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Thema: DragonFly BSD 5.6 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kraileth am Mi, 19. Juni 2019 um 07:47 #

Du setzt *ernsthaft* praktisch seit der Erstveröffentlichung auf BTRFS? Ich würde jetzt normalerweise darauf hinweisen, daß es doch einen Unterschied zwischen mutig und tollkühn gibt. Darf ich fragen, wie Dein Setup aussieht? Auf welche Kompression setzt Du? (War zumindest LZO schon seit Anfang an dabei? Mein Gedächtnis läßt mich da leider im Stich) Praktisch jeder, der das Dateisystem in frühen Tagen angefaßt hat, hat dies bereut.

Den Rest lasse ich mal unkommentiert. Es ändert sich aber übrigens nichts an der Aussage des Erstposters, daß HAMMER ein ganz anderes Kaliber ist als die Linux-Dateisysteme (und das als Ein-Mann-Veranstaltung - das ringt einem schon Respekt ab).

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    Von holgerw am Mi, 19. Juni 2019 um 08:52 #

    Hallo @kraileth,

    ich verteidige ja gerne, auch manchmal mit ein wenig Impulsivität, BSD-Systeme.

    Aber die Reaktion auf Andys Kommentar passt doch hier bestens :D

    Er behauptet, und das sehr schwammig, es fehlt die Begründung, an deren Stelle tritt Provokation und von entsprechender Qualität ist dann die erste Antwort darauf.

    Damit erweist man meines Erachtens solchen Projekten wie dfbsd einen Bärendienst, denn so macht man keine Leute unter den Linuxfreunden neugirig, mal dfbsd auszuprobieren.

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      Von klopskind am Mi, 19. Juni 2019 um 23:46 #

      Aber die Reaktion auf Andys Kommentar passt doch hier bestens :D

      Er behauptet, und das sehr schwammig, es fehlt die Begründung, an deren Stelle tritt Provokation und von entsprechender Qualität ist dann die erste Antwort darauf.

      Jein. Ich kann Andys Kommentar auch nicht in Gänze zustimmen, siehe auch mein Kommentar weiter unten. Aber ich vermute, dass ich zwischen den Zeilen lesend verstehen kann, was er damit sagen möchte. Jedenfalls hat mein recht gesunder Optimismus mich dazu gebracht, es zu versuchen. Es steckt schon ein wahrer Kern in seiner Äußerung.

      Eine Antwort muss nicht dieser Qualität sein, auch nicht die erste (hier von Verfluchtnochmal), denn der Antwortende hatte zuvor die Wahl, überhaupt eine Antwort zu verfassen. Falls also Ihre Beschreibung von Andys Kommentar zutrifft, wo ich Ihnen gewissermaßen zustimmen muss, und ein Leser des Kommentars das auch so sieht, so hätte dieser die Wahl gehabt, den Kommentar zu ignorieren und keine Antwort zu verfassen, oder aber mit einer sachlichen Auseinandersetzung, Hinterfragung oder Kritik antworten zu können. Die dritte Option, die Verfluchtnochmal verfolgte, ist suboptimal im Sinne von Pro-Linux und der aufrichtigen und ehrlichen Leserschaft.

      Damit erweist man meines Erachtens solchen Projekten wie dfbsd einen Bärendienst, denn so macht man keine Leute unter den Linuxfreunden neugirig, mal dfbsd auszuprobieren.
      Ja, das ist gut möglich. Verbieten kann man es nicht. Nun ist es leider passiert.
      Schwamm drüber?

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    Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 19. Juni 2019 um 19:57 #

    Abgesehen davon dass btrfs etwas älter ist scheinst du den Unterschied zwischen Backup-VM und produktiv Server nicht zu verstehen

    Letzteres macht einmal am Tag rsync Backups und sonst nichts

    Die one-man-show mag zwar Respekt abringen, ist in der Praxis aber ein massives Problem wenn der Bus-Faktor zuschlägt weil der Kerl vielleicht mal keinen Bock mehr hat oder von besagtem Bus überfahren wird

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      Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 10:48 #

      Ein backup server ist genauso produktiv anzusehen wie ein "Worker", muss teilweise sogar hoeheren anspruechen genuegen.

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        Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 13:54 #

        Blablub - Das ist der last-resort Backupserver wenn sowohl der NFS-Server der die Backup-Appliance welche die VMs raussichert hostet als auch die beiden externen, verschlüsselten Backups dwovon eines immer weit weg ist und einmal pro Monat gewechselt wird den Bach runter gehen

        Nch fast 20 Jahrne in der Branche ohne den geringsten Datenverlust braucht es dich Würschtl sicher nicht um mir die Welt zu erklären

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          Von blablabla233 am Fr, 21. Juni 2019 um 15:01 #

          Klar 20 Jahre ohne Datenverlust, und jetzt lass Dir gesagt sein, BTRFS gab es vor 20 Jahren noch gar nicht. D.h Du weisst gar nicht ob jedes Bit bei Dir noch stimmt (also beziehe mich hauptsaechlich auf deine Daten)

          PS: Last Resort Backupserver....der die VM's raussichert...wenn sowohl NFS?? Danke Deine IT-Strategie ist min von 20 Jahren alt (kellerbastler halt)

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            Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Fr, 21. Juni 2019 um 15:30 #

            Lern endlich sinnerfassend lesen!

            Unter https://www.dellemc.com/de-at/data-protection/avamar.htm#accordion0 wird dir geholfen, die Appliance selbst läuft auf einem NFS-Storage ganz einfach wil du die komplette Appliance von dort mit OS und Daten schnell und effizient auf externe Datenträger kopieren kannst die offline gelagert werden

            NFS ist eben ein reines BACKUP-STORAGE wo die VMs vom SAN dedupliziert rausgesichert werden

            Die andere Backup-VM steht wieder auf einem anderen Standort und macht reine rsync-Sicherungen der Daten ohne OS

            Ja, da sind VIER Sicherungsebenen im Spiel

            ZFS und HAMMER gabs vor 20 Jahren auch nicht - So what - Was soll der Trottelkommentar wenn es doch genau der Punkt ist dass man auch ohne trotzdem leben konnte und ganz offensichtlich keine Daten verloren hat während ihr so tut als wäre IT erst seit ein paar Jahren möglich

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