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Thema: Übernahme von Red Hat abgeschlossen

61 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von beccon am Di, 9. Juli 2019 um 20:01 #

... sind sie jetzt.

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Von Fontmanager am Di, 9. Juli 2019 um 20:36 #

IBM garantiere die Unabhängigkeit und Neutralität von Red Hat.
Na, dann wird ja alles gut. CentOS, GlusterFS, Openshift, .... bleibt alles frei und wird weiterhin unterstützt.

Warum nur kommt dann ein mulmiges Gefühl auf? Ach ja, IBM ist ein US-amerikanisches Unternehmen, deren Aktien einer der höchsten Marktkapitalisierung besitzt. Solange die Kuh Milch gibt, darf sie fressen. Aber was passiert, wenn nicht genug Rendite abgeworfen wird? Das Ende von CentOS? Gruselige Vorstellung für die großen öffentlichen Rechenzentren.

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    Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Di, 9. Juli 2019 um 20:39 #

    Und Redhat war kein US-Unternehmen?

    Wie jetzt?
    Doch?


    Und Redhat war keine Aktiengesellschaft?

    Wie jetzt?
    Doch?

    CentOS war vorher unabhängig, hat jetzt seit wenigen Jahren einen Vorteil direkt supported zu werden aber könnte jederzeit wieder unabhängig sein, ist es weitgehend auch sonst gäbe es CentOS8 schon als Finalversion und dass dem nicht so ist liegt eben daran dass es aus gutem Grudn nicht einfah voll integriert wurde

    Also warum genau scheisst man scih jetzt in die Hosen?

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      Von Leichte Antwort am Mi, 10. Juli 2019 um 08:36 #

      Stumpfer Antiamerikanismus, wie er unter fefe-Guckern beliebt ist.

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        Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 09:45 #

        Die Russen haben 7 Milträrstützpunkte ausserhalb ihres Landes, die Chinesen 2, die USA knapp 1000.

        Darum sind die USA so beliebt -wegen ihres Helfersyndroms ;)

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          Von Kay am Mi, 10. Juli 2019 um 10:14 #

          Was muss man denn rauchen, um diesen Zusammenhang zu verstehen?

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            Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 10:35 #

            Das Stichwort war "stunpfer Antiamerikanismus", der aber wohl seine Gründe hat und vielleicht doch nicht so stumpf ist.

            Ich hätte auch die ca. 20 Mio. Toten der diversen Kriege anführen können, die das US-Imperium geführt hat.

            Die meisten haben sie ihrer Bevölkerung und der weltweiten öffentlichen Meinung jeweils mit einer Kriegslüge schmackhaft gemacht. Z.B. "Tonkin-Zwischenfall", "Hufeisenplan", "Brutkastenlüge", Saddams "Weapons off Mass Destruction".

            Ich bin übrigens Nichtraucher, finde es aber faszinierend, wenn Leute auch noch stolz auf ihre Ignoranz sind.

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          Von klopskind am Mi, 10. Juli 2019 um 10:28 #

          1. Ich habe die Zahlen nicht überprüft. Sie könnten stimmen. Es wäre prima, falls Sie noch eine Quelle, die Ihre Aussage stützt, angeben würden.

          2. Ihrem Kommentar ist kaum ein Bezug zum Artikel zu entnehmen.

          3. Ihr Kommentar enthält im Kern eine Note, die ich unterstützen würde. Aber diese drastische und willkürliche Reduktion auf drei Zahlen, die nicht einmal mit einer Quelle belegt wurden, stellen eine sorglose, eindimensionale und gefährliche Form der Auseinandersetzung mit diesem Thema dar.

          Genau das ist es, was einige mit "stumpf" beim stumpfen Antiamerikanismus meinen.

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            Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 11:24 #

            Beim linksradiikalen Szene-Medium Wikipedia gibt's was dazu unter den Stichworten:

            Liste_von_Militärbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland

            Russische_Streitkräfte
            Unterpunkt "Militäranlagen im Ausland"

            Chinesische_Streitkräfte
            Unterpunkt "Stützpunkte und Stationierungen im Ausland"

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              Von klopskind am Mi, 10. Juli 2019 um 14:37 #

              i) Danke für die Quellenangaben.
              i.i) In der ersten Quelle steht tatsächlich etwas von 1000 US-Stützpunkten im Ausland. Allerdings ist das laut junge Welt eine Schätzung von "Experten" (Wer?). Diese Zeitung sollte man nicht ganz unkritisch wahrnehmen oder zitieren.

              Fakt ist, dass hier ganz unterschiedlich Zahlen existieren, wenn Sie den gesamten Artikel und dessen englischsprachige Variante lesen (siehe bspw. die oben eingeblendeten Bemerkungen zur Unvollständigkeit der Listen).
              Fakt ist auch, dass es für nicht-Militärs und nicht-ranghohe Politiker unrealistisch ist, zu erwarten, objektive Informationen über geheime Stützpunkte erhalten zu können. Man sollte sich in diesem Fall also auf die offiziellen Angaben als untere Schranke konzentrieren, denn etwas Verlässlicheres bleibt nicht übrig. Oder haben Sie eine andere Idee?

              Die aktuellsten offiziellen Angaben, die ich auf die Schnelle finden konnte, sind in der englischsprachigen Wikipedia verwiesen und sprechen von 701 "ausländischen" Stützpunkte (für genau Definitionen siehe Seite DoD-3 ff.), wovon 114 US-territorial sind, siehe Seiten (DoD-6,18).

              Ihre 1000 Stützpunkte stimmen jedenfalls in der Größenordnung. Aber bitte nutzen und zitieren Sie die Fakten sauber und in direkter Nähe der entsprechenden Aussagen. Alles andere wäre unprofessionell.

              i.ii) Wenn ich Ihre zweite Quelle lese, zähle ich 19 (inkl. Sewastopol auf der Halbinsel Krim) statt 7. Schätzungsweise(?) sind es 25 laut dieser Quelle.

              Auch hier: Nur die Größenordnung stimmt, aber Ihre Aussagen nicht, denn Ihre Angabe unterscheidet sich etwa um den Faktor 2,7.

              i.iii) Ihre dritte Quelle deutet mindestens 10 Regionen mit Stützpunkten an. Man kann also von mindestens 10 Stützpunkten sprechen.

              Das ist ein Unterschied um Faktor größer oder gleich fünf!

              ii) Damit wären Sie höchstens auf Punkt 1 meines vorigen Kommentars eingegangen.

              iii) Ergo: Sie sind also bestenfalls unprofessionell und schlechtestenfalls voreingenommen, oder einfach nur inkompetent, aber belegen in jedem Fall die Stumpfheit des "stumpfen Antiamerikanismus".

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                Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 18:41 #

                Die Zahlen in meinem ersten Post waren aus dem Gedächtnis und schon ein paar Jahre alt.

                Aber 1000 : 7 : 2 ist ja auch was GAAANZ anderes als 700 : 20 : 10

                Jedenfalls, wenn man sein Weltbild verteidigt.

                • 0
                  Von Kopfrechen ist schwer am Do, 11. Juli 2019 um 12:17 #

                  Aber 1000 : 7 : 2 ist ja auch was GAAANZ anderes als 700 : 20 : 10

                  Ja ist es. Ähnlichkeit wäre bei 1000 : 70 : 20 und 700 : 2 : 1 gegeben.
                  So klaffen da mal eben zwei 10er-Potenzen.

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                  Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 14:47 #

                  Die Zahlen in meinem ersten Post waren aus dem Gedächtnis und schon ein paar Jahre alt.
                  Aha, aber erstmal probieren, ob die Fakten gefressen werden... ein wahrlich vertrauenserweckender und objektiver Ansatz! Das muss ich mir merken.

                  Aber 1000 : 7 : 2 ist ja auch was GAAANZ anderes als 700 : 20 : 10
                  Das kommt ganz darauf an. Absolut vielleicht nicht, aber relativ gesehen schon (denn 1000 : 7 : 2 ist wie 500 : 3,5 : 1 und 700 : 20 : 10 ist wie 70 : 2 : 1). In einer ausgewogenen/vergleichenden Betrachtung zählt die Relation statt das absolute Ergebnis.

                  Jedenfalls, wenn man sein Weltbild verteidigt.
                  Dito! Wo Sie mich bezüglich dessen einordnen können, habe ich bereits unten kommentiert.

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                    Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 15:15 #

                    Um es abschließend zusammenzufassen:
                    Diese Zahlen mögen ein guter Indikator für die globale militärische Dominanz der USA sein. Aber Ihre Zahlen allein rechtfertigen nicht automatisch die Ausübung "stumpfen Antiamerikanismus", den Sie mit Ihrem antwortenden Kommentar oben suggerieren, selbst wenn Ihre Zahlen von Beginn der aktuellen Faktenlage entsprochen hätte.

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            Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 19:01 #

            Der US-Militärhaushalt liegt bei 600 - 700 Mrd. $, der russische bei 60 Mrd. $

            Lässt sich nicht direkt vergleichen, weil die USA eine Berufsarmee haben und die Russen Wehrpflicht, so dass bei denen die Personalkosten (volkswirtschaftlich gesehen) woanders auflaufen, aber der Unterschied ist trotzdem beachtlich und wird in den hiesigen Medien selten kommuniziert.

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              Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 15:19 #

              Gut, diese Zahlen mögen auch ein guter Indikator für die globale militärische Dominanz der USA sein. Aber sie rechtfertigen allein nicht automatisch die Ausübung "stumpfen Antiamerikanismus", was Sie mit Ihrem antwortenden Kommentar oben suggerieren, auch mit den anderen Zahlen oben zusammen, selbst wenn Letztere von Beginn an der aktuellen Faktenlage entsprochen hätten.

              Im Übrigen fehlt auch hier wieder eine saubere Zitierung.

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        Von klopskind am Mi, 10. Juli 2019 um 10:14 #

        Unabhängig davon, dass ich bei weitem nicht alles mittrage, was Herr von Leitner so faselt und predigt:
        Was unterscheidet stumpfen Antiamerikanisums von einer gesunden, angebrachten Skepsis gegenüber amerikanisch-außenpolitischer Interessen und deren Umsetzung?

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          Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 12:35 #

          Das sehe ich genau so.

          Man sollte nicht alles glauben, was man liest, aber sollte es als Anhaltspunkt nehmen, dass das Weltbild der "Tagesschau" oder von "Welt", Spiegel" oder "SZ" vielleicht doch nicht so umfassend und objektiv ist wie viele meinen, sondern durchaus interessengeleitet.

          Das faszinierende ist, dass die, die es ablehnen, "Feindsender" zu hören, zu lesen oder zu sehen, besonders fest glauben, über ein neutrales Weltbild zu verfügen.

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            Von throgh am Mi, 10. Juli 2019 um 16:24 #

            Weiter oben schreibst einfach mal eben vom "linksradikalen Szene-Medium Wikipedia", drückst damit eine absolute Form der Abwertung und Bewertung allgemein aus. Und nun möchtest du den Lesern des Kommentarbereichs etwas von fehlender Objektivität verkaufen. Merkst du aber noch selbst was du hier für einen Zusammenhang konstruierst und dabei aber eben selbst genau dieser Leitlinie folgst? Ich denke zwar, dass du das mitnichten merkst und weiterhin absichtlich derlei Vergleiche ziehst ... von "Feindsendern" beispielsweise schreiben und eine höchst zweifelhafte, wie auch aggressiv konnotierte Sprache verwenden.

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              Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Mi, 10. Juli 2019 um 16:48 #

              Der Tpy hat einfach einen Vogel und lebt in seiner eigenen Welt

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              Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 18:36 #

              Dein Ironie-Detektor ist offenbar defekt.

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                Von throgh am Mi, 10. Juli 2019 um 19:35 #

                Ironie-Detektor? Wohl kaum. Ich denke eher, dass da etwas ganz Anderes defekt ist und zwar neben der eigentlichen Diskurskultur hier auch die Form der Argumentation denn du selbst versuchst hier etwas zu rationalisieren was einfach wie schlicht nicht so simpel erklärbar ist und komplexe Zusammenhänge verschiedenster politischer Ausrichtungen nach sich zieht. Das kann man mitnichten deterministisch erklären. Dabei finde ich immer wieder interessant wie sehr du dich hier dem eigentlichen Vorwurf des Antiamerikanismus versucht hast zu entziehen und diesem zu widersprechen. Klar wie deutlich trägst du aber genau dieses Bildnis weiter. Eine Differenzierung zwischen Regierung und den Menschen wäre mehr als notwendig gewesen und ein erster wichtiger Schritt. Lese ich den irgendwo? Nope!

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                  Von Anonymous am Mi, 10. Juli 2019 um 20:56 #

                  Ich hatte mich mit dem Ursprungspost an der Formulierung "stumpfer Antiamerikanismus" gerieben und wollte darlegen, dass es nicht schwer ist, einen gut begründeten Antiamerikanismus zu pflegen (man muss nur bereit sein, mal die Augen aufmachen).

                  Zu dem Letzeren bekenne ich mich auch gern, weil der intelligenter ist als der religionsähnliche, begründungsfreie Pro-Amerikanismus, dem hier einige anhängen.

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                    Von throgh am Mi, 10. Juli 2019 um 22:29 #

                    Es gibt keinen Grund einen "gut begründeten" wie auch keinen Grund für einen "schlecht begründeten" Antiamerikanismus. Es gibt Grund genug für Kritik gegenüber einer autokratischen Form der Regierung wie auch einem Unterlaufen demokratischer Grundprinzipien. Defakto dürfte wohlweislich bis heute Demokratie gerne wie oft nur ein genutztes Schlagwort sein ebenso wie Kommunismus bis heute nie wirklich existierte. Aber das sind Details weit größerer Debatten und haben meines Erachtens dann wenn nur ihren Startpunkt hier und führen das Thema komplett in eine andere Richtung.

                    Wenn Kritik zu üben ist, dann sicherlich an der amtierenden amerikanischen Regierung und mitnichten global an "Amerika" denn genau das bezeichnet Antiamerikanismus. Auch kann man sicherlich eine pragmatische Denkweise im Umgang mit den sog. "sozialen Medien" attestieren, aber auch das ist nicht singulär einer Gruppe zuzuordnen. Ich bleibe dabei: Wenn Kritik dann auch begründet auf Ereignisse und nicht pauschal. Denn genau das führt dazu Menschen in Haftung nehmen zu wollen, weil sie in bestimmten Regionen dieser Welt leben ohne jemals etwas überhaupt Anteil an einem kritisierten Zustand oder eines Sachverhaltes gehabt zu haben.

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              Von Da ist einer frustriert ... am Do, 11. Juli 2019 um 11:48 #

              ... und tobt sich her aus.

              Ich gehe davon aus, es handelt sich um einen Mitarbeiter von Pro-Linux.

              Als ich seine Pöbeleien hier monierte und darum bat, da mal zu moderieren, passierte dies:

              - innerhalb kürzester zeit (keine 5 Minuten) wurde mein Beitrag gesperrt
              - pro-linux.de war von dem Gerät aus nicht mehr erreichbar mit dem Standardbrowser
              - mit Tor-Browser oder von einem anderen Gerät war pro-linux.de weiter problemlos erreichbar

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        Von beccon am Mi, 10. Juli 2019 um 17:07 #

        Wer Donald so wenig mag, daß er gleich allen Firmen aus denm USA mißtraut, hat immer die Möglichkeit entweder
        - Astra Linux aus Putinlandia (https://www.pro-linux.de/-0h2169ed)
        - oder RedFlag Linux aus China zu benutzen (dann braucht man auch kein Huawei mehr :-) )

        Oder eben man setzt auf den Goldstandard für Freie Software und installiert Debian. Dank Linux haben wir die Wahl so vorzugehen - auch später im Projektverlauf noch, falls sich der Wind drehen sollte :-) Wer Windows oder MacOS einsetzt, hat diese freie Wahl nicht.

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        Von Josef Hahn am Mi, 10. Juli 2019 um 17:49 #

        Fefe-Leser sind sicher nicht die optimistischen Kopfnicker. Nicht die Hurra-Schreier für den Freibadausflug... Zumindest nicht, wenn sie sich gerade 'in Stimmung' gelesen haben (an Dingen, die sich Fefe idR aber ja nicht selbst ausdenkt).

        Stumpf sind eher die Kopfnicker.

        Wenn ich mich in meiner Umwelt umschaue, sind 99% der Leute stumpf. Und das sind nicht zuerst die Leute, denen ich Fefe-Lektüre unterstellen würde...

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          Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Mi, 10. Juli 2019 um 18:14 #

          Zwischen selbst denken und Kopfnicker liegen Welten und wenn jemand zu allem was Fefe zum Besten gibt mit den Kopf nickt was ist der dann?

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          Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 16:36 #

          Hm ja, das könnte passen. Die mir bekannten Stichproben der Leserschaft würde ich auch eher in Richtung Skeptiker, Pessimisten oder Paranoide einordnen.

          Fakt ist, dass das Blog von Herrn von Leitner auch als prima mentaler Kokon und Filterblase der Selbstbestätigung dienen kann, wo man finden und lesen kann, wovon man ohnehin schon immer überzeugt gewesen ist. Die Einträge basieren zwar fast immer auf glaubhaften Quellen, sind aber häufig nicht objektiv gehalten, was bewusst gewollt ist und Herr von Leitner hat das schon mehrfach selbst bestätigt. Das sollte man beim Konsum des Blogs berücksichtigen.
          Interessant sind einige Einträge mitunter trotz alledem.

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      Von klopskind am Mi, 10. Juli 2019 um 10:02 #

      Nur, weil Red Hat Inc. vorher schon eine US-Aktiengesellschaft (ISIN: US7565771026) gewesen ist, heißt das nicht, dass nun intern keine anderen Regeln gelten könnten.
      Natürlich wird seitens der beteiligten Unternehmen gerne und fast schon obligatorisch geäußert, dass alles so bleibt wie es war. Das geschieht allerdings aus reinem Selbstzweck. Die Frage ist auch, wie lange es so bleibt.

      Ergo: Man (die Kundschaft) weiß es einfach nicht. Die Fragen des OP sind daher berechtigt, und es gibt auch keinen Grund, gleich ausfallend zu reagieren.

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        Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Mi, 10. Juli 2019 um 15:46 #

        Die Fragen sind einen Scheissdreck berechtigt weil zum aktuellen Zeitpunkt völlig unbegründet und Nein ich halte IBM nicht für gar so dämlich diesen haufen an Kohle auszugeben um dann redhat hinzurichten

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          Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 15:41 #

          Die Fragen sind einen Scheissdreck berechtigt [...]
          Eigentlich gibt es nur wenige Fälle, in welchen Fragen nicht berechtigter Natur sind, z.B. wenn Sie alleinig aus reinem Selbstzweck der Provokation verwendet werden.

          [...] weil zum aktuellen Zeitpunkt völlig unbegründet [...]
          Achso, und Ihre Begründung dafür wiederum fußt gleich noch einmal worauf? ... dass Sie der Alleswisser sind?
          Ich hatte doch sogar eine Begründung vorgetragen (s.o.).

          [...] und Nein ich halte IBM nicht für gar so dämlich diesen haufen an Kohle auszugeben um dann redhat hinzurichten
          IBM hat schon so einige Übernahmen kaputtgespart oder anderweitig in den Sand gesetzt. Wieso käme das einer Hinrichtung gleich? Wer sprach von "hinrichten"?

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    Von Tamaskan am Mi, 10. Juli 2019 um 09:34 #

    Es wäre aus "kapitalistischer" Sicht sogar total dumm, Red Hat jetzt umzukrempeln und alles anders zu machen. IBM hat einen hohen Preis für Red Hat bezahlt, eben weil es ein erfolgreiches Unternehmen ist und Geld verdient hat. Die Mitarbeiter von Red Hat, deren eingespielte Prozesse und deren Know-How, die guten Beziehungen zur Open-Source-Community, das waren alles Gründe für die Akquisition, weil IBM dies selbst nicht nachbilden kann. Warum sollte man sonst eine Open-Source-Firma kaufen? An den Quelltext kommt man ja auch so ran, sodass man ein eigenes Derivat entwickeln könnte, wie das Oracle mit RHEL bereits tut.

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    Von klopskind am Mi, 10. Juli 2019 um 09:45 #

    Gut analysiert, aber ein Ende von CentOS, würde lediglich dazu führen, dass Red Hat potentielle Kundschaft sowie Mindshare unter Administratoren verliert, und somit signifikant Marktanteile an Canonical/Debian abgibt. Diese Umstellung würden den notgedrungenen Wechslern bitter aufstoßen, was zusätzlich zu einem starken Imageverlust führen müsste.

    Ich denke, dass sogar die BWLer von IBM, falls diese ihr BLW-1x1 noch inne haben, diese geradzu trivialen Zusammenhänge sogar in Notstandszeiten Red Hats nachvollziehen können, und sich gegen solche Schritte entscheiden würden. Natürlich kommt es auch auf Details an, z.B. wie Red Hat ihr Sparten und Abteilungen voneinander trennt bzw. nicht trennt und wo welche Profite angerechnet werden.

    IMHO: Insgesamt würde eine Einstellung von CentOS in jedem Fall unüberlegt sein, da ihm Konsequenzen mit stark geschäftsschädigendem Potential folgen würden. Demnach wäre dieser Schritt sehr unwahrscheinlich, solange Red Hat wesentlich an dessen Geschäftsmodell festhält.

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      Von Trux am Mi, 10. Juli 2019 um 18:50 #

      Oracle, Intel, Google, Microsoft und jetzt auch IBM. Alle lieben Linux.

      Wenn man der weiterbestehenden Unabhängigkeit von Red Hat Glauben schenken sollte, hätte sich IBM auch lose mit Red Hat verbünden können.um gemeinsame Produkte anzubieten. das hätte keine 34 Mill $ gekostet.
      Nun, IBM hat zwei mal diesen Fehler mit Microsoft gemacht. Einmal mit DOS und dann wieder mit OS2.
      Diesmal möchte man wohl auf der sicheren Seite sein und das zukünftige Geschäft in der eigenen Firma behalten.
      Kurzfristig wird das kaum Auswirkungen auf Red Hat haben, langfristig aber schon.

      Wichtiger als die Frage was mit Red Hat passiert, dürfte die Frage sein, was für eine Konsequenz für die Weiterentwicklung des Linuxkernel daraus folgt.
      Mit IBM hat sich ein weiterer IT-Riese auf Linux verlegt. Solange der Kernel der GPL unterliegt muss man hier auch nicht mehr befürchten als durch die bisherigen kommerziellen Mitspieler.
      Hier hat sich ein mächtiger Konkurrent für die bisherigen Platzhirschen konstituiert. Schauen wir mal was das in Bewegung bringen kann. Dem Linuxkernel und der Community muss das keinen Schaden zufügen.

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        Von Verfluchtnochmal-05995bd7b am Mi, 10. Juli 2019 um 19:11 #

        So viel Ahnung scheinst du nicht zu haben von Linux und dem Kernel weil IBM ist da nicht erst seit dem Newsticker zu Redhat höchst aktiv...

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        Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 16:10 #

        [...] und jetzt auch IBM. Alle lieben Linux.
        IBM ist schon wesentlich länger im Linuxgeschäft als Ihr Kommentar es suggeriert, siehe den dritten Absatz hier.

        Wenn man der weiterbestehenden Unabhängigkeit von Red Hat Glauben schenken sollte, hätte sich IBM auch lose mit Red Hat verbünden können.um gemeinsame Produkte anzubieten.
        Vielleicht wollte das Red Hat als marktdominierender Linux-Distributor aber nicht, denn immerhin stand IBM schon seit 1998 in direkter Konkurrenz zu einigen Angeboten von Red Hat, siehe auch den Verweis oben.

        Kurzfristig wird das kaum Auswirkungen auf Red Hat haben, langfristig aber schon.
        Momentan würde ich dem zustimmen.

        Wichtiger als die Frage was mit Red Hat passiert, dürfte die Frage sein, was für eine Konsequenz für die Weiterentwicklung des Linuxkernel daraus folgt.
        Das wäre definitiv ein Verlust für die Kernel-Community. Ich denke, solange Linux seine Nützlichkeit und Attraktivität ggü. seinen Anwendern behalten kann, werden genug Entwickler nachrutschen. Die Linux Foundation hat viele Mitglieder und Ressourcen.

        Mit IBM hat sich ein weiterer IT-Riese auf Linux verlegt.
        ... nicht erst jetzt (s.o.)

        Hier hat sich ein mächtiger Konkurrent für die bisherigen Platzhirschen konstituiert.
        Ich denke, IBM und die Shareholder sahen die Übernahme als rentable Möglichkeit, den Markt zu dominieren, durch Synergien bzw. Aufhebung entstehender interner Redundanzen Kosten zu sparen, und schließlich Profite und Devisen zu generieren. Also eigentlich wie immer...

        Schauen wir mal was das in Bewegung bringen kann. Dem Linuxkernel und der Community muss das keinen Schaden zufügen.
        Ja, also Abwarten und Teetrinken.

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      Von nimas am Mi, 10. Juli 2019 um 21:45 #

      CentOS ist nur eine Marke. Sollte man es als kostenfrei verfügbare Variante sterben lassen, dann kommt ein neuer RH-Fork basierend auf den Quellen. Nur dann wie früher ohne offizielle Unterstützung.

      Die Historie bei IBM zeigt, sobald Unternehmensteile, Projekte nicht mehr in die aktuelle Linie passen werden denen die Ressourcen entzogen bis zum finalen Todesstoß. So ging es OS/2, Rational, Lotus hin zu OpenOffice. IBM macht viel im Hintergrund für OpenSource, aktiv eigene Produkte am Markt positionieren und gegen Wettbewerber durchsetzen haben sie schon lange aufgegeben.

      Hier muss das Management von RH stärke beweisen und darf sich nicht durch BigBlue ins Geschäft rein reden lassen. Solange die Zahlen stimmen kann es Funktionieren.

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