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Thema: Raspbian Buster freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von karmue am Mi, 26. Juni 2019 um 19:01 #

Hallo, laut der Release-Notes wird der freie Mesatreiber lediglich für den neuen Pi 4 genutzt, imho ist er auch nur für diesen verfügbar. Alle anderen nutzen weiterhin die unfreien Treiber.

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Von Ghul am Mi, 26. Juni 2019 um 22:16 #

Raspbian Buster ist daher auch weiterhin ein 32-Bit-System, und das soll offenbar so bleiben, bis es überzeugende Gründe für ein 64-Bit-System gibt.

Ich weiß nicht, was es da lange zu überlegen gibt,
ARMv8 hat im AArch64 Modus (64 Bit) hat 31 Allzweckregister zur Verfügung, bei ARM 32 Bit sind es nur 15 Allzweckregister.
Das ist schon ein großer Unterschied, immerhin bestehen da große Optimierungsmöglichkeiten und Zugriffe auf die Prozessorregister sind immer schneller als Zugriffe auf das RAM.

Außerdem ist Advanced SIMD (NEON) bei im AArch64 Modus Standard, bei ARMv7 ist es nur ein optionaler Zusatz und Prozessorabhängig.

Schon beim Raspberry Pi 3 wird somit viel mögliche Leistung einfach verschenkt, solange man ein 32 Bit OS darauf laufen lässt.

Die Wahrheit dürfte somit eher sein, dass die Rasperry Pi Foundation keine Lust hat, sowohl ein 32 Bit als auch 64 Bit Ökosystem zu pflegen, deswegen kriegt man für die 64 Bit Raspberry Pi kein offizielles 64 Bit Raspbian OS.
Einen anderen Grund hat das nicht.

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    Von Astorek86 am Do, 27. Juni 2019 um 02:25 #

    Man will halt die Kompatibilität zu den uralten Raspberry Pi's weiter aufrecht erhalten. Solange die 64-bit-Ausführung von anderen Distributionen nicht aktiv geblockt wird, habe ich damit kein Problem... Nutze ich halt Archlinux, Ubuntu oder OpenSUSE, die alle drei 64bit-ARMv8 anbieten... (ich glaube, ein Debootstrap von Debian aus müsste auch funktionieren...). Und für den ursprünglichen Zweck der Dinger, nämlich ein Bastelrechner zu sein, ist es ziemlich egal ob die Features von ARMv8 brachliegen oder nicht...

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      Von Ghul am Do, 27. Juni 2019 um 12:45 #

      Die anderen Distributionen können aber Treiberprobleme haben, weil proprietäres Zeugs mangels Treiber nicht geht.

      Und für den ursprünglichen Zweck der Dinger, nämlich ein Bastelrechner zu sein, ist es ziemlich egal ob die Features von ARMv8 brachliegen oder nicht...
      Das kommt drauf an. Vielleicht musst du die Daten, die du per GPIO reinholst, schnell verarbeiten können.

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        Von ah am Do, 27. Juni 2019 um 21:09 #

        > Vielleicht musst du die Daten, die du per GPIO reinholst, schnell verarbeiten können.

        Wenn das System derart am Anschlag laufen sollte, wäre es sowieso die falsche Wahl.

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Von nbsneakers am Fr, 28. Juni 2019 um 08:50 #

Seit der Umstellung auf Buster, laufen diverse Programm nicht mehr fehlerfrei. Sehr ärgerlich ist es bei Java Anwendungen, bei denen man auf den Entwickler der Java Applikation angewiesen ist. Ich persönlich finde die Umstellung auf Buster als zu früh.

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    Von SalamiBrot am Sa, 29. Juni 2019 um 12:21 #

    Willkommen bei Linux wo Rückwärtskompatibilität keine Rolle spielt.
    Man kann es natürlich machen wie Red Hat und uralte, verfaulte Software weiterhin warten damit die Anwendungsentwickler nicht permanent neu entwickeln müssen. Oder wie Arch Linux die generell auf den professionellen Markt einen feuchten Furz geben.
    Währenddessen lacht sich Microsoft ins Höschen weil man dort 1 (in Worten: einen Standard) hat +Rückwärtskompatibilität + einen nennenswerten Marktanteil.

    Aber mit dem Angriff Flatpacks wird das alles in Ordnung kommen!

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    Von no_nick am So, 30. Juni 2019 um 16:29 #

    Hast du nach der Umstellung auf Buster OpenJDK 11 oder 8 installiert?
    Mir ist auch aufgefallen, dass man Java Applikationen (noch) nicht wirklich mit 11 harmonieren.
    Evtl. hilft bei dir auch die Installation von OpenJDK 8.
    Musst evtl. mit update-alternative --config java noch sicherstellen, dass 8 der default ist.

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