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Mi, 19. Juni 2019, 14:21

Software::Emulatoren

PS3-Emulator RPCS3 verbessert Kompatibilität

Wie die Entwickler des freien Playstation3-Emulators RPCS3 bekannt gaben, ist die Anwendung in der Lage, mehr als 40 Prozent der Spiele korrekt auszuführen. Unter Linux unterstützt die Software zudem DualShock 3.

RPCS3 ist ein freier Emulator und Debugger für Sonys Playstation3- und Playstation Vita-Systeme. Die Anwendung wird unter den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPLv2) entwickelt und wurde vor über sieben Jahren gestartet. Knapp ein Jahr später erschien mit der Version 0.0.0.2 eine erste Ausgabe, die in der Lage war, kleinere Applikationen auszuführen. Mittlerweile liegt RPCS3 seit knapp einem halben Jahr in der Version 0.0.6 vor. Der Emulator ist in C++ geschrieben und nutzt für die Darstellung des Spielgeschehens unter Linux OpenGL und Vulkan bzw. DirectX 12 unter Windows.

Trotz der recht langen Geschichte befindet sich RPCS3 weiterhin in einer frühen Phase der Entwicklung, die allerdings rasant voranschreitet. Einen guten Überblick liefert dabei die Kompatibilitätsliste, die mittlerweile bei mehr als 1250 Titeln liegt und mehr als 40 Prozent aller relevanten Spiele umfasst. Hinzu kommen noch knapp 1400 Titel, die sich prinzipiell starten, aber nicht korrekt spielen lassen. Die Zahl der Titel, die sich nur laden lassen, fiel dagegen auf unter ein Prozent.

Fotostrecke: 6 Bilder

Demon’s Souls in RPCS3
Ridge Racer 7 unter RPCS3
Battlefield: Bad Company unter RPCS3
Fritz Chess unter RPCS3
RPCS3: Spieleverwaltung
Die gesteigerte Zahl der Titel ist auf die zuvor im Kern von RPCS3 durchgeführten Änderungen zurückzuführen. Unter anderem haben die Entwickler im letzten Monat die Handhabung von Texturen korrigiert und zahlreiche Fehler aus der Anwendung eliminiert. Für Linux-Nutzer durfte zudem die Unterstützung für DualShock 3 interessant sein. Weitere Änderungen umfassen Verbesserungen der Geschwindigkeit und der Stabilität.

Auch wenn RPCS3 stetig weiterentwickelt wird, ist die Liste der noch zu erledigenden Aufgaben weiterhin noch lang. Auf lange Sicht gesehen soll der Emulator unter anderem in der Lage sein, Spiele direkt von einer Disk zu starten und mit verschiedenen Nutzerkonten zu arbeiten. Doch als das wichtigste Ziel wird die Kompatibilität angegeben – eine Arbeit, die laut Aussagen der Entwickler allerdings nie beendet sein wird.

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