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Fr, 12. Juli 2019, 12:48

Software::Spiele

Valve stellt »Steam Labs« vor

Mit »Steam Labs« hat Valve eine Einrichtung vorgestellt, in denen Nutzer experimentelle Funktionen und angedachte Neuerungen für die kommerzielle Plattform »Steam« ausprobieren können.

Steam unter Linux

Mirko Lindner

Steam unter Linux

Steam stellt eine Internet-Vertriebsplattform für Computerspiele dar, die von Valve Software entwickelt und betrieben wird. Die Plattform umfasst neben einer Shopseite auch einen Client, der für eine gemeinsame Basis sorgt. Laut Angaben des Herstellers nutzen seit der Veröffentlichung der Plattform am 12. September 2003 über 125 Millionen Anwender den Dienst. Täglich nutzen knapp 33 Millionen Nutzer die Plattform, davon bis zu 14 Millionen Spieler gleichzeitig.

Nachdem Valve im November 2012 einen geschlossenen Test der Spieleplattform für Linux gestartet hatte und im Februar die stabile Version veröffentlichte, entwickelte sich Steam zu einer der wichtigsten Vertriebsplattformen für proprietäre Spiele unter dem freien Betriebssystem. Einer der Gründe war unter anderem die Bestrebung des hinter Steam stehenden Unternehmens, Linux zu unterstützen und das Betriebssystem auch als Spieleplattform zu etablieren. Doch auch etliche Jahre nach dem Start der Anteil der Linux-Spieler auf Steam immer noch relativ klein.

Wie für alle Plattformen üblich, wird auch Steam stetig weiterentwickelt und um neue Funktionen erweitert. Um die neuesten Entwicklungen zu erhalten, können Nutzer deshalb dem Beta-Kanal beitreten und auf täglicher Basis die Erweiterungen der Anwendung erhalten. Der Nachteil des Beta-Kanals ist, dass die Updates nur die bereits eingeplanten Funktionen erhalten und den Standard-Shop nutzen. Shop-Funktionen, die sich erst in der Erprobungsphase befinden, finden sich in Beta nicht.

Um diesen Zustand zu ändern, hat Valve nun mit »Steam Labs« eine Einrichtung geschaffen, in der sich experimentelle Funktionen des Shops finden sollen, die noch nicht spruchreif sind, aber künftig in die Seite Einzug halten sollen. Im Gegensatz zu den Beta-Ständen von Steam, betreffen die Neuerungen dabei nur die Shop-Seite und nicht die Anwendung direkt. Den Start machen drei Experimente: »Micro Trailers«, interaktive Steam-Empfehlungen und eine automatische Show mit Neuerungen. Weitere Neuerungen und Erweiterungen sollen folgen.

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