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Thema: Gimp 2.10.12 mit Neuerungen und Korrekturen

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von PraetorCreech am Do, 13. Juni 2019 um 11:15 #

Ich freue mich sehr, dass die Gimp Entwicklung mittlerweile wieder in regelmäßigen Releases sichtbar ist. Ich habe keine Ahnung von Foto- und Grafikbearbeitung, und dennoch mag ich Gimp, Krita und Inkscape als Triumvirat auf meinen PCs. Mit dem ein oder anderen Tutorial habe ich bisher immer hinbekommen was ich wollte. Sicher nicht so perfekt, wie es ein Profi mit Adobe Software könnte, aber den Unterschied im Ergebnis möchte ich nur zu einem geringen Teil der Software ankreiden. Bin halt n00b.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Jun 2019 um 11:15.
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    Von bobo am Do, 13. Juni 2019 um 11:55 #

    Ich sag mal einfach das Preis-Leistungsverhältnis stimmt

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      Von PraetorCreech am Do, 13. Juni 2019 um 12:12 #

      Das ist schon ein bisschen böse ausgedrückt. Gerne wird Gimp von erfahreneren Nutzern als komplett nutzlos hingestellt, und das ist es einfach nicht. Es ist keine Konkurrenz zu einem aktuellen Photoshop, aber eine Vielzahl der Nutzer könnte damit eh nix anfangen. Auch auf anderen Systemen gibt es kostenlose Fotobearbeiter, die keine Konkurrenz zu Photoshop sind. Trotzdem kann man z.B. mit Paint.net schnell mal schöne Ergebnisse zusammenpfuschen.

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        Von mosu am Do, 13. Juni 2019 um 14:23 #

        Das Gimp keine Konkurrenz zu Photoshop wäre, halte ich für einen nicht so guten Witz. Wenn ich Bildbearbeitung mit Ebenen, Ebenenmodi etc., zahlreichen Filtern, Masken, Retuschewerkzeugen etc. machen will, wenn ich z.B. auf selbstbestimmte Art HDR-Bilder anfertigen will etc. dann habe ich irgendwann die Wahl zwischen Gimp und Photoshop (und ja nach Anwendungsfall noch ein paar anderen Programmen). Wenn ich in einer Einrichtung, z.B. einer Schule, solche Techniken unterrichten will, muss ich mich ganz konkret entscheiden, ob ich das Geld in die Software oder in die Hardware stecken will. Und das ist jetzt kein hypothetischer Fall.

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          Von bra am Do, 13. Juni 2019 um 15:44 #

          GIMP kann Photoshop nicht einmal zur Hälfte das Wasser reichen. Die Software ist in der Arbeits(!)praxis lichtjahre hinterher - Stichwort Ebenenstile, die intelligenten Pinsel von Photoshop, usw. - damit wird kein professioneller Mediengestalter Arbeiten wollen.

          Dennoch ist es natürlich eine extrem gute Software, die ich auch gerne benutze. Aber in den Schulen sollte nunmal der Marktstandard gelehrt werden. Ich verstehe auch nicht, warum immer alle nach OO / LO schreien - in 95% der Firmen wird MSO eingesetzt und gehört somit leider auch unterrichtet. Und wer in die Richtung der Gestaltung geht, muss nun mal Photoshop lernen (sofern er es in seiner beruflichen Richtung braucht - klar Illustrator etc., aber wir vergleiche nja gerade mit GIMP).

          Überall müssen Unterrichtsmaterialien angeschafft werden, seien es Geräte und Materialien in Physik / Chemie, Instrumente im Musikunterricht oder Bücher in Fremdsprachen - und genau so müssen wir die Ausgaben für Software mit einplanen. Das gehört eben auch zur Digitalisierung dazu - und nicht etwas zu benutzen, nur weil es gratis (und frei) ist.

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            Von George99 am Do, 13. Juni 2019 um 16:39 #

            Seit wann gehört es zur Aufgabe der Schule, Unterricht in der Benutzung kommerzieller PC-Programme zu geben? (Außer vielleicht in freiwilligen AGs?)

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            Von maxxxx am Do, 13. Juni 2019 um 17:25 #

            > Aber in den Schulen sollte nunmal der Marktstandard gelehrt werden.

            Das sehe ich auch anders. In der Schule sollten Grundprinzipien gelehrt werden, die man dann mit jeder Software umsetzen kann.

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            Von lilili am Do, 13. Juni 2019 um 17:55 #

            und morgen gibts ne neue Version und der Id... der nur Knöppe bedienen kann die an der selben Stelle sind anstatt nach Prinzipien arbeitet sitzt dann dumm da ...

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              Von haha am Fr, 14. Juni 2019 um 10:39 #

              Das ist wirklich so: Der Admin hatte im Personalbüro nach einer MS-Office-Umstellung eine Dreiviertelstunde (NRW: das sind 45 min) den Funktions-Aufruf der partiellen Verschlüsslung im Excel gesucht ...

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            Von Goofos am Do, 13. Juni 2019 um 19:27 #

            Gimp 2.10 ist in der Fotobearbeitung schon längst an Photoshop vorbei gezogen. Das behaupte ich als Grafiker und Mediengestalter der seit Jahren mit beiden Programmen arbeitet.

            Der einzige Vorteil von Photoshop ist bloß die bessere Integration in andere Adobe Programme wie InDesign, Illustrator usw.

            Ansonsten liefert Gimp seit 2.10 quallitativ bessere Ergebnisse, besonders wenn man einfach gleich mit 32 bit floating point pro Kanal arbeitet. Was selbst auf meinem alten Rechner in hohen Auflösungen gut funktioniert hat.

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              Von was ist das am Do, 13. Juni 2019 um 20:54 #

              Ich bin kein Grafiker oder Mediengestalter, hatte aber eine Ausbildung in Adobe Produkten. Photoshop, InDesign, Illustratior etc. Photoshop schlägt Gimp 2.10 deutlich. In Geschwindigkeit und Grafikbearbeitung. Dafür kostet die Software auch was.

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                Von Goofos am Fr, 14. Juni 2019 um 00:26 #

                Naja, bei der Geschwindigkeit kann man drüber streiten was schneller ist. Allerdings arbeite ich mit Gimp 2.10 nur noch in 32 bit pro Kanal. Photoshop meist nur in 8 bit, da es bei 16 bit häufig schon in die Knie ging.

                Bei der Bildbearbeitung wüsste ich aber nicht, wie Photoshop Gimp so deutlich schlagen kann. Photoshop bietet zwar noch etwas mehr an Funktionen, aber da muss man auch sagen, dass da schlicht viel Rotz dabei ist.
                Das fängt bei den Ebenenstilen an. 2-3 Optionen wie die Kontur verwendet man zwar häufiger, beim Rest endet man doch damit eine neue Ebene zu erstellen.
                Auch die Gimmicks wie Content Aware Fill/Resize oder auch bloß Objekte ausschneiden, sieht zwar in den Präsentationen und den Videos toll aus, am Ende gibts dann aber bloß wenige Bilder wo das tatsächlich auch zufriedenstellend funktioniert und man nicht genauso lange nachbearbeitet wie wenn man es gleich selber gemacht hätte.

                Da hätte ich noch einige mehr Beispiele wo man wieder zu einem klassischen Workflow zurückkehrt. Bloß den kann Gimp mindestens auch und bei einigen Sachen qualitativ meiner Meinung nach besser.

                Wie schon gesagt, die Stärke von Photoshop ist hauptsächlich, dass es mit anderen Adobe Programmen gut zusammen arbeitet und man umher switchen kann, wie man es braucht.
                Das ist ein Punkt, der bei den Open Source Programmen meistens schwierig ist.

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              Von brum am Fr, 14. Juni 2019 um 10:42 #

              Als Nicht-Grafiker: Was sagst Du zu dem Thraet von 'bra' weiter oben:

              "GIMP kann Photoshop nicht einmal zur Hälfte das Wasser reichen. Die Software ist in der Arbeits(!)praxis lichtjahre hinterher - Stichwort Ebenenstile, die intelligenten Pinsel von Photoshop, usw. - damit wird kein professioneller Mediengestalter Arbeiten wollen."

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                Von Janko Weber am Mi, 19. Juni 2019 um 00:31 #

                Wenn Du Dir die Beiträge von Goofos durchgelesen hast und einigermaßen intelligent bist (also mindestens so das Du den Inhalt begriffen hast) sollte Dir eigentlich klar sein daß er auf solchen Schwachsinn garnichtmehr antworten muß.

                Als Nicht-Grafiker: Schiebt euch euer blödes Photoshop in den Arsch! Adobe=Terrorismus.


                MfG Janko Weber

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            Von PraetorCreech am Do, 13. Juni 2019 um 20:06 #

            Schule im Sinne von Realschule, Gymnasium etc. muss definitiv nicht auf dem Marktführer lehren, die sollen die Prinzipien beibringen, gerne auch mit kostenloser/offener Software, die jeder Schüler dann auch daheim installieren kann.
            Berufsausbildung oder ein entsprechend spezialisiertes Studium sollte möglichst nah an der späteren Praxis sein, da gebe ich Dir soweit recht.

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            Von Ghul am Fr, 14. Juni 2019 um 03:39 #

            Ich verstehe auch nicht, warum immer alle nach OO / LO schreien - in 95% der Firmen wird MSO eingesetzt und gehört somit leider auch unterrichtet.

            Als Firmenchef will man Geld sparen, daher wäre es schön, wenn die Arbeitnehmer mit OO/LO Vorwissen kämen würden.
            Und wenn die das haben, dann sind die damit auch produktiv.

            MSO Vorwissen führt nur dazu, dass der Wohlstand und das Kapital das Land verlässt.

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              Von haha am Fr, 14. Juni 2019 um 10:47 #

              1. Weil man damit arbeiten kann, und schon gar nicht nach Versionswechsel eine Mitarbeiterschulung abhalten muss.

              2. Es speicher in einem ISO-genormten standardisierten Dateiformat und ist nach 'tausend' Jahren noch lesbar.

              3. Es hat die Funktionen, welche man braucht. So kann ich von einem Dokument von ausgewählten Seiten einen PDF-Export machen

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            Von throgh am Fr, 14. Juni 2019 um 10:33 #

            Die Verfahren sind wichtig, Verständnis für Grundlagen und Vorgehensweisen kann man problemlos mit quelloffener, freier Software vermitteln. Und einen "Marktstandard" gibt es insofern nur, weil diese hübsche Kunstwort allerorten eingeredet wird. Andere Schwerpunkte setzen, Prinzipien wie gesellschaftliche Freiheiten und Teilhabe nach vorne setzen, schon sieht das Verhältnis anders aus und GIMP wie auch LibreOffice erhalten somit auch weit mehr Aufmerksamkeit. Ob diese dann gut wie auch hilfreich ist? Das bleibt abzuwarten. Aber wenn man natürlich dann wiederum GIMP als Beispiel stets nur mit Photoshop vergleicht statt diese Applikation als komplett eigenständig wahrzunehmen, wird sich an dem Kontext und auch diesen wirklich sinnfreien Vergleichen (GIMP ist nun einmal nicht Photoshop, soll es auch gar nicht sein!) nur wenig verändern.

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              Von was ist das am Sa, 15. Juni 2019 um 07:18 #

              Es ist in der Realität schon so, das zb. Unternehmen sich wünschen das ihr (neues) Personal bereits mit optimiertem Wissen in ihr Unternehmen kommen und "sofort" Einsatzbereit sind. Davon sind wir in der Realität auch noch weit entfernt, aber dem wird entgegen gewirkt, zum Beispiel in der Ausbildung, in dem man auf Branchenübliche Software setzt. Und mal ehrlich... Wenn man Gimp kann, kann man nicht automatisch Photoshop. Oder eine andere Software stattdessen.

              Ich musste auch schon folgende Erfahrung machen. Ich bin Jahrelanger openSuSE-Nutzer und habe mit Ubuntu nichts am Hut. Ich kam in ein Unternehmen, welches mich dann eben vor Ubuntu als Entwicklungsgerät hingesetzt hat. Weil laut meiner Bewerbung, ich mit Linux Erfahrung gesammelt hatte. So komisch es auch war, aber ich bin mit Ubuntu anfänglich nicht zurecht gekommen. Obwohl ich auch Gnome 3 einsetze, wirkte das Ubuntu Gnome schon reichlich fremd.

              Dazu dann konfigurieren, installieren usw. Ich habe es zwar dann hinbekommen, aber sowas will ich nicht nochmal durchmachen. Du hast ja bereits damit zu tun sich in die neuen Aufgaben und Themen einzuarbeiten, da ist jede zusätzliche Hürde ungleich neue Last.

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                Von throgh am Sa, 15. Juni 2019 um 09:49 #

                Es geht nicht darum "automatisch" etwas zu können und jedes Unternehmen hat nochmals eigene Besonderheiten. Das was sich Unternehmen wünschen, wird defakto niemals passieren: Menschen als "neue Mitarbeiter" sofort einsatzbereit und noch verbessert. Das wird immer eine Illusion bleiben und man muss von Rüstzeiten ausgehen. Je nachdem wie die Abläufe und Prozesse dann nochmals sind werden diese entsprechend vergrößert oder verringert. Und wenn man selbst von einem "Standard" ausgeht, sollte man diesen Gedankengang umgehend wieder zur Seite legen.

                Es geht insofern auch darum übergreifend Software zu verstehen, aber sie auch als individuell und einzigartig anzuerkennen. GIMP wird niemals Photoshop sein, wie auch umgekehrt. Allein der Vergleich hier ist vollkommen unsinnig und deplaziert. Ja, GIMP bietet vergleichbare Funktionen, keine Frage. Aber dennoch ist diese Applikation eben eigenständig und allein diese ewigen Ersatzvergleiche nerven einfach nur. Die Fragestellung ist also: Bildbearbeitung unter GNU/Linux? Ja, GIMP ist klasse und kann mit vielen Anderen gut zusammenarbeiten und durchweg Abläufe abbilden. Photoshop unter GNU/Linux? Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Das ebenso unsinnig wie Microsoft Office stets mit LibreOffice zu vergleichen. Zwei unterschiedliche Applikationen und wirklich Jeder sollte sich darüber im Klaren sein: Wenn ich wechsle, brauche ich Zeit für Einarbeitung. Aber Grundlagen, die sollte man dann bereits verstanden haben.

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Von Andreleinchen am Do, 13. Juni 2019 um 14:07 #

Mit Krita oder Pinta kommt man irgendwie schneller zum Ziel.

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    Von kamome umidori am Do, 13. Juni 2019 um 14:33 #

    Abgesehen davon, dass ich Krita auf einem etwas schwächeren Rechner (1,5 GHz, Dualcore) nicht zum Zeichnen/Malen verwenden kann, da der Pinsel _sehr_ träge reagiert – mit Gimp keine Probleme.

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Von jhohm am Do, 13. Juni 2019 um 16:21 #

GIMP ist völlig überfrachtet, nicht intuitiv zu bedienen und frisst zuviel Speicher ( obwohl das wirklich besser geworden ist)
Pinta reicht IMHO aus, um mal schnell die Größe zu ändern, Rote Augen zu retuschieren oder so...

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    Von was ist das am Do, 13. Juni 2019 um 18:38 #

    Gimp kannst du dahingehend konfigurieren, das du vieles ausblenden kannst. Dann hast du auch Übersicht.

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    Von #! am Fr, 14. Juni 2019 um 00:54 #

    Pinta ist ein totes Projekt und hat Abhängigkeiten zum nicht mehr weiterentwickelten GTK# und Mono.
    Mono alleine frisst auch schon ordentlich Speicher.

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