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Thema: Übernahme von Red Hat abgeschlossen

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Von klopskind am Do, 11. Juli 2019 um 16:10 #

[...] und jetzt auch IBM. Alle lieben Linux.
IBM ist schon wesentlich länger im Linuxgeschäft als Ihr Kommentar es suggeriert, siehe den dritten Absatz hier.

Wenn man der weiterbestehenden Unabhängigkeit von Red Hat Glauben schenken sollte, hätte sich IBM auch lose mit Red Hat verbünden können.um gemeinsame Produkte anzubieten.
Vielleicht wollte das Red Hat als marktdominierender Linux-Distributor aber nicht, denn immerhin stand IBM schon seit 1998 in direkter Konkurrenz zu einigen Angeboten von Red Hat, siehe auch den Verweis oben.

Kurzfristig wird das kaum Auswirkungen auf Red Hat haben, langfristig aber schon.
Momentan würde ich dem zustimmen.

Wichtiger als die Frage was mit Red Hat passiert, dürfte die Frage sein, was für eine Konsequenz für die Weiterentwicklung des Linuxkernel daraus folgt.
Das wäre definitiv ein Verlust für die Kernel-Community. Ich denke, solange Linux seine Nützlichkeit und Attraktivität ggü. seinen Anwendern behalten kann, werden genug Entwickler nachrutschen. Die Linux Foundation hat viele Mitglieder und Ressourcen.

Mit IBM hat sich ein weiterer IT-Riese auf Linux verlegt.
... nicht erst jetzt (s.o.)

Hier hat sich ein mächtiger Konkurrent für die bisherigen Platzhirschen konstituiert.
Ich denke, IBM und die Shareholder sahen die Übernahme als rentable Möglichkeit, den Markt zu dominieren, durch Synergien bzw. Aufhebung entstehender interner Redundanzen Kosten zu sparen, und schließlich Profite und Devisen zu generieren. Also eigentlich wie immer...

Schauen wir mal was das in Bewegung bringen kann. Dem Linuxkernel und der Community muss das keinen Schaden zufügen.
Ja, also Abwarten und Teetrinken.

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