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Thema: DragonFly BSD 5.6 freigegeben

84 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Verfluchtnochmal_5987109 am Di, 18. Juni 2019 um 19:09 #

Meine Hauptmaschine mit 4x2 TB Raid10 auf ext4 und die darauf laufende Backup-VM für offsite-Sicherungen mit btrfs zwecks Std-compression laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden

Datenverluste kenne ich nur von Berichten anderer

Was genau soll mir fehlen?

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    Von Acader am Di, 18. Juni 2019 um 21:59 #

    Ach, der Märchenerzähler bei der Arbeit. Deine Nase muss doch 3 Meter lang sein, du Super-Pinocchio,

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    Von Mietzekatze am Mi, 19. Juni 2019 um 05:27 #

    Na die Updates fehlen dir, na ja und dann wird ja auch der ein oder andere “reboot“ fällig.

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      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 19. Juni 2019 um 19:53 #

      Welche Updates fehlen mir denn und was hat das Dateisystem mit einem Reboot nach einem Kernel Update zu tun?

      Physische Maschine: 14 Sekunden, VM 4-10 Sekunden

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        Von klopskind am Mi, 19. Juni 2019 um 23:15 #

        Sie schrieben

        Meine Hauptmaschine mit [...] und [...] laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, [...] ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden[.]
        Das heißt, dass seit "fast 10 Jahren" bzw. "11 Jahren" kein Neustart dieses Systems durchgeführt wurde.

        Nun könnte es in Ihrem Sinne bestenfalls noch sein, dass Live-Patching zum Einsatz kam, aber a) existiert das für Linux noch nicht allzu lange [0], und b) sind die Möglichkeiten von Live-Patching relativ begrenzt, was einen durchgängigen Betrieb von fast 10 Jahren mit Hilfe dieser Technik unwahrscheinlich macht.

        Ergo bleibt fragwürdig, wie Sie das System auf dem aktuellen Stand halten und durchgängig betreiben können.
        Der Einwand von Mitzekatze ist also gewissermaßen berechtigt.

        Oder sind Sie Altkunde von Ksplice Inc.? Wie viel zahlten und zahlen Sie?

        --
        [0] - Ksplice Inc. waren 2009 die ersten, die Unterstützung von Live-Patching für Linux anboten. Das ursprüngliche Angebot existiert aber schon länger nicht mehr, denn 2011 übernahm Oracle Ksplice Inc. und stellte das Angebot um. Altkunden wurden angeblich weiterhin betreut (wahrscheinlich zu saftigen Aufpreisen).

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          Von Verfluchtnochmal_5987109 am Do, 20. Juni 2019 um 01:50 #

          Ein fucking regulärer Reboot wegen eines kernel updates ist keine Downtime vergleichbar mit backup restore oder cold migration auf neue hardware, hättest du gelesen worauf du geantwortet hast

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            Von klopskind am Do, 20. Juni 2019 um 15:26 #

            Ein fucking regulärer Reboot wegen eines kernel updates ist keine Downtime vergleichbar mit backup restore oder cold migration auf neue hardware, [...]
            Wer hat etwas anderes behauptet?

            Bezüglich der Dauer der Downtime stimme ich Ihnen sogar zu. Daraus folgt allerdings nicht, dass ein "regulärer" Neustart keine Downtime nach sich ziehen würde (non sequitur), was Sie mit Ihren Äußerungen ("laufen durch" / "durchlaufen") ja implizit behaupten. So oder so, es bleibt trotzdem eine Downtime.

            P.S.: Kein Grund so aufbrausend zu werden...

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            Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 10:46 #

            Sicherlich ist ein reboot eine Downtime des servers (nicht aber umbedingt des dienstes)
            Beweis? Gib vor und nach reboot $uptime ein ;)
            Deshalb gibt es dinge wie Livepatch.....

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              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 14:32 #

              Nur blöd dass sich das "ohne Downtime" eigentlich auf Live-Migration bezieht, würdet irh sinnerfassend lesen können hättet ihr das verstanden und nachdem das Wort VM im ersten Kommentar vorkommt sollte auch Virtualisierung klar sein womit sich mir nicht erschliesst warum du Kasperl mit "Aber phyische Hosts kann man nicht live migrieren" aus deinem Loch gekrochen kommst

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                Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 14:56 #

                Du hast dich auf die Backupmaschine bezogen, die darf meistens Downtime haben ;)
                Der Kasperl bist leider Du...jemand der ein Reboot nicht als Downtime sieht, und dann hin und her zappt mit seinen Ausagen.

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                Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 15:08 #

                Aber wie migrieren Sie denn nun Ihre "Hauptmaschine", d.h. live bzw. ohne Downtime?

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                  Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:17 #

                  Er hat zwanzig Jahre erfahrung, da zupft man den Ramriegel soschnell raus und wieder rein dass alles erhalten wird. Manchmal wenn er nur 10 kaffes hatte arbeitet er auch mit stickstoff.

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                  Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:22 #

                  Sag mal bist du völlig netrunken?

                  "tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden"

                  Die Live-Migration bezieht sich auf die Produktivserver
                  Mach einen Deutschkurs

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    Von kraileth am Mi, 19. Juni 2019 um 07:47 #

    Du setzt *ernsthaft* praktisch seit der Erstveröffentlichung auf BTRFS? Ich würde jetzt normalerweise darauf hinweisen, daß es doch einen Unterschied zwischen mutig und tollkühn gibt. Darf ich fragen, wie Dein Setup aussieht? Auf welche Kompression setzt Du? (War zumindest LZO schon seit Anfang an dabei? Mein Gedächtnis läßt mich da leider im Stich) Praktisch jeder, der das Dateisystem in frühen Tagen angefaßt hat, hat dies bereut.

    Den Rest lasse ich mal unkommentiert. Es ändert sich aber übrigens nichts an der Aussage des Erstposters, daß HAMMER ein ganz anderes Kaliber ist als die Linux-Dateisysteme (und das als Ein-Mann-Veranstaltung - das ringt einem schon Respekt ab).

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      Von holgerw am Mi, 19. Juni 2019 um 08:52 #

      Hallo @kraileth,

      ich verteidige ja gerne, auch manchmal mit ein wenig Impulsivität, BSD-Systeme.

      Aber die Reaktion auf Andys Kommentar passt doch hier bestens :D

      Er behauptet, und das sehr schwammig, es fehlt die Begründung, an deren Stelle tritt Provokation und von entsprechender Qualität ist dann die erste Antwort darauf.

      Damit erweist man meines Erachtens solchen Projekten wie dfbsd einen Bärendienst, denn so macht man keine Leute unter den Linuxfreunden neugirig, mal dfbsd auszuprobieren.

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        Von klopskind am Mi, 19. Juni 2019 um 23:46 #

        Aber die Reaktion auf Andys Kommentar passt doch hier bestens :D

        Er behauptet, und das sehr schwammig, es fehlt die Begründung, an deren Stelle tritt Provokation und von entsprechender Qualität ist dann die erste Antwort darauf.

        Jein. Ich kann Andys Kommentar auch nicht in Gänze zustimmen, siehe auch mein Kommentar weiter unten. Aber ich vermute, dass ich zwischen den Zeilen lesend verstehen kann, was er damit sagen möchte. Jedenfalls hat mein recht gesunder Optimismus mich dazu gebracht, es zu versuchen. Es steckt schon ein wahrer Kern in seiner Äußerung.

        Eine Antwort muss nicht dieser Qualität sein, auch nicht die erste (hier von Verfluchtnochmal), denn der Antwortende hatte zuvor die Wahl, überhaupt eine Antwort zu verfassen. Falls also Ihre Beschreibung von Andys Kommentar zutrifft, wo ich Ihnen gewissermaßen zustimmen muss, und ein Leser des Kommentars das auch so sieht, so hätte dieser die Wahl gehabt, den Kommentar zu ignorieren und keine Antwort zu verfassen, oder aber mit einer sachlichen Auseinandersetzung, Hinterfragung oder Kritik antworten zu können. Die dritte Option, die Verfluchtnochmal verfolgte, ist suboptimal im Sinne von Pro-Linux und der aufrichtigen und ehrlichen Leserschaft.

        Damit erweist man meines Erachtens solchen Projekten wie dfbsd einen Bärendienst, denn so macht man keine Leute unter den Linuxfreunden neugirig, mal dfbsd auszuprobieren.
        Ja, das ist gut möglich. Verbieten kann man es nicht. Nun ist es leider passiert.
        Schwamm drüber?

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      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 19. Juni 2019 um 19:57 #

      Abgesehen davon dass btrfs etwas älter ist scheinst du den Unterschied zwischen Backup-VM und produktiv Server nicht zu verstehen

      Letzteres macht einmal am Tag rsync Backups und sonst nichts

      Die one-man-show mag zwar Respekt abringen, ist in der Praxis aber ein massives Problem wenn der Bus-Faktor zuschlägt weil der Kerl vielleicht mal keinen Bock mehr hat oder von besagtem Bus überfahren wird

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        Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 10:48 #

        Ein backup server ist genauso produktiv anzusehen wie ein "Worker", muss teilweise sogar hoeheren anspruechen genuegen.

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          Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 13:54 #

          Blablub - Das ist der last-resort Backupserver wenn sowohl der NFS-Server der die Backup-Appliance welche die VMs raussichert hostet als auch die beiden externen, verschlüsselten Backups dwovon eines immer weit weg ist und einmal pro Monat gewechselt wird den Bach runter gehen

          Nch fast 20 Jahrne in der Branche ohne den geringsten Datenverlust braucht es dich Würschtl sicher nicht um mir die Welt zu erklären

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            Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:01 #

            Klar 20 Jahre ohne Datenverlust, und jetzt lass Dir gesagt sein, BTRFS gab es vor 20 Jahren noch gar nicht. D.h Du weisst gar nicht ob jedes Bit bei Dir noch stimmt (also beziehe mich hauptsaechlich auf deine Daten)

            PS: Last Resort Backupserver....der die VM's raussichert...wenn sowohl NFS?? Danke Deine IT-Strategie ist min von 20 Jahren alt (kellerbastler halt)

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              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:30 #

              Lern endlich sinnerfassend lesen!

              Unter https://www.dellemc.com/de-at/data-protection/avamar.htm#accordion0 wird dir geholfen, die Appliance selbst läuft auf einem NFS-Storage ganz einfach wil du die komplette Appliance von dort mit OS und Daten schnell und effizient auf externe Datenträger kopieren kannst die offline gelagert werden

              NFS ist eben ein reines BACKUP-STORAGE wo die VMs vom SAN dedupliziert rausgesichert werden

              Die andere Backup-VM steht wieder auf einem anderen Standort und macht reine rsync-Sicherungen der Daten ohne OS

              Ja, da sind VIER Sicherungsebenen im Spiel

              ZFS und HAMMER gabs vor 20 Jahren auch nicht - So what - Was soll der Trottelkommentar wenn es doch genau der Punkt ist dass man auch ohne trotzdem leben konnte und ganz offensichtlich keine Daten verloren hat während ihr so tut als wäre IT erst seit ein paar Jahren möglich

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    Von klopskind am Mi, 19. Juni 2019 um 09:39 #

    1. Ist doch prima, wenn für Sie alles läuft und schnurrt. Niemand hat Sie zu einem Wechsel bewegt. Dateisysteme müssen stabil und robust sein. Innovationen braucht da im Einsatz keiner mehr. Die kommen davor, zumindest sollten sie das, und bei Linux geschehen sie außerhalb von mainline (staging oder out-of-tree).

    2. Btrfs ist erst seit 2009 im Linux-Kernel mainline (2.6.29-rc1). Linux 2.6.29 wurde Ende März 2009 veröffentlicht. Bei all' den Anekdoten möchte ich nicht wissen, wie fehlerbehaftet Btrfs die ersten Jahre nach Aufnahme in mainline gewesen ist. Verwenden Sie Btrfs ernsthaft seit 2009/2010 im produktiven Einsatz?

    3. Ihre Produktivserver lauf seit 11 Jahren durch? Wie haben Sie den Kernel aktualisiert? Live-Patching? Gab es das schon vor 10 Jahren für Linux?
    Sie haben Ihre Server mehrfach ohne Downtime migriert ("durch die Gegend geschoben")? Ich bin baff! Wie haben Sie das geschafft? Ich bin ganz Ohr.

    4. Mal angenommen die anekdotischen Berichte anderer wären nicht alle erstunken und erlogen oder durch Fehladministration entstanden, dann gäbe es dennoch Indizien, dass mit einem Dateisystem etwas nicht stimmt. Der Blick in einschlägige Bugtracker lässt nichts Gutes erahnen, z.B. für Btrfs.

    5. Was Ihnen fehlen soll? Das müssen Sie schon selber wissen. Ich kann nur für mich reden, aber ich bin kein Staubsaugerverkäufer.
    Da Sie dennoch fragen: Wie sieht es denn mit der Integrität auf Ihrem RAID10 mit ext4 aus (z.B. data checksumming)?

    6. Übrigens kommt es ganz auf den Einsatzzweck an. Die optimale Wahl eines Dateisystems hängt von der zu erfüllenden Aufgabe ab. Was bei Ihnen im Sinne von Verfügbarkeit (und Integrität?) und Offsite-Backups mittels ext4 auf RAID10 und Btrfs funktioniert, mag in anderen Szenarien katastrophal enden.

    7. HAMMER2 bietet deutlich mehr Features als ext4 und XFS, siehe Wikipedia und Matthew Dillons Entwurfsdokument. Man kann es eher mit Btrfs und ZoL/ZFS vergleichen. Mit Clustering-Features setzt es sich von der Konkurrenz ab. Es bietet vergleichbare Performance bei geringerem Ressourcenverbrauch ggü. Btrfs & ZoL/ZFS.

    Die andere Lizenz, unter der HAMMER2 verfügbar ist, kann ein Vorteil oder ein Nachteil darstellen.

    Natürlich hat HAMMER2 auch Schwächen:
    Einsatzfähigkeit und Stabilität: nicht fertiggestellt (teils noch im Entwurf(!)), Verlässlichkeit: bisher eine one man show mit bus factor 1, Ressourcen für Entwicklung und Tests sind rar, die Nutzerbasis (Feedback, Tests, Erfahrung, Verbreitung) ist klein, baut stark auf Verbesserungen, Garantien und anderen Eigenheiten anderer Kernelsubsysteme auf (Portierbarkeit und damit Verbreitung bleibt fraglich), Dragonfly BSD hat keinen ernsthaft verlässlichen Entwicklungszyklus oder Langzeitunterstützung, etc.

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      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 19. Juni 2019 um 20:00 #

      4-15 Sekunden Reboot wegen kernel oder dist-upgrades fallen nicht unter Downtime! Downtime sind ungeplante Probleme

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        Von klopskind am Mi, 19. Juni 2019 um 23:58 #

        Doch, ob geplant oder nicht, das tut es, siehe Duden, Oxford dictionary, Wiktionary.

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        Von Urmel am Do, 20. Juni 2019 um 06:48 #

        Gröhl.... noch eine Pappnase mehr die du dir gerade aufgesetzt hast. Du arbeitest niemals in der IT.

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          Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 21. Juni 2019 um 01:09 #

          Na wenn du das sagst :-)

          Eine VM mit einem uefi-stub setup rebooted BTW deutlich unter 2 Sekunden

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            Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 10:52 #

            Das ist egal, 2 sekunden koennen verdammt lange sein, downtime ist downtime basta. Ist sie vertretbar? Das kommt auf den einsatz an (bei einer Website ja...bei Ebay..nein...bei Marslandungen...lieber nicht, bei Aktienmarkt..Weltuntergang :-) )

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            Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 11:12 #

            1. Sie ändern hier die Prämisse des Diskussionsausgangs. Oben waren es noch 4-15s Neustartdauer. Was denn nun?

            2. Ihr Spezialfall bedeutet eine hypothetische Downtime von "deutlich unter 2 Sekunden" - was auch immer das genau heißen mag; lass es ca. 1s sein.
            Hinzu kommt aber in jedem Fall noch die Dauer des sauberen Beendens & Starts der jeweilig eingesetzten Anwendungen. Das kann bei Datenbanken etc. so seine Zeit dauern, sodass die 1s (oder auch die vorher erwähnten 15s) in Allgemeinen nur ein Bruchteil der effektiven Dauer eines Neustarts entspräche(n).

            3. Mit einem herausgegriffenen Spezialfall, lässt sich nicht auf den Regelfall schließen. Genau das versuchen Sie hier aber indirekt, um Ihre These, reguläre Neustarts zögen keine Downtime nach sich (s.o.), zu stützen.

            4. Somit stimmt Ihre suggerierte Behauptung, Neustarts wären im Allgemeinen kürzer als 2s (bzw. zuvor 4-15s), und demnach quasi vernachlässigbar, nicht. Insbesondere ist auch Ihre Aussage, ein "regulärer" Neustart ziehe keine Downtime nach sich (s.o.), widerlegt - erneut.

            5. Damit sind Ihre Argumente zur Stützung Ihrer anfänglich implizierten und aus der Frage "Was genau soll mir fehlen?" resultierenden These, Ihr weiter oben geschildertes Szenario wäre gewissermaßen optimal, gegenstandslos und ungültig.

            6. Folglich sind die entkräftenden Argumente meiner Entgegnung Ihrer These (siehe Punkt 5) weiterhin gültig; die selbstentkräftenden Argumente meiner Entgegnung allerdings auch.

            7. Es ist anzunehmen, dass sich der Beitrag Urmels auf Ihren gesamten Kommentar bezog, nicht nur auf die Dauer eines Neustarts in einem hypothetischen Spezialfall; insbesondere also auf Ihre Behauptung, reguläre Neustarts zögen keine Downtime nach sich.

            8. Sie erhalten Beiträge à la Urmel, weil Sie Behauptungen aufstellen, deren Widerlegung trivial sind, und somit provokativ interpretiert werden können.
            Daher sollten Sie sich nicht über Reaktionen jener Art wundern; denn wer in der IT arbeitet, sollte solche Dinge wissen oder wenigstens grob abschätzen können, um nicht zu solchen Aussagen zu gelangen. Andernfalls wäre derjenigen/demjenigen Inkompetenz zu unterstellen. Urmels Kommentar ist lediglich der leidliche Ausdruck Letzterer.

            Das gilt in gewisser Weise auch für Ihren Eingangskommentar, der nicht erstrebenswerte Reaktionen provoziert (hat). Darauf aufbauend eine gescheite Diskussion zu beabsichtigen, gleicht daher einem Glücksspiel und ist äußerst fahrlässig. Sie können es besser!

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              Von Urmel am Fr, 21. Juni 2019 um 13:57 #

              Ich auch, aber ich will nicht.

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              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 13:57 #

              Nur weil ihr Vögel alle nicht sinnerfassend lesen könnt?

              "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden"

              Das "ohne downtime" bezieht sich explizit auf Live-Migration, nirgenda aber wirklich nirgends steht da ansatzweise was davon das keine kernel-updtes gemacht werden

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                Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:02 #

                "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden"

                Bis auf die 2 sekunden Downtime :D ...love it!!!

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                Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 15:06 #

                Es wäre hilfreich gewesen, Sie hätten die in diesem Zusammenhang relevanteste Stelle zitiert:

                Meine Hauptmaschine [...] und die darauf laufende Backup-VM [...] laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, [...]
                Das kann nur eins bedeuten: ohne Downtime.

                Das "ohne downtime" bezieht sich explizit auf Live-Migration, nirgenda aber wirklich nirgends steht da ansatzweise was davon das keine kernel-updtes gemacht werden
                Das stimmt. Aber wie migrieren Sie denn nun Ihre "Hauptmaschine", d.h. live bzw. ohne Downtime?

                Der Zusatz

                [...], [und] tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden
                macht es auch nicht besser.

                Und warum präsentieren Sie dieses hanebüchenen "Argument" eigentlich erst jetzt, nachdem dem all' Ihre anderen Argumentationslinien erschöpft sind?

                Nur weil ihr Vögel alle nicht sinnerfassend lesen könnt?
                Was lese ich da? Das muss wohl eines dieser argumentum ad hominem oder sogar ad personam in majestätisch prächtigster Reinstform sein!
                Klasse, nur weiter so! So macht man sich einen Namen!

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                  Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:35 #

                  "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch" bedeutet genau das was es aussagt, kein Shutdown weil irgendwas den Bach runter gegangen ist

                  Wie ich die Hauptmaschine ohne downtime migriere? Das steht im Zwiefel gar nicht zur Debatte, aber ja auch die lässt sich minimieren, die Hälfte der RAID10 Disks in die neue Hardware, rsync der Daten, IP übernehmen, die andere Hälfte der Platten nachstecken, echte Downtime ein paar Sekunden, die ist aber wurscht weil sich Migration ohne Downtime auf Produktivserver bezog

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                    Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 17:33 #

                    "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch" bedeutet genau das was es aussagt, kein Shutdown weil irgendwas den Bach runter gegangen ist
                    Schon wieder so eine nachträglich relativierte Prämisse. Wie schleichen die sich nur immer ein?

                    Aber halten wir fest: Wir sind uns darin einig, dass "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch" kein Shutdown bedeutet.

                    Wie ich die Hauptmaschine ohne downtime migriere? Das steht im Zwiefel gar nicht zur Debatte, [...]
                    Na klar tut es das! Denn Sie haben diese Debatte mit der Frage "Was genau soll mir fehlen?" doch eigenständig provoziert (Antwort: möglicherweise Sicherheitsaktualisierungen). Damit war und bleibt es fragwürdig, wie Sie diese zustande bringen. Verfolgen Sie einfach den Diskussionsstrang bis hierher.

                    [...] , aber ja auch die lässt sich minimieren, [...]
                    Soll das heißen, dass Sie genau das nicht tun?

                    [...] , die Hälfte der RAID10 Disks in die neue Hardware, rsync der Daten, IP übernehmen, die andere Hälfte der Platten nachstecken, [...]
                    1. die Hälfte der RAID10 Disks in die neue Hardware:
                    Ab dem Zeitpunkt des Abnabelns und mindestens bis zur Übernahme der IP ist der Dienst unverfügbar oder funktioniert nicht korrekt, denn Sie müssen auf die Konsistenz der Daten achten bzw. diese ggf. wiederherstellen, was ebenfalls eine Downtime nach sich zöge, wenn dies online, d.h. mit eingehangenem Dateisystem, nicht möglich wäre.

                    2. rsync der Daten:
                    Wozu? Die (richtigen) Datenträger im RAID10 sind doch bereits gespiegelt. Wäre es nicht viel sinnvoller, zunächst einfach die richtigen zwei Datenträger zu wechseln, da schneller? Damit würde dieser Schritt entfallen.

                    3. die IP übernehmen:
                    Dabei kommt es zu einer kurzen Downtime des Dienstes, außer Sie verwenden CARP o.Ä.

                    4. die andere Hälfte der Platten nachstecken:
                    Hier fallen ggf. Konsistenzprüfungen an, da während des Wechsels weitere Daten gelöscht oder geschrieben worden sein könnten. Kann dies online, d.h. mit eingehangenem Dateisystem stattfinden?
                    Andernfalls bräuchte es eine Downtime...

                    5. Das ist einfach gesagt und klingt sehr aufwändig. Hoffentlich geht bei dieser Prozedur nichts schief, sonst sind die Daten futsch!
                    Machen Sie das bei jeder Sicherheitsaktualisierung? Wie häufig aktualisieren Sie?

                    Von einem Profi hätte ich besseres erwartet. Aber halt, vielleicht kann man dieses Problem ja gar nicht lösen...

                    [...], echte Downtime ein paar Sekunden, [...]
                    Aha, also doch eine Downtime! Aber genau das wollten Sie doch mit Ihrem Verfahren verhindern. D.h. Sie haben mit Ihrem Verfahren genau nichts gewonnen! Ein Satz zuvor haben Sie noch von "ohne Downtime" gesprochen. Bravo!

                    Übrigens: Nettes Eingeständnis!

                    [...], die ist aber wurscht weil sich Migration ohne Downtime auf Produktivserver bezog
                    Wieso ist eine Downtime der "Hauptmaschine" plötzlich "wurscht"? Es ging doch gerade nur um die Migration Ihrer "Hauptmaschine", um Sicherheitsaktualisierungen, ohne Downtime wohlbemerkt, irgendwie sicherstellen zu können!

        0
        Von blablabla233 am Do, 20. Juni 2019 um 12:34 #

        Hahaha....klar.
        Downtime ist, wenn ein/dein Dienst nicht online ist...der Grund hat damit absolut nix zutun.

        • 0
          Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 21. Juni 2019 um 01:16 #

          Bla, schreib halt das Wort nennenswert davor wenn es dir dann besser geht, die Migration selbst ist zu 100% ohne Downtime und die regulären reboots wegen kernel updates haben weder mit der migration noch mit einem Filesystem zu tun und gehören zum ganz normalen operativen Tagesgeschäft

          Und auch dafür ist je nach setup keine Downtime der Dienste zwingend notwendig! Schon mal was von clustering und load balancern gehört?

          Shared session store, node rebooted, load balancer verteilt eingehende requests in der Zwischenzeit auf die verbleibenden nodes, node wieder da, reboot des nächsten

          • 0
            Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 10:57 #

            Jo Clustering wird eben gemacht weil es einer einzigen maschine eben nicht moeglich ist ohne Downtime auszukommen (mainframes teilweise ausgeschlossen)
            Du vermischt die Uptime eines Dienstes mit der eines Servers, und versuchst dich damit herauszureden (je nachdem was dir gerade herausgerutscht ist, was nicht passt). Du hast geschrieben dass man einen Server (nicht virtualisiert) ohne Downtime migrieren kann und das stimmt einfach nicht.

            Wie geschrieben, im Aktienmarkt ist eine zehntelsekunde sehr wohl nennenswert, das kommt auf deine anforderungen drauf an.

            • 0
              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 14:26 #

              "Du hast geschrieben dass man einen Server (nicht virtualisiert) ohne Downtime migrieren kann und das stimmt einfach nicht" ist Bullshit denn wenn im selben Post schon von Backup-VM die Rede ist kannst du mit etwas Verstand davon ausgehen dass produktive Server erst recht virtualisiert sind

              Ich gehe einfach seit mindestens 2008 davon aus dass man auf barem-emntal ausser einem hypervisor nichts installiert wenn es um Server geht

              • 0
                Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:05 #

                Es gibt tausend gruende keine Virt einzusetzen. Der overpowerte kellerserver sollte jedoch virtualisiert werden (also wie bei Dir)

                • 0
                  Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:36 #

                  Nenne mal welche, müssen nicht alle 1000 sein, Performance ist keiner und was Backups und Failover angeht macht bare-metal genau keinen Spass

                  • 0
                    Von blablabla233 am Sa, 22. Juni 2019 um 11:40 #

                    Bumm....und gerade performance IST einer, stichwort ActianVector, Oracle, DB2
                    Zugriff auf spezielle netwerkarten-funktionen die virtio nicht unterstützt werden.
                    HSM's DU willst nicht dass irgendein anderer ausser deinem OS zugriff darauf hat.
                    Appliance...da braucht es schlicht keine
                    Cluster.....absolut sinnlos (Zones/Jails/Container machen jedoch teilweise Sinn)
                    GrossesHPC....neinneinnein da ist jedes 1% performanceverlust wegeworfenes geld
                    Realtime-Systeme (logisch oder?)

                    und als schmankerl.....der GamingPC


                    PS: Failover innerhalb der gleichen hardware macht aber auch nur begrenzt Sinn (und hat wenig mir virtualisierung zutun)

                    • 0
                      Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Sa, 22. Juni 2019 um 16:10 #

                      Cluster absolut sinnlos?
                      GamingPC? In dem Kontext?

                      PS:
                      Wie kommst du Vollhonk auf failoer innerhalb der gleichen Hardware?
                      Da kommt der für dich sinnlose Cluster ins Spiel

                      • 0
                        Von blablabla233 am Mo, 1. Juli 2019 um 12:26 #

                        Failover wegen Update z.b nicht wegen Hardware-Ausfall.
                        Irgendwie sagt jeder deiner Saetze (Ich glaube habe ahnung hab es jedoch nicht)

            0
            Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 12:16 #

            [...], die Migration selbst ist zu 100% ohne Downtime und [...]
            Wenn man VMs oder mehrere Maschinen verwendet schon. Befindet sich das in Ihren beiden anfänglich erwähnten Szenarien im Einsatz?

            Sie hatten im Ihrem vorangehenden Kommentar behauptet, reguläres Neustarten zöge keine Downtime nach sich (s.o.). In diesem Kontext handelt es sich um ein Scheinargument, da irrelevant, weil es um den reguläres Neustarten ging, nicht um Migration.

            [...] und die regulären reboots wegen kernel updates haben weder mit der migration noch mit einem Filesystem zu tun und gehören zum ganz normalen operativen Tagesgeschäft

            Und auch dafür ist je nach setup keine Downtime der Dienste zwingend notwendig! Schon mal was von clustering und load balancern gehört?

            Verwenden Sie in beiden anfänglich beschriebenen Szenarien denn ein Setup, das ohne Downtime auskommt, d.h. Clustering oder Load-Balancing? Also auch für Ihre "Hauptmaschine"?

            Bla, schreib halt das Wort nennenswert davor wenn es dir dann besser geht, [...]
            Das ändert die Prämisse des Diskussionsausgangs entscheident. Sie behaupteten, reguläres Neustarten (4-15s in Ihrem Spezialfall; im Allgemeinen deutlich länger) zöge keine Downtime nach sich. Ganz unabhängig davon, dass der Begriff "nennenswert" sehr stark vom Kontext und dessen Anforderungen abhängt, bewerten Sie es indirekt nun auf einmal doch als eine Downtime, nur keine "nennenswerte".
            Damit haben Sie sich übrigens indirekt selbst widerlegt.

            Im Nachhinein die Prämissen zu ändern oder Aussagen zu relativieren, kann jeder. Aber die bewusst provozierten Reaktionen auch noch gereizt erwidern zu müssen, zeugt von einer Unverschämtheit sondergleichen. Sie sind unausstehlich.

            • 0
              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 14:00 #

              Dag mal bist du besoffen? Mein inital-Posting "laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden" beziht sich bei "ohne downtime" ganz klar auf Live-Migration auf neue Hardware und natürlich verwendet man virtuelle maschinen und Redundanz, davon gehe ich 2019 implizit aus, immer

              • 0
                Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:08 #

                Korrektur 365/23.98

                0
                Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 15:29 #

                Sie zitieren nicht die relevante Stelle. Sie schrieben:

                Meine Hauptmaschine [...] und die darauf laufende Backup-VM [...] laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, [...]
                Das kann nur eins bedeuten: ohne Downtime.

                Außerdem sind sie meiner ernstgemeinten, nicht rhetorischen Frage ausgewichen:

                Verwenden Sie in beiden anfänglich beschriebenen Szenarien denn ein Setup, das ohne Downtime auskommt, d.h. Clustering oder Load-Balancing? Also auch für Ihre "Hauptmaschine"?
                Also wie bewerkstelligen Sie denn nun die Sicherheitsaktualisierungen für Ihre "Hauptmaschine"? Live-Patching, Clustering, Load-Balancing oder sonstige Redundanzen? Oder ist Ihre "Hauptmaschine" auch virtualisiert, d.h. für Live-Migration geeignet?

                [...] und natürlich verwendet man virtuelle maschinen und Redundanz, davon gehe ich 2019 implizit aus, immer
                Schön für Sie! Vielleicht wäre es ratsam, Sie würden in Zukunft weniger Annahmen treffen, oder aber diese wenigstens vorab kommunizieren, wenn Sie mit unbekannten Personen in Disput treten; und insbesondere keine falschen, wie z.B. geplante Unverfügbarkeit ist keine Downtime.

                Dag mal bist du besoffen?
                Alles kein Grund so ausfallend zu werden...

                • 0
                  Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:40 #

                  Wo impliziert für dich 365/24 durchlaufen keinen Reboot wegen Kernel-Updates? Färhst du deine Systeme nach einem Kernel-Update runter, zählst bis 5 und schaltest sie dann wieder ein und wenn ja warum?

                  Es ging lediglich darum dass ext4 auf RAID10 wohl sauber und stabil genug ist um über Jahre ohne Probleme zu laufen und dass man Platten einfach im Betrieb tauschen kann weswegen ich die Frage stellte was mir denn genau fehlen soll nur weil ich kein one-man-show Fileystem oder ZFS habe?

                  • 0
                    Von Cascavel am Fr, 21. Juni 2019 um 17:29 #

                    Ein in die Enge getriebener ertappter Lügner stammelt vor sich hin.....?

                    0
                    Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 18:13 #

                    Wo impliziert für dich 365/24 durchlaufen keinen Reboot wegen Kernel-Updates?
                    Das haben wir bereits zu genüge diskutiert. Und ein Neustart bleibt Neustart, weswegen ist in diesem Disput nicht primär relevant.

                    Außerdem haben Sie nach langem Ringen doch schon zugegeben, dass dieser Ausdruck kein Neustarten impliziert.
                    Ihr ambivalente Verhalten führt mich zu dem gut gemeinten Ratschlag, den Facharzt zu konsultieren.

                    Färhst du deine Systeme nach einem Kernel-Update runter, zählst bis 5 und schaltest sie dann wieder ein und wenn ja warum?
                    Netter rhetorischer Trick, aber das steht nicht zur Debatte.

                    Ohne Live-Patching sind Aktualisierungen des Kernels wirkungslos, da dieser nicht geladen wurde, insbesondere also nicht die enthaltenen Fehlerkorrekturen.

                    Es ging lediglich darum dass ext4 auf RAID10 wohl sauber und stabil genug ist um über Jahre ohne Probleme zu laufen [...]
                    Sie ändern wieder die Prämisse und relativeren. Mit der Frage "Was genau soll mir fehlen?" haben Sie der Leserschaft freigestellt, worum es hier gehen soll. Es ist nicht verwunderlich, dass davon Gebrauch gemacht wurde/wird.
                    Jetzt versuchen Sie sich mit allen billigen Tricks und Mitteln irgendwie wieder da herauszuwinden - bisher mit kläglichem Erfolg.

                    [...] und dass man Platten einfach im Betrieb tauschen kann [...]
                    Davon steht nichts in Ihrem Eingangskommentar.

                    [...] weswegen ich die Frage stellte was mir denn genau fehlen soll nur weil ich kein one-man-show Fileystem oder ZFS habe?
                    Die Einwände kritisieren in großen Teilen nicht Ihre Wahl des Dateisystems. Sie sind vielfältiger Natur, da Sie es mit Ihrer Frage nicht nur zugelassen, sondern sogar provoziert haben. Deswegen haben Sie kein Recht, sich im Nachhinein über die Art der Einwände zu echauffieren.

                    Sie stellten diese Frage und öffneten _jedem_ Einwand Tür und Tor. Dann müssen Sie sich nicht wundern, dass hier Dinge zur Debatte gestellt werden, die Sie nicht debattieren wollten. Und falls Sie tatsächlich Letzteres gewollt hättem, so hätten Sie die Frage entweder gar nicht erst stellen dürfen, oder aber einfach nicht weiter auf die Einwände reagiert. Stattdessen haben Sie die Wahl des Disputs gewählt. Now deal with it like an adult!

                    • 0
                      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 21. Juni 2019 um 19:30 #

                      Die lächerlichern Einwände gehen alle samt an der Grundaussage vorbei und geilen sich alle am zweiten Halbsatz auf der eine völlig andere Umgebung als der erste Teil anspricht

                      • 0
                        Von klopskind am Sa, 22. Juni 2019 um 00:14 #

                        Das sehen scheinbar nur Sie selbst so.

                        Lächerlich würde ich die Einwände jedenfalls nicht bezeichnen. Und es gibt einen erheblichen Teil, der nicht an "der Grundaussage"® vorbei geht.

                        Mit Verlaub, die einzige Person, die sich hier an irgendetwas aufgeilt, sind Sie. Geben Sie Bescheid, falls Sie Hilfe beanspruchen möchten!

      0
      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 19. Juni 2019 um 20:03 #

      Du weisst nicht wie man server ohne Downtime migriert?

      - Neuer host
      - Neues storage
      - neuen host mit altem und neuem Storage verbinden
      - live Migration

      • 0
        Von klopskind am Do, 20. Juni 2019 um 00:08 #

        touché

        Wie entgegnen Sie dem Rest von Punkt 3 und den verbleibenden Punkten?

        0
        Von blablabla233 am Do, 20. Juni 2019 um 12:36 #

        Sag mir doch bitte wie du eine live-migration ohne virtualisierung machst. DD von ramrigel :evil:
        Schwaetzer!

        • 0
          Von klopskind am Do, 20. Juni 2019 um 15:55 #

          Guter Einwand!

          0
          Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 21. Juni 2019 um 01:07 #

          Sag mir doch bitte was für einen Grund es seit mehr als 10 Jahren geben würde auch nur irgendwas ausser einem hypervisor bare-metal zu installieren

          • 0
            Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 11:00 #

            Und schon wieder....Du hast gemerkt dass man richtige Hardware nicht livemigrieren kann und stellst es dar, als haettest Du schon immer von virtualisierung geredet.
            Ganzganz billig... schon mal an politik gedacht?

            • 0
              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 14:02 #

              Unten nochmal mein Einstoegspost du Wahnsinniger, da kommt explizit VM vor:

              -------------------------

              Meine Hauptmaschine mit 4x2 TB Raid10 auf ext4 und die darauf laufende Backup-VM für offsite-Sicherungen mit btrfs zwecks Std-compression laufen seit fast 10 Jahren 365/24 durch, tun genau was sie sollen ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden

              • 0
                Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:11 #

                Ahja stimmt dein Last-Resort Server den du immer durch die gegend schiebst und 365/23.98 online ist, mit falscher Downtime :D
                Du hast somit nur eine VM...dein last resort-ding nicht?

                0
                Von klopskind am Fr, 21. Juni 2019 um 15:30 #

                Und wie migrieren Sie Ihre "bare-metal" "Hauptmaschine"?

                • 0
                  Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:42 #

                  Nochmal zum mitschreiben: Die Migration bezog sich für jeden der deutsch kann auf die Produktivserver nachdem "ganz genau wie die Produktivserver die seit nun mehr 11 Jahren durchlaufen und dabei mehrfach ohne Downtime durch die Gegend geschoben wurden" ein Halbsatz ist dessen Teil der live-migration nur zu genau diesem gehört

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