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Thema: Debian GNU/Hurd 2019 veröffentlicht

10 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von schmidicom am Mo, 8. Juli 2019 um 16:46 #

Ja, nämlich dann wenn sich erst recht keine Sau mehr dafür interessiert.

PS: Ich hätte ja nichts gegen Konkurrenz einzuwenden aber dann soll sie bitte auch eine sein, das Ding ist doch einfach nur peinlich.

EDIT: Fuchsia war interessant, sowohl allgemeines Interesse als auch finanzielle Unterstützung (kein wunder bei Google, wenn die es nicht haben wer dann?) war vorhanden.

selbst Haiku hat da mehr zu bieten...

Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2019 um 16:52.
  • 2
    Von rgsidler am Mo, 8. Juli 2019 um 18:27 #

    Was genau ist denn daran peinlich? Es ist ein Projekt, an dem viele mitarbeiten, weil sie an der Umsetzung einer These interessiert sind.
    Niemand hat je behauptet, dass es für den Produktivbetrieb gedacht ist; genauso wenig muss sich irgendjemand damit persönlich beschäftigen oder gar versuchen, es zu installieren.

    Ohne die Erkenntnisse aus Projekten gäbe es keinen Fortschritt. Dass dabei das eine oder andere scheitert, ist nur natürlich.

    Nichtsdestoweniger bleibt jeder Versuch, etwas Neues zu schaffen, achtenswert und sollte nicht mit solchen Kommentaren herabgewürdigt werden.

    Es geht hier nicht um Konkurrenz, sondern um eine intellektuelle Herausforderung und, um Sie zu zitieren, "keine Sau" interessiert sich dafür, ob Sie oder ich das jemals nutzen werden.

    Also lassen wir doch die Meldung einfach stehen und finden es toll, dass es noch Menschen gibt, die Ihre Stärke nicht mittels Pferdestärken oder Geld zeigen, sondern mit ihrem Geist tatsächlich etwas schaffen, was bisher noch keinem gelungen ist.

    Es grüsst


    Roland

    • 1
      Von glasen am Mo, 8. Juli 2019 um 19:23 #

      Niemand hat je behauptet, dass es für den Produktivbetrieb gedacht ist;
      Hurd sollte mal der Kernel für das GNU-Betriebssystem werden. Also war der Kernel schon für den Produktiveinsatz gedacht. Das war so um 1990. Seit dieser Zeit ist Hurd in Entwicklung.

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      Von Oiler der Borg am Mo, 8. Juli 2019 um 23:25 #

      Das hat irgendwie noch eine geschichtliche Komponente ;)

      Als der legendere "LINUX is obsolete"-Zwist von Andy Tanenbaum losgetreten wurde, stand RMS breit in zweiter Reihe und postulierte, das wäre ja nur eine kurzfristige Zwischenlösung, bis der Messias unter den Betriebssystemen, eben GNU/HURD ein völlig neues Zeitalter einleitet!

      Nach knapp 30Jahren des Versagens sei doch hin und wieder ein kleines Bisschen Häme toleriert :evil:

      • 1
        Von gnu am Di, 9. Juli 2019 um 00:28 #

        Häme gerechtfertigt? Wohl kaum. Dazu reicht es bereits die Beteiligung von Unternehmen am offiziellen Linuxkernel unter Betrachtung zu nehmen und damit auch die Abhängigkeit von eben diesen. Daran hängen also geschäftliche Interessen und ein entsprechendes Modell ebenso während Hurd selbst auf freiwilliger Basis entwickelt wird. Deutlich auch an der weit kleineren Basis Beitragender zur Quelltextbasis zu erkennen. Sicherlich war es damals etwas vorschnell in der Reaktion, ändert aber nichts daran wo konkret die Problemstellungen lagen und weiterhin liegen und welchen Interessen vorzugsweise mehr Gehör geschenkt worden ist. Kleiner Tipp: Mitnichten der freiheitlichen Ausgestaltung und die Häme ist dahingehend einfach nur Ausdruck von offenkundiger Abwertung und vielsagend für die Art und Herangehensweise. Eben wie auch die klare Differenzierung zwischen "Open-Source" und wirklich freier, quelloffener Software.

    1
    Von asdfghjkl am Do, 18. Juli 2019 um 14:02 #

    Beitrag 4 mal editiert und doch vollkommen argumentfrei?
    Sowas finde ICH einfach nur peinlich...

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