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Thema: Fedora 31 stellt i686-Kernel ein

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Von Tamaskan am Di, 16. Juli 2019 um 09:26 #

Es hat auch niemand geschrieben, dass sich alle anderen Distributionen an Fedora oder an Ubuntu orientieren sollten, auch nicht der Kommentar, auf den du geantwortet hast. Daher meine Irritation. Ich verstehe daher auch gar nicht, was du eigentlich kritisierst.

Wie ich schon schrieb, wird niemand daran gehindert, ein 32-Bit-Linux anzubieten. Die meisten größeren Distributionen, mit Ausnahme von Debian, tun dies inzwischen gar nicht mehr oder deklarieren die x86_32 Builds als unofficial/unsupported. Das ist nicht deshalb so, weil eine Mehrheit einer Minderheit etwas aufgezwungen hat, sondern weil zu wenige Entwickler noch Lust haben, 32-Bit zu unterstützen.

Kleinere Distributionen sind oftmals Derivate und benutzen die Infrastruktur ihrer Mutterdistribution. Linux Mint bspw. baut die meisten Pakete nicht selbst, sondern übernimmt sie direkt von Ubuntu (es ist sogar archive.ubuntu.com als Repository eingetragen). Wenn also Ubuntu kein 32-Bit mehr anbietet, muss Linux Mint das entweder auch tun oder den Bau der Pakete selbst übernehmen. Aber auch kleine Distributionen mit komplett eigener Infrastruktur und Paketverwaltung, wie z.B Solus, haben oft nur noch 64-Bit.

Dass Ubuntu mit Linux an sich verwechselt wird, habe ich auch schon beobachtet. Einer verwechselte sogar mal GNOME mit Ubuntu, weil der die Desktop-Umgebung halt von Ubuntu kannte. Finde ich jetzt nicht schlimm, dass jemand nicht von Anfang an alles richtig verstanden hat. Und klar, dass bekannte Distributionen oder Projekte häufiger erwähnt werden als unbekannte, das liegt in der Natur der Sache.

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