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Di, 18. Juni 2019, 12:37

Software::Systemverwaltung

m23 19.1 Linux unterstützt Mint 19

Das freie Softwareverteilungssystem m23, mit dem auf einfache Weise Linux-Clients innerhalb eines bestehenden Netzwerkes installiert und administriert werden können, wurde in einer Version 19.1 veröffentlicht. Neu in der aktuellen Version ist unter anderem die Möglichkeit der Installation von LinuxMint 19 und 19.1.

m23

Über ein Jahr nach der letzten Hauptversion ist mit m23 19.1 eine neue Version des universellen Softwareverteilungssystems fertig. Wie zu erwarten, sind die Änderungen gegenüber der letzten Version recht groß. Eine der wichtigsten Neuheiten ist dabei die Unterstützung von Linux Mint 19 Tara und 19.1 Tessa als zusätzliche Client-Distributionen. Mit dabei sind drei vorkonfigurierte Desktopumgebungen: Mate, Cinnamon und Xfce. Mit m23 können die Clients als 64- und 32-Bit-Variante – unabhängig vom Desktop – installiert werden.

Wie die Entwickler schreiben, wurde ein nicht unerheblicher Aufwand bei der Erstellung der neuen Version in den Test der Software investiert. »Diese m23-Version ist die wahrscheinlich mit Abstand am besten getestete Version in der Geschichte von m23 überhaupt«, schreibt das Team in der Ankündigung. Möglich machte es das neue m23-autoTest-Framework zum automatisierten Testen von m23. Mit diesem konnten erstmals – in zahllosen Testdurchläufen – Kombinationen von m23-Servern auf verschiedenen Plattformen mit m23-Clients aller unterstützten Clientdistributionen systematisch untersucht werden. »So konnten auch Fehler gefunden werden, die nur sehr sporadisch auftreten«, schreiben die Entwickler. m23-autoTest simuliert hierbei das Verhalten eines menschlichen Administrators durch Fernsteuerung der m23-Weboberfläche. Ein Testdurchlauf beinhaltet dabei die Installation eines m23-Servers und 18 durch diesen installierten m23-Clients. Alle Tests werden – für eine schnelle Durchführung und Wiederholbarkeit – in virtuellen Maschinen vorgenommen.

Das MDK (m23 Development Kit) wurde zudem in der neuen Version weiter verbessert. Das Kompilieren des Linux-Kernels und BusyBox als 64-Bit-Version funktioniert auch auf einem 32-bittigen m23-Server und die Software der Bootmedien wird nun aus Debian 8 und 9 zusammengestellt. Zudem wurde die Dokumentation einem Update unterzogen.

Zu den weiteren Neuerungen von m23 19.1 gehören diverse Fehlerkorrekturen und kleinere Anpassungen. Eine Liste aller Neuerungen liefert die Ankündigung der neuen Version. m23 19.1 ist als Update über die m23-Oberfläche oder via APT und als ISO zum Brennen der m23-Serverinstallations-CD oder als vorinstallierte virtuelle Maschine auf der Download-Seite des Projekts zu finden.

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