja in's Capslock wechseln muss (und wieder zurück). Und ohne Capslock wird's ja noch schwieriger.

Markennamen müssen einfach sein. Und das trifft auf openSUSE nur in der gesprochenen Form zu - und das gilt bei einem viersilbigen Namen auch nur bedingt.

Zudem ruft das Wort "Suse" zumindest im Deutschen nicht nur positive Assoziationen hervor. Um's mal vorsichtig auszudrücken. ;)

Also sorry, nee, der Name ist schon suboptimal.

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    Von Au Backe am Do, 13. Juni 2019 um 10:44 #

    Ich würde nicht gleich hinter jedem falsch geschriebenen openSUSE einen Troll oder Basher vermuten.

    Das tat/tue ich auch nicht. Ich schrieb , dass das oft der Fall ist, nicht grundsätzlich. Und es gibt viele Beispiele auch hier bei pro-linux.de Kommentaren dafür , kann ja jeder selbst überprüfen.

    1. Zu realisieren, dass die Marke SUSE heißt, sollte nicht wirklich schwer sein selbst für Minderbegabte.
    2. Dass die freie Version mit dem Präfix "open" unterschieden wird, desgleichen.
    Allenfalls nachvollziehbar wäre eine Schreibweise "Open".

    Das hat nichts mit Tipp-Mechanismen zu tun. Die Schreibweise SuSE/S.u.S.E. ebenfalls nicht.
    Das sind eben keine Vertipper oder Handlingsprobleme mit Capslock, es ist gewollt.
    Und andere Schreibweisen tauchen praktisch nie auf, was dann aber der Fall wäre.

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      Von pointer am Do, 13. Juni 2019 um 12:18 #

      > Das tat/tue ich auch nicht. Ich schrieb , dass das oft der Fall ist, nicht grundsätzlich.


      Und mein Kommentar war nicht als mathematische Abhandlung gedacht.


      > Und es gibt viele Beispiele auch hier bei pro-linux.de Kommentaren dafür , kann ja jeder selbst überprüfen.


      Und es gibt eben noch mehr Gegenbeispiele, also un-richtige Schreibweisen von Neutralen oder auch Sympathisanten.


      > 1. Zu realisieren, dass die Marke SUSE heißt, sollte nicht wirklich schwer sein selbst für Minderbegabte.


      Das hat nichts mit Begabung zu tun, sondern mit *Bedeutung*, nämlich Bedeutung für den User/Kunden. Ob nun openSUSE, OpenSuse oder OpenSuse bzw. SUSE oder SuSE etc. ist für viele eben nicht wirklich relevant. Das kam ja auch in diesem Thread deutlich zum Ausdruck.

      Minderbegabung sehe ich eher bei denen, die sich die aktuellen Namen ausgedacht bzw. diese abgenickt haben. Ein Markeninhaber hat schließlich kein *Recht* auf richtige Schreibweise seine Marke. Er kann seine Marke allerdings so anlegen, dass diese überwiegend eingehalten wird. Und das ist bei SUSE/openSUSE ganz offenkundig nicht der Fall.


      > 2. Dass die freie
      Version mit dem Präfix "open" unterschieden wird, desgleichen.
      Allenfalls nachvollziehbar wäre eine Schreibweise "Open".


      Siehe oben.


      > Das hat nichts mit Tipp-Mechanismen zu tun. Die Schreibweise SuSE/S.u.S.E. ebenfalls nicht. Das sind eben keine Vertipper oder Handlingsprobleme mit Capslock, es ist gewollt.


      Viel wahrscheinlicher: *erlernt*. Denn obige Schreibweisen wurden ja über Jahre verwendet und wohl mit gleichem Nachdruck eingefordert wie die aktuellen. Damals hätten sich einige wohl auch über "SUSE" aufgeregt. Und bei so vielen Änderungen zu erwarten, dass die Leute sich dann sklavisch an die jeweilige Schreibweise "du jour" halten, ist unrealistisch.

      Wie gesagt: Das Problem sind imo die Namen, nicht die User/Kunden/Journalisten.

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        Von Au Backe am Do, 13. Juni 2019 um 19:11 #

        Denn obige Schreibweisen wurden ja über Jahre verwendet und wohl mit gleichem Nachdruck eingefordert wie die aktuellen.

        S.u.S.E. und später SuSE gab es als Distribution gerade 7 Jahre von 1996 bis 2003. Inzwischen ist mehr als die doppelte Zeit vergangen, wir haben längst 2019.

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