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Thema: Debian 10 »Buster« freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von jhohm am Mo, 8. Juli 2019 um 11:38 #

Leider schaffen es die maintainer von Debian immer wieder, ihre Distri mit hoffnungslos veralteten Paketen auszuliefern; und nein, ich meine NICHT ob es jetzt KDE x oder KDEy ist, sondern den Kernel!
IMHO ist es beschämend, eine neue version mit einem überholten kernel auszuliefern; und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe
Den Sinn dahinter verstehe ich nicht; aber so ist Debian die letze Distri, die ich nutzen würde!
Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!

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    Von Kay am Mo, 8. Juli 2019 um 11:56 #

    Du hast Debian nicht verstanden. Debian hat niemals den Anspruch erhoben, aktuell zu sein und wenn du aktuell sein willst, dann ist Debian ganz klar die falsche Distribution für dich. Hier zielen die Absichten auf andere Dinge.....aber googlen kannst du selbst.

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    Von 1ras am Mo, 8. Juli 2019 um 12:10 #

    4.19 ist der aktuellste LTS Kernel und Buster ist ein LTS-Release welches 5 Jahre unterstützt werden wird.

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      Von blablabla233 am Di, 9. Juli 2019 um 10:18 #

      Stimmt....bei Debian motzt jeder weil der Kernel "alt" sei, OpenSuseLeap15.1 nutzt aber 4.12 und RHEL's 4.18.

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        Von Bert am Sa, 20. Juli 2019 um 17:36 #

        Debian ist immer altbacken. Wer's mag - nun denn!

        Aber wirklich irritiert bin ich bei KDE. Eine ein Jahr alte Version, die schon lange EOL ist, wollen die fünf Jahre lang pflegen. Sehr ulkig.

        Dann kann man nur das aktuelle Ubuntu LTS direkt von KDE nehmen - KDE neon. Da ist KDE wirklich aktuell. Ich habe es probehalber mitinstalliert, festgestellt dass es super läuft und mal wieder für mich definiert, dass Debian nicht in Frage kommt. Ich warte noch ein Weilchen, bis KDE die nächste Plasma LTS definiert hat. Die wird dann auch wieder mit dem noch aktuellen Ubuntu LTS laufen, und das bis 2023. Was nützt mir dann ein "aktuelles" Debian, das bis 2024 läuft und kaum Neuerungen gegenüber der "veralteten" aber aktuellen Ubuntu LTS hat.

        Wenn ich die vielen Fehlermeldungen an einer angeblich stabilen Debian 10 höre und lese, dann fragt man sich unwillkürlich,was da los ist. Meine Probeinstallation an einem alten Mainboard mit Debian 10 und DEREN "stabilen" KDE Plasma 5.14 ergab, dass die Installation durchlief aber beim booten die Meldung kommt, Debian würde X nicht starten, weil es eines propietären X-Treibers bedürfe. Häh!?! Für eine (bewusst) alte HD6450, die ich 2012 oder so gekauft habe. Man fühlt sich zehn Jahre in der Entwicklung zurück geworfen. Wirklich sehr altbacken... Sei's drum, abgehakt.

        Ich gewinne den Eindruck, dass eine neue Debian relativ zur aktuellen Ubuntu LTS immer weiter veraltet. 18.04 als letzte LTS-Version ist die beste LTS-Version seit ich eine stabile 12.04 installiert habe. Immer wenn ich überlege, doch mal Debian zu installieren, kommen haufenweise Kleinigkeiten dazwischen, es besser nicht zu tun. Und jetzt läuft gleich X garnicht mehr. Wirklich ulkig. Aber Ubuntu läuft seit 12.04 immer out-of-the-box, auf insgesamt vier verschiedenen Plattformen, die ich habe/hatte. Auf der auch das aktuelle Q4OS läuft, das auf Debian Buster beruht. Ich komme aus dem Kopfschütteln garnicht mehr heraus. Man muss KDE3 installieren, damit Debian 10 einwandfrei läuft. :-))

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    Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 12:24 #

    Es gibt Gründe die dafür und welche die dagegen sprechen, einen aktuellen Kernel zu verwenden. Es hängt - wie immer - vom Anwendungsfall ab, ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen. So gesehen, kann man den Einsatz einer bestimmten, noch gepflegten(!) Kernelversion nicht per se verurteilen.

    Ein Vorteil vom Versionszweig 4.19 ist, dass dieser inzwischen viel ausgiebiger eingesetzt, getestet und korrigiert wurde, wohingegen 5.1 oder mainline neue, unentdeckte(!) Fehler und Regressionen enthält.

    In welcher Hinsicht, außer Treibern für neuste Hardware, ist 4.19 "hoffnungslos veraltet", "überholt" und "beschämend"?

    Den Sinn dahinter verstehe ich nicht; aber so ist Debian die letze Distri, die ich nutzen würde!
    So sei es! Aber ohne Ihren Anwendungsfall zu kennen, kann man nicht einschätzen, ob Ihre Entscheidung rational gerechtfertigt werden kann.
    Und nur weil Sie den "Sinn dahinter" nicht verstehen, folgt daraus allein nicht, dass es keinen gäbe (s.o.). Man nennt das auch non sequitur.

    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
    jedem das Seine... Eine rationale Begründung hierfür ist jedenfalls nicht erkennbar.

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      Von klopskind am Mo, 8. Juli 2019 um 12:40 #

      In Ergänzung zu meinem Kommentar...

      Übrigens gibt es andere Distributoren (Red Hat, SUSE, Canonical), die noch viel ältere Kernel verwenden. Sie betreiben großen Aufwand, diese möglichst lange zu pflegen und zu unterstützen; teils mit Backports von Treibern oder anderen Funktionen, aber die entscheidenden Schnittstellen bleiben stabil.
      Und jetzt kommts: Die generieren damit Profit, denn deren Kunden wollen das und bezahlen sogar dafür! Es wäre wirklich ein es keinen "Sinn dahinter" gäbe.

      Ubuntu 16.04 und 18.04 verwenden übrigens ältere Kernel als Debian 10 'Buster', d.h. älter als 4.19! Nach Ihrer Argumentation wäre Ubuntu "die letze Distri, die ich nutzen würde!". Das wäre nicht konsistent.

      Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
      Wissen Sie worauf diese halbjährlichen Veröffentlichungen basieren? Auf aktuellen Schnappschüssen von Debian sid, Bingo! Wenn Sie also nur "vernünftige Aktualisierungen" haben wollen würden, könnten Sie genau so gut auch auf Debian sid setzten.

      Ihre Logik ist ohne Weiteres schlicht nicht nachvollziehbar.

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    Von linux-nutzer am Mo, 8. Juli 2019 um 13:27 #

    Wenn du 'nen neueren Kernel haben willst, dann:
    - nimm Debian Testing oder Debian Unstable
    - aktiviere buster-backports und zieh dir den dort aktuellsten Kernel (evtl. wird's noch ein paar Tage dauern, bis buster-backports verfügbar ist)
    - nimm 'ne andere Distro, wie z.B. Arch Linux, Manjaro oder Fedora
    - kompilier dir den Kernel einfach selbst

    Fun Fact: Arch Linux hat auch ein LTS-Kernel-Paket, das ist grad Kernel 4.19, weil der laut kernel.org der aktuellste LTS-Kernel ist (wurde hier ja bereits mehrfach erwähnt).

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    Von Ghul am Mo, 8. Juli 2019 um 15:56 #

    und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe

    Jede neue Kernelversion ist ein Fortschritt gegenüber den Vorgängerversionen.
    Du solltest daher schon hervorheben, was genau der deiner Meinung nach wesentliche Fortschritt der 5.x Reihe ist, wenn du das schon kritisierst.

    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!

    Nur das die Pakete in universe und multiverse kaum Sicherheitsupdates erhalten.
    Da kannt es dann schon sein, dass du 6 Monate mit Sicherheitslücken herumsurfst.

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    Von jueshire am Mo, 8. Juli 2019 um 16:52 #

    Ich bin so froh über Deinen Kommentar! Wenn es den nicht gäbe, wäre es kein echter Debian Release.

    Zu Deinem Kernel-Argument nur eine Frage: Was bringt Dir ein neuer kernel, wenn Deine Hardware unverändert bleibt und alles tut, wie es soll?

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2019 um 16:53.
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      Von blablabla233 am Di, 9. Juli 2019 um 10:23 #

      Was ist den dass fuer eine Argumentation???

      Ein neuer Kernel bringt oft neue Funktionen fuer deine Hardware, oder optimiert verschiedenes.
      Nach deiner Auffassung kann ich auf einer VM (da bleibt die HW unveraendert) ohne probleme den 2.4'er perfekt nutzen.

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    Von Mr. Thaddäus am Mo, 8. Juli 2019 um 17:59 #

    Ich nutze Debian 8 (seit heute oldoldstable) und es kann immer noch alles, was ich benötige. Und da es noch knapp ein Jahr lang Sicherheitsupdates bekommt, lasse ich hier den Grundsatz "never change a running system" gelten. Jeder hat eben unterschiedliche Bedürfnisse :)

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      Von cassiel am Di, 9. Juli 2019 um 14:43 #

      Dito. Der Versuch ein System auf Debian 9 zu aktualisieren ging bei mir aufgrund des Wechsels von mysql auf mariadb gründlich in die Hose. Ganz schnell wieder das Backup eingespielt.
      Und mein eher konservativer Userkreis ist damit auch vollauf zufrieden.

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    Von Oiler der Borg am Mo, 8. Juli 2019 um 23:51 #

    und etwa nach einem halben Jahr erkennst Du die Vorteile des " eextreeeeem konservativen Weges"

    Aber Spass beiseite, es gibt einen Haufen rolling Distros!
    Wer einen Bollerwagen kauft, muss sich nicht wundern, dass der nicht abgeht, wie Ein Triathlonrad :angel:

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    Von bremse am Di, 9. Juli 2019 um 11:10 #

    IMHO ist es beschämend, eine neue version mit einem überholten kernel auszuliefern; und die 5.x-Reihe ist dieses Mal ein wirklicher Fortschritt im Gegensatz zu der 4.x-Reihe
    Debian setzt auf LTS-Kernel.
    Dann lieber gleich zu Ubuntu greifen; da gibt es wenigsten jedes halbe jahr vernünftige Aktualisierungen!
    Nun ja, ob man das "vernünftig" nennen kann?

    Für richtige Arbeitsrechner will ich ganz sicher keine halbjährlichen Full-Upgrades machen. Hatte ich früher mit Suse und Ubuntu reichlich und immer hakte es gewaltig.

    Für Rechner, die eventuell wirklich neuere Kernelversionen benötigen, bieten sich bei Debian entweder Backports oder gar Testing an.

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      Von Verfluchtnochmal_5987109 am Do, 11. Juli 2019 um 01:43 #

      Immer wieder höre ich Geschichten von update Problemen nur hocken die meiner Erfahrung nach immer vor dem Rechner oder wie erklärst du mir dass in den 13 Jahren seit ich von Windows auf Fedora umgestiegen bin die 2 jährlichen dist-upgrades niemals ein echtes Problem waren und die letzten 5 Jahre nahezu langweilig

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        Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 12:30 #

        Immer wieder höre ich Geschichten von update Problemen [...]
        ... weil die besagten Probleme tatsächlich auftreten - leider.

        Und falls eine statistische Häufung des Auftretens jener Probleme unter gewissen Systemen vorliegt, liegt der Verdacht einer technischen Insuffizienz jener Systeme als Ursache für besagte Probleme nahe.

        Ob sich der Verdacht bestätigt, steht auf einem anderen Blatt. Oft fehlen die Mittel, diesen Verdacht zu erhärten, sodass erneute Anläufe oder Systemwechsel auf individueller Basis häufig attraktiver bewertet werden.
        Für Letzteres hat sich bremse entschieden. Bitte respektieren Sie deren/dessen Erfahrungen und Entscheidungen - insbesondere falls diese bzw. deren Konsequenzen, Ihre Rechte nicht verletzen.

        [...] nur hocken die meiner Erfahrung nach immer vor dem Rechner [...]
        Schön, dass Sie Ihre Erfahrungen und Konsequenzen hier teilen. Aber es ist zunächst allein Ihre Erfahrung - mehr nicht.

        Wenn Sie jetzt aus dieser Erfahrung heraus extrapolieren und total verallgemeinern ("immer"), stellt das eine Behauptung ihrerseits dar. Die implizierte Allgemeingültigkeit dieser Behauptung benötigt eine solidere Rechtfertigung.

        [...] oder wie erklärst du mir dass in den 13 Jahren seit ich von Windows auf Fedora umgestiegen bin die 2 jährlichen dist-upgrades niemals ein echtes Problem waren und die letzten 5 Jahre nahezu langweilig
        Wieder schön, dass Sie Ihre Erfahrungen hier teilen.

        Entweder Sie versuchen mit diesem rhetorischen Taschenspielertrick, Ihre Behauptung (s.o.) zu rechtfertigen (kleiner Hinweis: Es handelt sich um ein non sequitur, denn nur weil bei Ihnen seit Jahren alle Aktualisierungen problemlos ablaufen, folgt daraus noch lange nicht, dass alle Aktualisierungsprobleme, die bei anderen auftretenden, selbstverschuldeten wären.), oder aber Sie versuchen, Ihre Verantwortlichkeit für eine rigorosen Begründung Ihrer Behauptung jemand anderem unberechtigterweise zuzuschieben (in diesem Fall bremse).
        So oder so, Sie sind wahrlich eine/ein ganz große/großer Heldin/Held.

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