Login
Newsletter
Werbung

Thema: CERN will sich von Microsoft befreien

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
3
Von mosu am Do, 13. Juni 2019 um 14:13 #

natürlich ist manches gut, was Microsoft und andere proprietäre Closed-source-Anbieter anbieten. Sonst würde es ja kein Mensch benutzen. Dennoch gibt es für das meiste schon heute bessere Alternativen. Paradebeispiel ist das Office-Paket - aber klar, auch da gibt es unterschiedliche Ansichten. Der entscheidende Punkt ist, dass die Closed-Source-Anbieter zum einen durch eine Rechtsprechung begünstigt werden, die es ihnen erlaubt, sich einerseits an dem verfügbaren Menschheitswissen zu bedienen und anschließend Teile davon einzuhegen und andere auszusperren. Dadurch wird schon einmal geistige Entwicklung insgesamt behindert. Zum Zweiten werden sie durch die Gesetzmäßigkeiten des sogenannten freien Marktes begünstigt, der es ihnen erlaubt mit massivem, aber verdecktem Lobbyeinsatz und bei Bedarf auch unlauteren Mitteln jeglicher Art ihre Produkte in den Markt zu drücken. Öffentliche Einrichtungen, besonders Bildungseinrichtungen (siehe Digitalpakt) spielen dabei natürlich eine Schlüsselrolle.
Würden öffentliche Einrichtungen - wie Cern wie öffentliche Schulen, Universitäten wie Regierungen und Ämter oder einstmals die Stadt München - verstärkt auf Open-Source setzen, und würden sie auch massiv darein investieren, dass Entwickler auch außerhalb von Firmen, also z.B. in Forschungseinrichtungen dafür bezahlt werden könnten, dann würden die bis heute in manchen Feldern existierenden Vorzüge proprietärer Lösungen dahinschmelzen wie Schnee in der Sonne.

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung