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Thema: Steam: Valve stellt Ubuntu 19.10 infrage

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Simplex am Mo, 24. Juni 2019 um 13:03 #

Da Arch/Manjaro auch nur auf x64 setzten oder?
Und manjaro momentan der Ubuntu ersatz für mich ist.

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    Von Bulli am Mo, 24. Juni 2019 um 13:12 #

    Ich konnte unter Manjaro Borderlands 2 nicht starten, weil viel zu aktuell. Auch mit Hilfe von Startparametern nicht. Deswegen bin ich nach 1,5 Jahren wieder zurück nach Debian und siehe da es läuft bestens. Manjaro hat diesbezüglich auch keine Zukunft. Es hat schon sein Grund wieso es unter Arch Linux auch niemals ein grafischen Installer geben wird: Es ist Software von Morgen und nur für Entwickler, Bastler Sicherheitsheitsspezialisten interesssant.

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      Von Sy-Klone am Mo, 24. Juni 2019 um 21:18 #

      So verschieden können die Sichtweisen/Erfahrungen sein...
      Bei mir und 4 Kumpels, die hauptsächlich aktuelle bzw. neuste Hardware wie die Geforce 2070 verwenden, läuft Manjaro gerade wegen den Gaming.
      Die Gründe sind eine einfache Installation und verwaltung der freien/unfreien Hardwaretreiber sowie eine einfache Verwaltung u. Installation der Linux Kernels von 3.16 bis aktuell Kernel 5.2rc6 per Menü. Dank der einfachen Kernelverwaltung bekommt mit dem Kernel 5.2rc6 die Geforce GTX 1650 im Laptop einen erweiterten Support u. Boost. Auch dank aktueller Mesa Version 19.1.0 mit Wine4.10standing und dxvk 1.2.2.0 laufen alle Spiele in 1080p mit min 50FPS auf dem Laptop.

      Mit Debian und Ubuntu habe ich leider die Erfahrung machen müssen, dass diese Distros nicht für neuste Hardware oder Gaminglaptops wegen noch fehlenden Support der Treiber ausgelegt sind. Gerade PC Spieler setzen i.d.R. auf neuere Hardware. Sehe bisher da nur Manjaro als eine gewisse Alternative zu einen Windows, wobei dazwischen noch immer Welten liegen.

      Passend zu Manjaro hier ein aktueller Artikel:
      https://www.golem.de/news/steam-play-tschuess-
      windows-hallo-linux-ein-gamer-zieht-um-1906-141920.html

      [[Wenn ein Gamer von Windows auf Linux umsteigt, ist das aufwendig - nahm ich an. Die Distribution Manjaro macht jedoch immerhin die Installation leicht. Laufen Spiele auch und laufen sie so schnell wie unter Windows?]]

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      Von 8bit am Di, 25. Juni 2019 um 08:43 #

      "Es hat schon sein Grund wieso es unter Arch Linux auch niemals ein grafischen Installer geben wird: Es ist Software von Morgen und nur für Entwickler, Bastler Sicherheitsheitsspezialisten interesssant."

      So ein Quatsch, der Grund ist das KISS-Prinzip (keep it stupid simple). Arch ist von heute und nicht von morgen :)

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        Von Dr.Evil am Di, 25. Juni 2019 um 13:52 #

        Für die Linux Profis & Experten die alles selber bauen = ARCH

        Für die Beginner Manjaro = ARCH mit grafischen Installer, grafischen Paketmanager, grafischer Kernelverwaltung + grafischer freie/Treiber Verwaltung .

        Das KISS Prinzip bzw. Rolling release hat sich auf den Desktop PC durchgesetzt, seitdem Microsoft mit Windows 10 einen ähnlichen Weg geht u. Windows 7 damit ablösen wird.

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          Von Moinsen am Mi, 26. Juni 2019 um 09:05 #

          Das KISS Prinzip bzw. Rolling release hat sich auf den Desktop PC durchgesetzt, seitdem Microsoft mit Windows 10 einen ähnlichen Weg geht u. Windows 7 damit ablösen wird.

          Tolle Begründung! Man sieht ja wie toll man damit bei Windows 10 fährt! Ein Update-Desaster nach dem anderen. Dazu kommen jetzt auch noch "Zwangsupdates". Selbst unter Linux-RR rumpelt es manchmal etwas.

          Und KISS? Wo siehst du bei Windows 10 das KISS-Prinzip? Kann ich auch bei einigen Linux-Desktops nicht erkennen, obwohl sie sich KISS auf die Fahne geschrieben haben.

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          Von Honkey am Do, 27. Juni 2019 um 00:43 #

          Als alternative Distributionen für Spiele und Spieler werden von Valve bereits Manjaro und Pop!_OS, das auf Ubuntu basiert, gehandelt. Beide werden, im Falle von Pop!_OS auch abweichend von Canonical, weiterhin 32-Bit-Bibliotheken pflegen und sind bereits in den vergangenen Monaten immer wieder anstelle von Ubuntu für Spiele von Valve empfohlen worden, weil sie wenig Konfigurationsaufwand beim Einrichten für dieses Einsatzgebiet erfordern. Für Spieler bleibt Linux ungeachtet des Canonical-Chaos somit eine mittlerweile gangbare Wahl.

          Wichtig ist bei einer Gamer Linux Distribution, dass ein aktueller Kernel mitgeliefert wird, man einfachen Zugang zu neuen Userspace-Grafiktreibern (Mesa) hat und man sich einfach mit den Werkzeugen und Pfaden für die Systemkonfiguration zurechtfindet.
          Das ist z.B. etwas, was Ubuntu meiner Meinung nach unnötig kompliziert macht, indem Standardmethoden des Systemmanagements abgewandelt werden (Systemd kompatibel mit dem Uraltstandard SysVInit, dpkg-reconfigure XXX anstatt ändern der entprechenden Dateien in etc, ...
          Das ist bei Manjaro wesentlich einfacher für Gamer geregelt.

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      Von DankbarerManjaroUser am Mi, 26. Juni 2019 um 08:39 #

      Lustig, ich denke eher Inkompetenz hat keine Zukunft. Wenn du Borderland 2 mal mit Konsole gestartet hättest, hättest du sehen können welche Bibliothek nicht gefunden wird. Die hättest du dann nachinstalliert und schwupps hättest du Borderland 2 auch mit Manjaro spielen können. Hatte das gleiche Problem. Aber du bist so clever und wechselst lieber die Distribution, kannst du natürlich machen. Ich spiele Borderland 2 mit Manjaro und es läuft (nach Installation der fehlenden 32bit Bibliothek). Unter Proton läuft auch das neue kostenlose DLC, welches ohne Linuxsupport kam, nur so als Tip.

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    Von Käsesemmel am Mo, 24. Juni 2019 um 17:43 #

    Arch/Manjaro bieten keine 32-bit ISOs mehr an, allerdings werden weiterhin 32-bit Versionen von Bibliotheken gebaut und vertrieben.

    Soweit ich weiß, sind die bei Arch im "MultiLib"-Repository.

    So ist es z.B. auch bei openSUSE geregelt.

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    Von blubb am Mo, 24. Juni 2019 um 17:44 #

    Arch wäre kein Problem. Dort gibt es selbstverständlich alle notwendigen 32bit Bibliotheken.

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    Von Endless am Mo, 24. Juni 2019 um 22:32 #

    Manjaro setzt wie Arch auf die multiarch-Technik. Diese hatte Ubuntu in den letzten Jahren auch benutzt, wird aber auch eingestellt.
    Zwar bietet Arch, Manjaro auch keine 32-bit-Ausgabe mehr, aber die 32-bit-Kompatibilitätsbibliotheken, die es erlauben, 32-bit-Programme auf 64-bit-Linux laufen zu lassen (genau dieses "multiarch") gibt es selbstverständlich noch. Probleme gibts also nur, wenn die CPU zu alt für 64 bit ist.
    Canonical will nun aber bei Ubuntu auch diese multiarch-Kompatibilitäts-Bibliotheken einfrieren und entfernen, was bedeuten würde, dass man gar keine 32-bit-Programme mehr betreiben kann, wozu neben Spielen auch Hardwareteiber gehören. Wenn die auf dem aktuellen Stand eingefroren werden und nicht mehr aktualisiert werden, gibt es andere Probleme. 32-bit- & 64-bit-Version einer Bibliothek immer in der gleichen Version vorliegen, weshalb man dann auch einen Vielzahl anderer (64-bit-)Bibliotheken nicht mehr aktualisieren kann. Und zweitens müssen diese Bibliotheken eigentlich ab und zu mal weiterentwickelt und/oder für neue Grafikkarten angepasst werden (mesa z. B.), was dann auch nicht mehr geht.
    Das wäre auch das aus für viele Druckertreiber u.a. viele Brother und HP Ducker müssen noch immer in der i386 Umgebung aktiviert werden. Glaube kaum, dass da die Hersteller nochmal neue x64 Treiber veröffentlichen.

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Von Atalanttore am Mo, 24. Juni 2019 um 15:52 #

kein Text

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Von Josef Hahn am Di, 25. Juni 2019 um 17:12 #

... ob man 32 bit Support absägen muss.

Dazu stand bei mir im Kopf der Umstand, dass ich 32 bit Systeme persönlich nicht mehr einsetze gegenüber der Vorstellung, dass die Erhaltung nicht allzu schwierig ist (wenn man einen gescheiten Systemaufbau hat).

Aber gut... Steam kann nur 32 bit?! Dann hätte ich jetzt endlich mal einen triftigen Grund, für die sofortige Einstellung von 32 bit Support bin. Auf allen erdenklichen Distris... Besser früh als spät...

Die Wallpaper generiert ihr schon längst mit einem ML-Ansatz, oder? User sind eh alle bei Android (gibt's da Steam?). Und große Poettering'sche Umbauten stehen auch nicht an... Dann habt ihr doch Zeit... ;)

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Von Erik () am Di, 25. Juni 2019 um 21:49 #

Mir ist der ganze Kram mit wievielen Bits und Startsystemen eigentlich egal, es soll nur funktionieren. Wenn Ubuntu nun 32-Bit einstellt, kann ich meinen Eee-PC nicht mehr damit betreiben. (Der robusteste Laptop, den ich zu allen Konferenzen mitnehme.) Wenn Steam dann nicht mehr unter Ubuntu läuft, kommt es auch vom PC des Sohns. Ich bin es langsam leid, daß unter Linux alles, was mal funktioniert nach ein paar Jahren ad acta gelegt wird.

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Von Honkey am Do, 27. Juni 2019 um 00:38 #

In welche Richtung Valve künftig gehen wird, ist unklar. Als alternative Distributionen für Spiele und Spieler werden von Valve bereits Manjaro und Pop!_OS, das auf Ubuntu basiert, gehandelt. Beide werden, im Falle von Pop!_OS auch abweichend von Canonical, weiterhin 32-Bit-Bibliotheken pflegen und sind bereits in den vergangenen Monaten immer wieder anstelle von Ubuntu für Spiele von Valve empfohlen worden, weil sie wenig Konfigurationsaufwand beim Einrichten für dieses Einsatzgebiet erfordern. Für Spieler bleibt Linux ungeachtet des Canonical-Chaos somit eine mittlerweile gangbare Wahl.

Wichtig ist bei einer Gamer Linux Distribution, dass ein aktueller Kernel mitgeliefert wird, man einfachen Zugang zu neuen Userspace-Grafiktreibern (Mesa) hat und man sich einfach mit den Werkzeugen und Pfaden für die Systemkonfiguration zurechtfindet.
Das ist z.B. etwas, was Ubuntu meiner Meinung nach unnötig kompliziert macht, indem Standardmethoden des Systemmanagements abgewandelt werden (Systemd kompatibel mit dem Uraltstandard SysVInit, dpkg-reconfigure XXX anstatt ändern der entprechenden Dateien in etc, ...
Das ist bei Manjaro wesentlich einfacher für Gamer geregelt.

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