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Fr, 7. Juni 2019, 08:18

Software::Spiele

Quake II RTX vorgestellt

Nvidia hat eine angepasste Version des Spieleklassikers Quake II vorgestellt, die Raytracing für die Anzeige der Umgebung nutzt. Die ersten drei Level stehen auch als Pakete für Linux und Windows bereit.

Quake II RTX

Nvidia

Quake II RTX

Die neue GPU-Reihe des US-amerikanischen Soft- und Hardwareherstellers Nvidia erlaubt es unter anderem in Echtzeit, 3D-Szenen mittels Raytracing zu berechnen. Dazu hat Nvidia in der Turing-Architektur spezielle Raytracing-Funktionalität integriert und die Unterstützung in Vulkans VK_NVX_raytracing-Erweiterung in den Treibern implementiert. Damit ist die neue Technologie nicht nur unter Windows, sondern auch unter Linux nutzbar, was der Hersteller nun in Form einer Demonstration allen Nutzern zeigt.

Nvidias Präsentation der RTX-Funktionalität setzt auf den vor über 20 Jahren veröffentlichten Ego-Shooter Quake II auf. Dazu nutzt der Hersteller die 2001 veröffentlichte Quellen des Spiels, die durch ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) angepasst und um Echtzeit-Raytracing ergänzt wurden. Nvidia hat darauf aufbauend dem Spiel weitere visuelle Effekte hinzugefügt, die Texturierung verbessert und diverse grafische Änderungen und visuelle Verbesserungen in den Quellen vorgenommen. Das Ergebnis ist eine vollständig veränderte Darstellung des Spieleklassikers.

Quake II RTX setzt auf die VK_NV_ray_tracing-Erweiterung von Vulkan und benötigt dementsprechend entweder die RTX-Generation von Nvidias GPUs oder die GeForce GTX 1000 »Pascal«-Reihe sowie die proprietären Treiber des Herstellers. Die Quellen des Spiels können direkt von GitHub heruntergeladen werden. Wer das Spiel ausprobieren möchte, kann das Demo von Quake II RTX direkt von der Seite von Nvidia herunterladen. Besitzer von Quake II können die darin enthaltenen Ressourcen nutzen und zusammen mit dem freigegebenen Quellen das komplette Spiel in einer RTX-Version spielen.

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