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Thema: Mozilla veröffentlicht ausführliche Analyse der Erweiterungs-Panne

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Mo, 15. Juli 2019 um 17:55 #

> Fennec

Ja, den nutze ich strenggenommen auch. Ist aber in Sachen Privacy kein (großartiger) Bonus, oder? Das größte Feature ist das blaue Icon und dass Pocket fehlt?!

> Für den Desktop gibt's ansonsten grad

... und da fängt's schon an. Ich will nicht jedes halbe Jahr ein anderes Projekt suchen, wo gerade mal wieder einer seine Wochenendbeschäftigung drin gefunden hat.

Ich suche eigentlich etwas robustes, wo auch im UI nicht permanent neue Experimente stattfinden, ich suche ernstzunehmende Privacy-Features (bisschen mehr als DNT-Header darf's schon sein!), und eine gewisse Langlebigkeit. Ich will nicht zweimal im Jahr diesen Browser dafür nutzen, einen neuen Browser zu suchen. Ich bin kein Freund von dieser Art von Beschäftigungstherapien...

Aber, wenn du Details kennst: Auf LibreFox wollte ich ja genau hinaus mit "als dass Mozilla oder irgendwelche Regime sie nicht einfach plattrollt". Ich hab's nur einmal auf Zuruf kurz überflogen, aber ich hatte den Eindruck, dass denen der ursprüngliche Entwickler irgendwie "abhanden" gekommen sei. Klang alles seltsam und unschlüssig... Weißt du, was da los war/ist?

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    Von Anonymous am Mo, 15. Juli 2019 um 18:28 #

    ... und da fängt's schon an. Ich will nicht jedes halbe Jahr ein anderes Projekt suchen, wo gerade mal wieder einer seine Wochenendbeschäftigung drin gefunden hat.

    Ich habe das auch eine Zeit lang betrieben, aber inzwischen aufgegeben. Mozilla stolpert nur noch hinter Chrome hinterher, und die Leute, die Firefox datenschutzfreundlicher machen wollen, stolpern hinter Mozilla hinterher.

    Welche Qualität die Forks, die meist auf einer veralteten Version basieren, tatsächlich haben, kann man als Laie nicht beurteilen, und viele Projekte versanden recht schnell.

    Bei den Chromium-Forkern sieht es ähnlich aus.

    Darum scheint mir am sinnvollsten zu sein, sich halt auf Firefox einzulassen und ihn mit ghacks und umatrix oder ublock zu härten; noch ist Firefox ja sehr weitgehend konfigurierbar.

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    Von linux-nutzer am Mo, 15. Juli 2019 um 18:56 #

    Ist aber in Sachen Privacy kein (großartiger) Bonus, oder? Das größte Feature ist das blaue Icon und dass Pocket fehlt?!
    Sind noch ein paar mehr Sachen, aber beschränkt sich alles auf proprietäre Komponenten, Mike Kuketz hat eine List in seinem Blog

    Zu LibreFox: In den Issues vom Github-Repo gab's dazu Diskussionen, was mit "intika" passiert ist. Aktiv ist intika laut seiner Github-Seite ja noch, daher vermuten einige, dass es da 'ne Unterlassungserklärung von Mozilla gab und er nicht darüber reden darf. Hier gilt halt: Nichts genaues weiß man nicht. Aus Vorsicht haben sich dann die Initiatoren von LibreWolf dafür entschieden, "Fox" auch aus dem Namen zu nehmen. Anfangs wurden LibreVixen (vixen = Füchsin) und ein paar andere Namen vorgeschlagen, am Ende ist's LibreWolf geworden.

    Wie lange sich das hält, kann ich dir nicht sagen. Wenn ich mir die Repositories des Projekts und den PKGBUILD für Arch Linux so anschau, ist LibreWolf kein vollständiger Fork, sondern eher ein Firefox, der mit anderem Branding, Compiler-Flags und Grundeinstellungen gebaut wird. M.E. vom Aufwand her nicht so krass wie 'nen komplett eigenen Browser pflegen, wie es z.B. Moonchild mit Palemoon/Basilisk und Goanna tut.

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      Von Josef Hahn am Mo, 15. Juli 2019 um 19:25 #

      > vixen = Füchsin

      Hehe... Jaja... Genau dieses Diskussiönchen fand ich auch ganz heiter. :)

      > [...] ist LibreWolf kein vollständiger Fork, sondern eher ein Firefox, der mit anderem Branding, Compiler-Flags und Grundeinstellungen gebaut wird. M.E. vom Aufwand her nicht so krass wie 'nen komplett eigenen Browser pflegen, wie es z.B. Moonchild mit Palemoon/Basilisk und Goanna tut.

      Das ist mir auch grundsätzlich recht. So hinkt es wenigstens nicht immer der Zeit hinterher, und kann auch leichter gepflegt werden.

      Aber bei allem "Nichts genaues weiß man nicht", wundert es mich schon, dass man sich scheinbar nicht großartig für die Hintergründe interessiert, oder? Wurde da mehr als ein Maulkorb verteilt? Und warum überhaupt? Sowas wird derart totgerollt wegen einer Copyrightübertretung? Oder hatte irgendwer Sorge, dass da etwas "zu Sicheres" entsteht?

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        Von linux-nutzer am Di, 16. Juli 2019 um 11:46 #

        "Nicht interessiert" würde ich nicht sagen, es gibt halt leider seit Monaten keine Reaktion/Antwort von "intika".

        Siehe den Kommentar von intika und den aktuellsten Commit samt Kommentaren.

        Es ist möglich, dass Mozilla intika per Unterlassungserklärung zum Schweigen verdonnert hat. Es kann aber auch einfach sein, dass Mozilla einfach nicht darauf reagiert, z.B. weil sie nicht wollen oder weil sie dafür grad keine Leute haben oder die Nachricht längst vergessen ist/irgendwo untergegangen ist. Kann alles möglich sein, was davon stimmt, kann man aber anhand dessen, was bekannt ist, nicht sagen.

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          Von Josef Hahn am Di, 16. Juli 2019 um 13:17 #

          Naja, eure Ruhe möchte ich haben...

          Ich fände es relativ krass, wenn das der Modus ist, in dem wir jetzt hier juristische Auseinandersetzungen austragen. Und wenn ich diesem Projekt nahestehen würde, würde ich danach bohren, bis das geklärt ist.

          Zumindest würde ich wissen wollen, ob nur Mozilla sein Copyright verletzt sah, oder ob es da um größe Dinge ging. Ersteres könnte man ja relativ schnell abhaken, und man würde sich halt so seine Meinung über diesen Klub bilden. Wie man mit dem zweiten Fall umgehen würde, müsste man erstmal schauen...

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