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Thema: Linux-Kernel 5.2 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Morpheus am Mo, 8. Juli 2019 um 13:17 #

Bin die Jahre mit ext4 gut ausgekommen.
Würde aber auch mal ein anderes Dateisystem für SSDs im Notebook für gängige Aufgaben (ausführen, kopieren, verschieben von Dateien) testen. Gibt da mittlerweile ein besseres/schnelleres Dateisystem als ext4?

  • 1
    Von svrroot am Mo, 8. Juli 2019 um 13:48 #

    uii, du greifst da voll ins Wespennest ;)

    da geht gleich ein Glaubenskrieg los - und ich finde genau das an Linux so geil weil jeder machen kann was und wie er es möchte!
    Solange man die Entscheidungen anderer nicht kritisiert sondern neugierig hinterfragen darf und so auch neue Informationen für sich selbst ziehen kann.

    Ich verwende am NB klassisch Luks mit ext4, die Server im Produktivumfeld in der Firma laufen mit proxmox auf ZFS - ein Schritt den ich noch nie bereut habe...

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Jul 2019 um 13:50.
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    Von blubb am Mo, 8. Juli 2019 um 13:58 #

    Schneller als ext4 wird es wohl nicht (in einzelnen Tasks sicherlich, aber im Mittel ist es schon ziemlich schnell).
    Ansonsten ist die Frage was du als "besser" bezeichnest.

    Es gibt Dateisysteme, welcher manche Funktionen mitbringen, welche für manche User "besser" sind, aber das muss nicht für alle User gelten.

    Ich persönlich nutze inzwischen größtenteils btrfs, da ich Wert auf die integrierten RAID und Snapshot Funktionen lege, aber das sind Dinge, die für ein Notebook sicherlich nicht ganz so kritisch sind.
    Zudem ist COW auch immer langsamer als ein Dateisystem ohne diese Eigenschaft.

    TL;DR: wenn du mit ext4 zufrieden bist, dann bleib doch dabei. ;)

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    Von Tamaskan am Mo, 8. Juli 2019 um 16:41 #

    Du könntest dir mal f2fs ansehen, das speziell auf SSDs optimiert ist.

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    Von Ghul am Mo, 8. Juli 2019 um 19:52 #

    anderes Dateisystem für SSDs im Notebook für gängige Aufgaben (ausführen, kopieren, verschieben von Dateien) testen.

    Bei den Anforderungen kannst du bei ext4 bleiben und dir die Arbeit sparen dir darüber überhaupt Gedanken zu machen.

    Denn entweder du hast ein reales ernsthaftes Anwendungsszenario, wo das wirklich ins Gewicht hält (z.B. hohe Serverlast beim I/O auf Diskzugriffe) oder es ist völlig Schnuppe, weil jedes für Linux geeignete Dateisystem bei heutiger schneller Consumerhardware, völlig ausreichend ist.

    Und du hast ja selbst geschrieben:

    im Notebook für gängige Aufgaben

    Also Aufgaben wie Browser starten, bisschen Surfen.
    Texteditor öffnen, n Zeichen ändern und wieder abspeichern.
    Textverarbeitung öffnen, drei Absätze editieren und wieder abspeichern.

    Das sind alles Aufgaben, bei denen der I/O Datendurchsatz völlig vernachlässigbar ist.
    So schnell kannst du nämlich gar nicht tippen und editieren, wie dir dein Rechner die Datei speichert.

    • 0
      Von Bulli am So, 21. Juli 2019 um 00:23 #

      Was ist mit Snapshots? Partition1 oder Festplatte1 mit BTRFS (/Root) und der Rest mit Ext4 (/Home, VAR etc). Hat das jemand schonmal ausprobiert? Ich bin am überlegen das demnächst mal auszuprobieren. Meiner Meinung nach ist das mit einer der besten Features von BTRFS überhaupt. Klar man könnte auch mit rsnyc/Timeshift und EXT4 Snapshots erstellen, aber 1. dauert das ziemlich lange und verbraucht etliche Gigabytes und 2. kann man die Snapshots nicht direkt über Grub booten. Ich hab nur leider noch keine Erfahrungen damit gemacht.

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